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News zur Telematikinfrastruktur

13.12.2022
eAU: Ab Januar für alle Arbeitgeber Pflicht
Arbeitgeber sind ab Januar verpflichtet, die Arbeitsunfähigkeitsdaten ihrer gesetzlich versicherten Beschäftigten elektronisch bei den Krankenkassen abzurufen. Arbeitnehmer müssen sich dann lediglich noch „krankmelden“, die Pflicht zur Vorlage der Bescheinigung ist gesetzlich nicht mehr vorgesehen. Dies gilt auch für Praxen. Mit der Umstellung des Verfahrens müssen Arztpraxen nicht mehr in jedem Fall ihren Patientinnen und Patienten eine ausgedruckte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU-Bescheinigung) für den Arbeitgeber aushändigen. Dies ist nur noch in Ausnahmefällen, zum Beispiel für Arbeitslose, oder auf Wunsch des Patienten erforderlich.Papierausdrucke könnten vorerst weiterhin nötig sein„Wir befürchten allerdings, dass nicht alle Arbeitgeber ab Januar technisch und organisatorisch in der Lage sein werden, die AU digital abzurufen und weiterhin Papierausdrucke von ihren Arbeitnehmern fordern werden“, sagte KBV-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Kriedel den PraxisNachrichten. Möglich wäre der Abruf, denn mittlerweile nutzten fast alle Arztpraxen die eAU.Über 80 Prozent der AU-Bescheinigungen werden Kriedel zufolge aktuell elektronisch an die Kassen übermittelt. Bei technischen Problemen mit der digitalen Übermittlung wendeten Praxen das papiergebundene Ersatzverfahren an. In diesem Fall könnten die Daten durch einen aufgedruckten Barcode von den Krankenkassen ohne großen Aufwand digitalisiert und den Arbeitgebern bereitgestellt werden.Nachfragen von Patienten in den Praxen sowie von Arbeitgebern bei der KBV ließen darauf schließen, dass viele über die Umstellung des Verfahrens gar nicht oder nur unzureichend informiert seien, fuhr Kriedel fort. Die KBV habe deshalb bereits mehrfach eine bessere Aufklärung gefordert und sich diesbezüglich auch an das Bundesarbeitsministerium und die Arbeitgebervertretung BDA gewandt.Praxen sollten daher selbst entscheiden, ob sie ab Januar vorerst weiterhin die AU-Bescheinigung für den Arbeitgeber ausdrucken, um nachträgliche Anfragen der Patienten nach einer Papierbescheinigung zu vermeiden, rät Kriedel.Arbeitgeber rufen AU-Daten digital abDas Verfahren zur elektronischen AU-Bescheinigung sieht vor, dass Ärzte die Daten der Krankschreibung digital an die Krankenkassen senden. Diese wiederum übermitteln die Daten an die Arbeitgeber. Ein Papierausdruck ist somit weder für die Kassen noch für den Arbeitgeber erforderlich, wenn die Übermittlung reibungslos funktioniert.Arbeitnehmer sind ab Januar weiterhin verpflichtet, ihren Arbeitgeber, zum Beispiel per Telefon oder E-Mail, unverzüglich darüber zu informieren, dass sie krankheitsbedingt ausfallen. Liegt eine AU-Bescheinigung vor, kann der Arbeitgeber die AU-Daten bei der Krankenkasse des Beschäftigten elektronisch abrufen. Dies gilt auch für Folgebescheinigungen.Was Ärzte und Psychotherapeuten als Arbeitgeber wissen solltenDie Regelungen für Arbeitgeber betreffen auch Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten, die Personal beschäftigen. Auch sie müssen ab Januar die AU-Daten bei den Krankenkassen ihrer Beschäftigten abrufen, sofern sie als Arzt oder Ärztin nicht selbst die AU-Bescheinigung für ihre Mitarbeitenden ausgestellt haben.Zum Abruf der Daten benötigen Firmen, Behörden oder Arztpraxen eine zugelassene und datenschutzkonforme Software. Praxen, die einen externen Dienstleister mit dem Personalmanagement beauftragt haben, sollten prüfen, ob der digitale Abruf der AU-Daten dort erfolgt. Informationen zur elektronischen Übermittlung von AU-Daten an den Arbeitgeber stellt unter anderem die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände bereit.Die Umstellung auf das elektronische Verfahren betrifft nur die AU-Bescheinigung, die in der Vergangenheit auf dem „gelben Schein“ (Muster 1) ausgestellt wurde. Bei privat Versicherten, AU-Bescheinigungen aus dem Ausland oder der Ausstellung von Bescheinigungen bei Krankheit eines Kindes (Muster 21) bleibt es auch nach dem 1. Januar 2023 beim bisherigen Verfahren und bei der Vorlagepflicht der Beschäftigten.
