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Die KV Hamburg informiert: Umgang mit Verdachtsfällen von Infektionen mit dem Corona-Virus (Sars-CoV-2)

Um einen Verdacht abzuklären, ist eine Reiseanamnese im Vorfeld der medizinischen Untersuchung wichtig. Befragen Sie daher Ihre Patienten, ob sie in den vergangenen 14 Tagen in einem  Risikogebiet waren oder Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Fall hatten. Sollte es zu einem Kontakt mit einer womöglich erkrankten Person kommen, so empfiehlt das RKI den Kontaktpersonen die Verwendung von Schutzkleidung, Schutzbrille, mindestens FFP2-Masken als Atemschutz und Handschuhen neben der konsequenten Einhaltung der Basishygienemaßnahmen.

 

Der verdachtsmäßig erkrankten Person wird das Tragen eines mehrlagigen Mund-Nasen-Schutzes mit korrektem Sitz empfohlen. Laut RKI und Infektionsschutzgesetz muss bereits bei Verdacht unverzüglich eine Meldung an das zuständige Gesundheitsamt erfolgen. Folgende personenbezogene Daten sind dabei u.a. zu übermitteln: Name, Adresse, Alter und Geschlecht, Erkrankungsdatum sowie die Kontaktdaten der betroffenen Person.

 

Beachten Sie die auf der Homepage des RKI veröffentlichte Orientierungshilfe zur Verdachtsabklärung und Maßnahmen. In Hamburg ist seit heute nicht mehr nur das Bernhard-Nocht-Institut Annahmestelle für die Proben, sondern auch andere Krankenhäuser und Labore. Bei Unklarheiten zur Falldefinition konkreter Patienten steht im UKE rund um die Uhr der diensthabende Infektiologe telefonisch zur Verfügung unter der UKE-Zentralnummer: 040 74100.

Probenanlieferungen von begründeten Verdachtsfällen (gemäß RKI Definition) müssen vorher telefonisch angekündigt und mit „Sars-CoV-2-Diagnostik“ eindeutig markiert werden. Probenankündigung im UKE unter 0152 22 81 67 74.

 

Der Bewertungsausschuss hat beschlossen, eine neue Gebührenordnungsposition zur Abklärung eines Verdachts auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus in den EBM aufzunehmen. Näheres entnehmen Sie diesem Beschluss.


 

Informationen


24.02.2020 / -Information

Rückruf von Emerade®-Pen: Vorgehen bei Ersatzverordnung

Aktuell informiert die Kassenärztliche Bundesvereinigung über das Vorgehen, wenn ein Patient aufgrund des Rückrufes des Emerade®-Pen eine sogenannte „Ersatzverordnung“ benötigt. Hintergrund ist eine Regelung, die auf das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) vom August 2019 zurückgeht. Danach sind Ersatzverordnungen auf Grund eines Arzneimittelrückrufs oder einer von der zuständigen Behörde bekannt gemachten Einschränkung der Verwendbarkeit im Rahmen einer möglichen Wirtschaftlichkeitsprüfung nach § 106b SGB V als Praxisbesonderheit zu berücksichtigen und für den Patienten ist diese erneute Verordnung zuzahlungsfrei. Mehr

 


21.02.2020 / -Information

Sicherheitskanülen ab sofort verordnungsfähig

Zur Vermeidung von Nadelstichverletzungen dürfen Ärzte ab sofort Hilfsmittel mit einem Sicherheitsmechanismus verordnen. Dies gilt allerdings nur für Patienten, die sich beispielsweise selbst Insulin spitzen, dafür aber die Unterstützung des Partners oder eines Pflegedienstes benötigen. Eine entsprechende Änderung der Hilfsmittel-Richtlinie ist in Kraft getreten. Näheres entnehmen Sie bitte der Homepage der KBV.


21.02.2020 / -Information

Podologische Therapie künftig nicht nur beim diabetischen Fuß

Ärzte können künftig auch für Patienten mit krankhaften Schädigungen am Fuß als Folge einer sensiblen oder sensomotorischen Neuropathie oder als Folge eines Querschnittsyndroms eine Podologie verordnen. Bislang war dies nur beim diabetischen Fußsyndrom möglich. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat dafür heute die Heilmittel-Richtlinie entsprechend angepasst. Näheres entnehmen Sie bitte der Homepage der KBV.

