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31.05.2010

Brief an Hamburger Abgeordnete: Patientenberatung bewirbt sich

In einem Brief an die Hamburger Bundestagabgeordneten und die gesundheitspolitischen Sprecher der Bürgerschaftsfraktionen weisen Ärztekammer Hamburg und Kassenärztliche Vereinigung Hamburg (KVH) auf das Beratungsangebot der gemeinsamen Patientenberatung hin, die jedes Jahr 15.000 bis 20.000 Anfragen von Patientinnen und Patienten beantwortet – übrigens kostenlos.


Anlass ist das Papier der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sowie Äußerungen zahlreicher Politiker verschiedener Parteien, das Modellvorhaben „Verbraucher- und Patientenberatung“ in die Regelversorgung der Krankenkassen überführen zu wollen. Dafür soll es eine Ausschreibung geben, auf die sich neben der Unabhängigen Patientenberatung auch andere Träger bewerben können.  Die Ärztinnen und Sozialversicherungsfachangestellten der Patientenberatung beraten kompetent und unabhängig. Am häufigsten geht es dabei darum, den jeweils passenden Arzt oder Ansprechpartner oder eine Praxis mit besonderem Schwerpunkt oder apparativer Ausstattung zu finden. Darüber hinaus beantwortet die Patientenberatung Fragen zum Arztrecht, Kassenrecht, zu Veränderungen bei der Pflege, hilft bei Fragen zu chronischen Erkrankungen und anderen medizinischen Problemen. Bei vermuteten Behandlungsfehlern oder Beschwerden zeigt die Beratungsstelle die verschiedenen Beschwerde- und Klagewege auf.  „Derzeit wird das Angebot komplett durch Ärztekammer und KVH – also durch die Hamburger Ärztinnen und Ärzte getragen. Wir erfüllen damit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Über eine Unterstützung dabei würden wir uns sehr freuen“, sagt Ärztekammerpräsident Dr. Frank Ulrich Montgomery. „Die hohe Zahl der Beratungskontakte zeigt, dass die Hamburger die Patientenberatung gut annehmen. Es wäre schön, wenn die Hamburger Politiker sich für die Einrichtung einsetzen würden“, so Dieter Bollmann, Vorsitzender der KVH.  


Rückfragen und Informationen:



Anlass ist das Papier der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sowie Äußerungen zahlreicher Politiker verschiedener Parteien, das Modellvorhaben „Verbraucher- und Patientenberatung“ in die Regelversorgung der Krankenkassen überführen zu wollen. Dafür soll es eine Ausschreibung geben, auf die sich neben der Unabhängigen Patientenberatung auch andere Träger bewerben können.  Die Ärztinnen und Sozialversicherungsfachangestellten der Patientenberatung beraten kompetent und unabhängig. Am häufigsten geht es dabei darum, den jeweils passenden Arzt oder Ansprechpartner oder eine Praxis mit besonderem Schwerpunkt oder apparativer Ausstattung zu finden. Darüber hinaus beantwortet die Patientenberatung Fragen zum Arztrecht, Kassenrecht, zu Veränderungen bei der Pflege, hilft bei Fragen zu chronischen Erkrankungen und anderen medizinischen Problemen. Bei vermuteten Behandlungsfehlern oder Beschwerden zeigt die Beratungsstelle die verschiedenen Beschwerde- und Klagewege auf.  „Derzeit wird das Angebot komplett durch Ärztekammer und KVH – also durch die Hamburger Ärztinnen und Ärzte getragen. Wir erfüllen damit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Über eine Unterstützung dabei würden wir uns sehr freuen“, sagt Ärztekammerpräsident Dr. Frank Ulrich Montgomery. „Die hohe Zahl der Beratungskontakte zeigt, dass die Hamburger die Patientenberatung gut annehmen. Es wäre schön, wenn die Hamburger Politiker sich für die Einrichtung einsetzen würden“, so Dieter Bollmann, Vorsitzender der KVH.