14.10.2022
RISE-Konnektoren: Sperrung bei nicht mehr zugelassener Software
Die gematik will Praxen mit Konnektoren des Herstellers RISE ab Ende Oktober 2022 den Zugang zur Telematikinfrastruktur sperren. Betroffen sind Geräte ohne erforderliches Update. Dieser Schritt erfolgt, um die Sicherheit der TI zu gewährleisten.Im Kontext des Sicherheitsproblems „log4j“ hat die gematik in den vergangenen Monaten entsprechende Maßnahmen zur Behebung der Schwachstelle ergriffen. Die VPN-Zugangsdienste werden seit mehreren Monaten aufgefordert ihre Leistungserbringer zu informieren, dass es erforderlich ist, die Software betroffener Konnektoren der Firma RISE zu aktualisieren.Praxen, die von der „log4j“-Schwachstelle weiterhin betroffen sind (und noch kein Update durchgeführt haben), wurden deshalb in der vergangenen Woche von ihren zuständigen VPN-Zugangsdienst-Anbietern nochmals aufgefordert, ein Update auf eine aktuell zugelassene Version durchführen. Sollte diese Aktualisierung nicht durchgeführt werden, kann dies zur Folge haben, dass entsprechende Leistungserbringer nach dem 31.10.2022 keinen Zugang mehr zur TI haben. Zu diesem Zeitpunkt werden die VPN-Zugangsdienste zur Gewährleistung der Sicherheit der TI von der gematik aufgefordert, den Zugang zur TI für nicht aktualisierte RISE-Konnektoren zu sperren.Um eine solche Sperrung zu vermeiden ist es daher wichtig, dass Praxen unbedingt der Aufforderung durch ihren DVO oder den VPN-Zugangsdienst nachkommen und eine entsprechende Aktualisierung vornehmen, sofern diese zur Aufrechterhaltung der TI-Anbindung notwendig ist. Die log4j-Schwachstelle betrifft RISE-Konnektoren mit folgenden Produktversionen:RISE:1.5.7:1.0.01.8.10:1.0.02.1.2:1.0.02.1.4:1.0.02.1.5:1.0.02.1.6:1.0.03.2.5:1.0.03.5.9:1.0.0
06.10.2022
Umfrage: Umgang mit dem E-Rezept
Praxen, Apotheken und Versicherte sind gefragt: Am 04.10.2022 ist die Wissenschaftliche Evaluation (WEV) der gematik zum E-Rezept gestartet. In der offenen Befragung geht es um die Erfahrungen im Versorgungsalltag mit dem E-Rezept. Aber auch diejenigen, die es noch nicht nutzen, sind gebeten, sich zu beteiligen, um ein breites Meinungsbild zu erhalten. Die Umfrage läuft zwei Wochen und geht bis zum 19.10.2022. Dauer: rund 15 Minuten. 
04.10.2022
Update für mobiles Lesegerät Orga 930 M online
Worldline (vormals Ingenico) weist auf ein wichtiges, reguläres Update hin: Für alle mobilen Lesegeräte „ORGA 930 M online“ mit Version 4.7.0 gilt seit Ende 2020 die dringende Empfehlung des Herstellers, diese Geräte auf die Firmware-Version 4.8.0 zu updaten.
30.08.2022
Konnektortausch aktuell beste Lösung
Laut gematik ist bei allen bis August 2023 ablaufenden Konnektoren der Austausch weiterhin die einzig sinnvolle Alternative. Für Geräte, die ab September 2023 ablaufen, gibt es dagegen Alternativen. 
18.05.2022
eAU ab 1. Juli verpflichtend
Spätestens zum 1. Juli 2022 entfällt das bisher genutzte Muster 1 "Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung" (AU). Praxen müssen die Daten ab diesem Zeitpunkt elektronisch übermitteln. Sollten in einer Praxis die technischen Voraussetzungen noch nicht gegeben sein oder technische Probleme vorliegen, muss hier das eAU-Ersatzverfahren angewendet werden.  Papierausdrucke dürfen dann nicht mehr auf dem Muster 1 erfolgen, sondern nur noch auf Basis des genannten Stylesheets aus dem PVS heraus erstellt werden. Sie ersetzen das Papier- und das Blankoformular. Die Ausdrucke gibt die Ärztin bzw. der Arzt der bzw. dem Versicherten mit. Das heißt: Die oder der Versicherte erhält eine mittels des Stylesheets erzeugte AU mit allen drei Ausfertigungen auf Papier – eine für die Krankenkasse, eine für die Arbeitgeberin oder den Arbeitgeber und eine für die bzw. den Versicherten selbst. Ein digitaler Nachweis ist nicht erforderlich. Den Patientinnen und Patienten obliegt es, den Ausdruck an die Arbeitgeberin bzw. den Arbeitgeber zu senden.Der digitale Vordruck muss in jedem Fall rechtssicher elektronisch signiert werden. Dafür empfiehlt die KBV die Komfortsignatur. Bei diesem Verfahren können Ärztinnen und Ärzte mit ihrem elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) und ihrer PIN für einen bestimmten Zeitraum bis zu 250 Signaturen freigeben. Die Signatur einer eAU ist dann durch einen Mausklick möglich.      