 


19.02.2020 / -Information

Wiederaufnahme der Stichprobenprüfung im Bereich Arthroskopie

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Qualitätsbeurteilungs-Richtlinie Arthroskopie (QBA-RL) neu gefasst. Dieser wurde vom Bundesministerium für Gesundheit nicht beanstandet. Der Beschluss sieht vor, dass 2020 im Bereich Arthroskopie wieder Stichprobenprüfungen durchgeführt werden. Der Beschluss zur Qualitätsbeurteilungs-Richtlinie Arthroskopie wurden am 23.12.2019 im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist damit in Kraft getreten. Mehr



14.02.2020 / -Presseinformation

Terminservicestelle der KV Hamburg rund um die Uhr erreichbar

Die Terminservicestelle (TSS) der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg ist jetzt rund um die Uhr zu erreichen. Von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr werden Patientenanrufe unter der Telefonnummer 116117 persönlich von den Mitarbeitern der TSS entgegengenommen. Zu jeder Zeit können Patienten darüber hinaus ihre Termine auch selbst online buchen – über die Website 116117.de oder die App 116117.app. „Mit der Ausweitung der persönlichen Erreichbarkeitszeiten sowie dem zusätzlichen 24/7-Online-Terminbuchungsservice machen wir die TSS für die Patienten noch attraktiver und leichter nutzbar, darüber freuen wir uns sehr“, sagt Caroline Roos, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KV Hamburg. Mehr 

 


12.02.2020 / -Information

Umfrage für Psychotherapeut*innen

Die Umfrage wird von dem Lehrstuhl für Klinische und Biologische Psychologie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt durchgeführt. Ziel ist es, die wahrgenommenen Ressourcen und Herausforderungen während der Psychotherapie zu erfassen. Von Interesse sind auch weitere Aspekte, z.B. wie spezielle Patientencharakteristika sowie einzelne Störungsbilder die Zusammenarbeit mit Patient*innen und Ihr Wohlbefinden in der Therapie beeinflussen können. Zusätzlich wird erfragt, wie Interventionen gestaltet sein sollten, damit Sie Lust hätten, diese in Ihrer therapeutischen Praxis einzusetzen. Langfristig können die Ergebnisse der Umfrage dazu beitragen, zusätzliche Qualifikationsmaßnahmen wie z.B. Fortbildungen besser an den Bedürfnissen von Therapeut*innen auszurichten. Einzige Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass Sie psychotherapeutisch tätig sind. Hierzu zählen Psychotherapeut*innen, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen, (KJ-) Psychotherapeut*innen in Ausbildung, therapeutisch tätige Psycholog*innen sowie Fachärzt*innen für Psychiatrie und Psychotherapie. Die Umfrage ist anonym und dauert ca. 15 Minuten. Als Dank für Ihre Teilnahme erhalten Sie am Ende der Umfrage einen 10€-Gutschein für ein Geschäft zur Auswahl (Galeria Karstadt/Kaufhof, MediaMarkt, Thalia oder Oxfam-Spende). Über diesen Link gelangen Sie zur Umfrage.

 


04.02.2020 / -Information

Wiederaufnahme der Stichprobenprüfungen in den Leistungsbereichen konventionelle Radiologie, Computertomographie und Kernspintomographie

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Qualitätsbeurteilungs-Richtlinien Radiologie (QBR-RL) und Kernspintomographie (QBK-RL) neu gefasst. Diese wurden vom Bundesministerium für Gesundheit nicht beanstandet. Die Beschlüsse sehen vor, dass 2020 in den Leistungsbereichen konventionelle Radiologie, Computertomographie und Kernspintomographie wieder Stichprobenprüfungen durchgeführt werden. Mehr

 


03.02.2020 / -Information

Anpassung der Onkologie-Vereinbarung: Definition „medikamentöse Tumortherapie“

Zum 1. Januar 2020 wurde in der Onkologie-Vereinbarung der Begriff „zytostatische Tumortherapie“ durch
„medikamentöse Tumortherapie“ ersetzt. In § 4 wurde folgende Definition aufgenommen:
Die medikamentöse Tumortherapie im Sinne dieser Vereinbarung umfasst neben unspezifisch zytostatisch wirksamen Medikamenten auch neue Medikamente, die z. B. gezielt bestimmte Stoffwechselschritte blockieren, die für das Tumorzellwachstum wichtig sind oder Mechanismen auslösen, die Tumorzellen immunologisch angreifbar machen. Die medikamentöse Tumortherapie im Sinne dieser Vereinbarung umfasst nicht Therapien mit ausschließlich hormonell bzw. antihormonell wirksamen Medikamenten (ATCKlasse L02-Endokrine Therapie).

