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09.02.2026

Erste Ergebnisse der ePA-Umfrage sind da

Die elektronische Patientenakte (ePA) ist in den Praxen weit verbreitet im Einsatz. Bereits 80 Prozent der Ärztinnen, Ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten haben Dokumente in der ePA hinterlegt. Gleichzeitig bleibt die Kritik an der technischen Umsetzung auf hohem Niveau. Das geht aus ersten Ergebnissen einer Online-Befragung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hervor, die Ende Januar durchgeführt wurde und an der sich rund 4.500 Praxen beteiligten.

Auf die Nutzung der ePA angesprochen, erklärten etwa drei Viertel der Befragten, dass sie bereits Arztbriefe, Befundberichte oder weitere dort gespeicherte Unterlagen eingesehen und in die Behandlung ihrer Patientinnen und Patienten einbezogen haben. Vergleichbar hoch fällt die Zustimmung zur elektronischen Medikationsliste aus: Knapp 80 Prozent bewerten sie als hilfreich oder zumindest teilweise hilfreich.

Nach wie vor stellt die technische Umsetzung jedoch ein zentrales Hindernis für die Nutzung der ePA dar. Viele Befragte beschrieben die Technik als „unausgereift und störanfällig“. Fast 60 Prozent gaben an, in den vergangenen Wochen mindestens einmal keinen Zugriff auf die ePA ihrer Patientinnen und Patienten gehabt zu haben. Bei 53 Prozent verlief der Zugriff sehr langsam. Mehr als ein Drittel berichtete, dass das Hochladen von Dokumenten zeitweise nicht möglich gewesen sei. Zudem kam es bei 27 Prozent der Praxen seit Einführung der ePA mindestens einmal zu einem Absturz des Praxisverwaltungssystems.

Ziel der Online-Befragung war es unter anderem, die Praxistauglichkeit der ePA im Versorgungsalltag sowie die Zufriedenheit der Praxen mit der technischen Umsetzung zu bewerten. An der Umfrage nahmen rund 4.500 Haus- und Fachärztinnen und -ärzte sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten teil. Der Befragungszeitraum erstreckte sich vom 15. bis 25. Januar. Die vollständigen Ergebnisse sollen Ende Februar veröffentlicht werden.

Weitere Informationen zu ePA finden Sie auf den Seiten der KBV und gematik. Die vollständige Meldung der KBV zu der Umfrage befindet sich hier.