20.01.2022
Probleme mit Kartenterminal ORGA 6141
Fehler beim Einlesen von Gesundheitskarten eGK G2.1 Derzeit kann es in Praxen beim Einlesen von elektronischen Gesundheitskarten der neuesten Generation (Version 2.1), die die Funktion der Near Field Communication (NFC) unterstützen, zu Abstürzen des stationären Kartenlesegerätes kommen. Sofern die SMC-B Karte (Praxisausweis) in dem betroffenen Kartenterminal gesteckt wurde, ist im Fehlerfall auch eine erneute Freischaltung der SMC-B Karte erforderlich. Ausgelöst wird das Problem nach aktuellem Kenntnisstand durch eine elektrostatische Aufladung der entsprechenden eGK.
17.12.2021
Log4J Sicherheitslücke – FAQ
Aufgrund von zahlreichen Nachfragen im Zusammenhang mit der Log4j Sicherheitslücke hat die KBV ein FAQ-Dokument zur Beantwortung von aufgetretenen Fragen erstellt. Diese Dokument wird regelmäßig aktualisiert sofern neue allgemeingültige Fragen auftreten.
24.06.2021
Auszahlung der ePA-Erstattungspauschalen
Es wird ein unbürokratischer Auszahlungsprozess stattfinden, bei dem automatisch durch Ihr PVS in der eingereichten Abrechnungsdatei die Anspruchsberechtigung durch Kennzeichnung eines entsprechendem KVDT-Feld nachgewiesen wird. Sie müssen hierfür keine manuellen Eingaben vornehmen. Einreichung von Rechnungen oder das Ansetzen einer GOP sind nicht notwendig. 
18.06.2021
Ärzte und Psychotherapeuten sollen eHBA bis 30. Juni bestellen
Die KBV appelliert an Vertragsärzte und -psychotherapeuten, bis Ende Juni einen elektronischen Heilberufsausweis zu bestellen, damit ihnen keine Sanktionen drohen. Zugleich setzt sich die Ärztevertretung für das Aussetzen der Sanktionen in Bezug auf die elektronische Patientenakte ein, wenn die technischen Voraussetzungen noch nicht gegeben sind.
18.02.2021
Erstattungsbeträge für Kartenterminals angepasst
Praxen erhalten für die zusätzlichen stationären Kartenterminals für die medizinischen Fachanwendungen eine höhere Erstattung. Für die elektronische Patientenakte und das elektronische Rezept gibt es zudem neue Technikpauschalen. Darauf haben sich KBV und GKV-Spitzenverband geeinigt. 
31.08.2020
KV erstattet Kosten für eHealth-Konnektor (Nachweis per Pseudo-GOP 96700)
Mit dem Update auf den eHealth-Konnektor sowie den passenden Modulen in der Praxissoftware erhalten Notfalldatenmanagement (NFDM) und elektronischer Medikationsplan (eMP) Einzug in die Praxen. Als Praxisinhaber haben Sie Anspruch auf die Erstattung der Kosten im Rahmen der TI-Finanzierung, sobald Sie der KV Hamburg anzeigen, dass Sie die notwendigen Komponenten aktiviert haben.
12.08.2020
Startschuss für ersten eHealth-Konnektor
Die gematik hat den ersten E-Health-Konnektor für den bundesweiten Einsatz in der Telematikinfrastruktur zugelassen. Damit ist der Weg frei für medizinische Anwendungen wie Notfalldatensatz (NFDM) und E-Medikationsplan (eMP). 
12.08.2020
Startschuss für neue TI-Anwendungen
Die gematik hat den ersten E-Health-Konnektor für den bundesweiten Einsatz in der Telematikinfrastruktur zugelassen. Damit ist der Weg frei für medizinische Anwendungen wie Notfalldatensatz (NFDM) und E-Medikationsplan (eMP). 
11.08.2020
Erster KIM-Dienst zugelassen
ie gematik hat den ersten Kommunikationsdienst im Medizinwesen (KIM-Dienst) in der TI bundesweit zugelassen. Mit KIM ist es für Praxen zukünftig möglich, medizinische Dokumente, aber auch einfache Nachrichten elektronisch und sicher über die TI zu versenden und zu empfangen.  Bei dem Dienst, der vorher unter dem Namen KOM-LE firmierte, handelt sich um einen Ende-zu-Ende verschlüsselten E-Mail-Dienst. 
29.04.2019
Erstattung der TI-Kosten für Ermächtigte
Bis zum 31. Dezember 2020 werden die TI- Betriebskostenpauschalen für Ermächtigte noch über die KV Hamburg erstattet, wenn sich diese mit ihrer Praxis oder Einrichtung bereits vor dem 1. Januar 2019 an die TI angeschlossen haben oder die Technik bis Ende 2018 bereits bestellt hatten und demnächst angeschlossen werden.