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07.10.2010

Gemeinsame Presseerklärung - Hörscreening für Neugeborene beim HNO-Arzt ab sofort Kassenleistung

Neugeborene sollten direkt nach der Geburt auf etwaige Hörschäden von HNO-Ärzten untersucht werden.

Bleiben diese unerkannt, ist die Entwicklung des Kindes stark beeinträchtigt. Bisher waren diese Untersuchungen nur in Krankenhäusern Teil des Leistungskatalogs der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und damit kostenfrei für die Versicherten. Bei Hausgeburten, im Geburtshaus oder für Babys, die gleich nach der Geburt mit ihren Müttern die Klinik verließen, wurde diese wichtige Untersuchung bisher nicht übernommen. Rückwirkend ab 1. Juli wird das Neugeborenen-Hörscreening auch beim HNO-Arzt von Seiten der gesetzlichen Krankenkassen finanziert. Einen  entsprechenden Vertrag haben die gesetzlichen Krankenkassen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH) jetzt geschlossen. Damit wird die Versorgung im ambulant ärztlichen Bereich mit der Krankenhausgeburt gleichgestellt. Die Kassen erwarten, dass diese neue Leistung den gleichen Stellenwert bei den Eltern erhält, wie die seit Jahrzehnten gut angenommenen bekannten Vorsorgeuntersuchungen. Häufig werden ansonsten Hörschäden erst im Alter von zwei bis drei Jahren erkannt, wenn die Kinder bei der Sprachentwicklung zurückbleiben.


Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner:
AOK Rheinland/Hamburg: Tanja Schilling, 040 20 23 49 35, kommunikation.hh@rh.aok.de
BKK-Landesverband NORDWEST: Thomas Fritsch, 040 25 15 05 258, presse@bkk-nord.de
IKK classic: Michael Förstermann, 040 54 00 33 45, michael.foerstermann@ikk-classic.de
Knappschaft: Holger Siegmann, 040 303885401, holger.siegmann@kbs.de
vdek–Landesvertretung Hamburg: Kathrin Herbst, 040 41 32 98 20, kathrin.herbst@vdek.com
Kassenärztliche Vereinigung Hamburg: Barbara Heidenreich, 040 22 80 25 34, barbara.heidenreich@kvhh.de

Bleiben diese unerkannt, ist die Entwicklung des Kindes stark beeinträchtigt. Bisher waren diese Untersuchungen nur in Krankenhäusern Teil des Leistungskatalogs der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und damit kostenfrei für die Versicherten. Bei Hausgeburten, im Geburtshaus oder für Babys, die gleich nach der Geburt mit ihren Müttern die Klinik verließen, wurde diese wichtige Untersuchung bisher nicht übernommen. Rückwirkend ab 1. Juli wird das Neugeborenen-Hörscreening auch beim HNO-Arzt von Seiten der gesetzlichen Krankenkassen finanziert. Einen  entsprechenden Vertrag haben die gesetzlichen Krankenkassen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH) jetzt geschlossen. Damit wird die Versorgung im ambulant ärztlichen Bereich mit der Krankenhausgeburt gleichgestellt. Die Kassen erwarten, dass diese neue Leistung den gleichen Stellenwert bei den Eltern erhält, wie die seit Jahrzehnten gut angenommenen bekannten Vorsorgeuntersuchungen. Häufig werden ansonsten Hörschäden erst im Alter von zwei bis drei Jahren erkannt, wenn die Kinder bei der Sprachentwicklung zurückbleiben.