 


03.02.2020 / -Information

Zi-Praxis-Panel: Verlängerung der Erhebungsfrist bis zum 29.02.2020

Inzwischen haben sich deutlich über 4.000 Praxen im diesjährigen Online-Fragebogen angemeldet, davon haben schon mehr als 3.700 Praxen ihre Dateneingabe bereits abgeschlossen. Für den Erfolg des ZiPP ist es nun aber wichtig, dass sich noch möglichst viele weitere Ärzte und Psychotherapeuten an der Erhebung beteiligen und das Ziel von über 5.600 Teilnehmern erreicht werden kann. Zu diesem Zweck wird die Frist zur Teilnahme am ZiPP bis zum 29.02.2020 verlängert. Zur Teilnahme aufgefordert werden Praxen, die im Jahr 2018 ganzjährig an der vertragsärztlichen bzw. -psychotherapeutischen Versorgung teilgenommen haben.

 


03.02.2020 / -Information

Änderung Muster 61: Beratung zu medizinischer Rehabilitation

Zum 01.04.2020 ändert sich das Muster 61 per Stichtagsregelung. Ab dem 01.04.2020 muss ausschließlich das neue Formular eingesetzt werden. Die bisherigen Versionen verlieren ihre Gültigkeit und dürfen nicht mehr verwendet werden. Bitte beachten Sie:

  • Bestellungen für das neue Muster 61 können ab dem 02.03.2020 beim PAV aufgegeben werden.
  • Ab dem 16.03.2020 werden durch den PAV automatisch die neuen Vordrucke verschickt.
  • Sollte eine Praxis für die Zeit bis zum 01.04.2020 noch alte Muster 61 benötigen, muss dies auf der Bestellung unbedingt vermerkt werden. Die Stückzahl sollte entsprechend kalkuliert werden, da alte Muster ab dem 01.04.2020 nicht mehr verwendet werden dürfen und vernichtet werden müssen.
  • Das neue Muster 61 darf erst ab dem 01.04.2020 eingesetzt werden.
  • Bitte denken Sie daran, Ihre Bestellung rechtzeitig aufzugeben und berücksichtigen Sie eventuelle Praxisschließzeiten.

31.01.2020 / -Information

Aufruf zur Studienteilnahme: Effekt von Onlinebewertungen auf Personen in medizinischen Berufen

Im Zeitalter des Internets werden auch ÄrztInnen online bewertet. Das Leibniz-Institut für Resilienzforschung und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz untersuchen, wie sich diese Bewertungen auf Wohlbefinden und Leistungspotential auswirken. Sind auch Sie betroffen und am Forschungsprojekt interessiert? Dann nehmen Sie teil an der Studie unter https://www.aow.psychologie.uni-mainz.de/onlinebewertungen/.

 


29.01.2020 / -Information

KBV-Praxisinfo zum Zweitmeinungsverfahren

In der Praxisinfo weist die KBV auf das aktualisierte Zweitmeinungsverfahren hin. Gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten haben seit Anfang vorigen Jahres einen Rechtsanspruch, vor bestimmten planbaren Operationen eine unabhängige ärztliche Zweitmeinung einzuholen.  Dies gilt bislang für die  Gebärmutterentfernung  und die Mandeloperation. Nunmehr besteht dieses Recht auch bei einer Schulterarthroskopie.

 


27.01.2020 / -Information

Hinweis zur Eingabe der Sprechstundenzeiten

Achtung: Die Sprechstundenzeiten können zurzeit noch nicht im Online-Portal eingegeben werden. Bevor die neue Anwendung umgesetzt wird, erhalten alle Praxen noch einmal ein schriftliches Informationspaket.

 


27.01.2020 / -Information

Anfragen zur Früherkennungsuntersuchung "Gebärmutterhalskrebs"

Aufgrund diverser Anfragen bzgl. vieler Unklarheiten beim neuen organisierten Programm "Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung" hat die KBV eine erklärende Zusammenstellung in Form einer Praxisinformation verfasst, die Sie im Folgenden finden:

Praxisinformation "Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung. Weiterhin steht Ihnen eine Übersicht zur Abklärungsdiagnostik zur Verfügung.

