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16.10.2026

Arzneiverordnung in der Praxis: Aktuelle Ausgabe online

Die neue Ausgabe von „Arzneiverordnung in der Praxis“ (AVP) bietet unabhängige Informationen zu aktuellen Therapiefragen und zur Arzneimittelsicherheit. Themen sind unter anderem der Zulassungswiderruf von Avacopan, die ambulante parenterale Antibiotikatherapie und der Stellenwert von Kalzium und Vitamin D in der Frakturprävention.

Im Mittelpunkt steht der Wirkstoff Avacopan zur Behandlung seltener Gefäßentzündungen, dessen Zulassung die Europäische Kommission im August 2026 widerrufen hat. Der Beitrag erläutert die Hintergründe: Nachträgliche Veränderungen an Daten der zulassungsrelevanten ADVOCATE-Studie sowie schwere Leberschädigungen führten zu einer Neubewertung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses. Der Fall unterstreicht die Bedeutung verlässlicher Studiendaten für eine sichere Arzneimitteltherapie.

Weitere Beiträge behandeln folgende Themen:

  • Polyzystische Nierenerkrankung: Risikostratifikation und Indikationsstellung für Tolvaptan bei autosomal-dominanter polyzystischer Nierenerkrankung.
  • Ambulante parenterale Antibiotikatherapie: Organisatorische und strukturelle Voraussetzungen für eine sichere Versorgung.
  • Kalzium und Vitamin D: Einordnung aktueller Daten zum insgesamt geringen Nutzen einer Supplementierung zur allgemeinen Frakturprävention.
  • Colecalciferol-Fluorid-Tabletten: Hinweise zur sicheren Anwendung bei Säuglingen und zur Vermeidung von Aspirationen.

Unabhängige Informationen für die Verordnungspraxis

Herausgeberin der AVP ist die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), ein wissenschaftlicher Fachausschuss der Bundesärztekammer. Die Zeitschrift informiert unabhängig von der pharmazeutischen Industrie über Arzneimittel, Therapieentscheidungen und Arzneimittelrisiken.

Die vollständige Ausgabe und die einzelnen Beiträge stehen kostenfrei auf der Website der AkdÄ zur Verfügung.

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