 


24.01.2020 / -Information

Wirkstoffvereinbarung für 2020: Zielquoten bei den Biosimilarzielen wurden erhöht, ein Biosimilarziel ist hinzugekommen, Rabattarzneimittel zählen bei den DOAK’s (Ziel Nr. 25.2.) nicht mehr positiv

Im Mittelpunkt der Anpassung der Wirkstoffvereinbarung stand für dieses Jahr eine Erhöhung der Biosimilaranteile in den jeweiligen Zielen (z.B. Epo’s, Gn-RH- Analoga, TNF alpha Blocker). Die Forderung der Kassen nach Anhebung der Zielquoten in diesem Bereich konnte auf ein vernünftiges Maß begrenzt werden. Neu hinzugekommen ist ein Biosimilarziel für die monoklonalen Antikörper Rituximab und Trastuzumab. Mehr

 


22.01.2020 / -Information

9. Tag der Weiterbildung Allgemeinmedizin am 29.01.2020 in der KV Hamburg

Wir möchten Sie herzlich einladen zum 9. Tag der Weiterbildung Allgemeinmedizin Hamburg. Mit diesem Angebot erhalten Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung ein Fortbildungsangebot, das sie bei der täglichen gemeinsamen Arbeit in Ihrer Weiterbildungsstätte unterstützen soll. Im Vordergrund der Tage der Weiterbildung stehen die Vermittlung von praktischen Fertigkeiten, evidenzbasiertem medizinischen Wissen, einer allgemeinmedizinischen Haltung, Praxisorganisation und der Austausch. Mehr



16.01.2020 / -Information

Berufsbedingte Impfungen und berufsbedingte Reiseimpfungen - Änderung der Schutzimpfungs-Richtlinie in Kraft

Berufsbedingte Impfungen und berufsbedingte Reiseimpfungen - Änderung der Schutzimpfungs-Richtlinie in Kraft. Seit dem 28.12.2019 haben Versicherte Anspruch auf Leistungen für Schutzimpfungen zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung, unabhängig davon, ob die Versicherten auch entsprechende Ansprüche gegenüber anderen Kostenträgern, beispielsweise dem Arbeitgeber aufgrund eines erhöhten beruflichen Risikos, haben. Mehr

 


14.01.2020/ -Information

Krebsfrüherkennung: Dokumentationsverpflichtung ausgesetzt

Die Aussetzung zum 01. Januar 2020 betrifft sowohl das bereits laufende Programm zur Früherkennung von Darmkrebs als auch das zum 01.01.2020 startende Programm zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Mehr

 


09.01.2020 / -Information

Terminservicestelle erreichbar unter 116117

Ab sofort sind die Mitarbeiter der Terminservicestelle persönlich montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 116117 zu erreichen. Es besteht außerdem die Möglichkeit, Termine selbstständig online zu buchen. Hierfür steht die Website www.116117.de  und die 116117.app zur Verfügung.

 


08.01.2020 / -Information

Organisiertes Programm zur Früherkennung von Zervixkarzinomen: HPV-Tests sind genehmigungspflichtig

Zum Start des organisierten Programms für die Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs wurden HPV-Tests nach den GOPen 01763 und 01767 in den EBM aufgenommen. Diese Laborleistungen sind genehmigungspflichtig und können bei der KV Hamburg beantragt werden. Mehr

 


07.01.2020 / -Information

"Integrative Medizin – Medizin mit Zukunft" am 08.01.2020

Die Veranstaltung richtet sich an Ärzte, die sich für die Integrative Medizin interessieren. Ein großes Anliegen ist es darzustellen, dass die Integrative Medizin von Ärzten ausgeübt wird, welche die klassische Medizin gelernt haben und beherrschen, die jedoch zusätzlich auch eine andere Therapieform erlernt haben und praktizieren. Im ersten Teil werden Naturheilkunde, Anthroposophische Medizin, Homöopathie und die Integrative Onkologie dargestellt, außerdem ist Raum für Fragen und Fallbeispiele sowie für die Diskussion dargestellter Patienten-Fälle. Ort: Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg, Julius-Adam-Saal, Humboldtstraße 56, 22083 Hamburg Programm

 


02.01.2020 / -Information

Änderungen der Vereinbarung zur Strahlendiagnostik und –therapie ab 01.01.2020

Die Qualitätssicherungsvereinbarung zur Strahlendiagnostik und -therapie wird zum 1. Januar 2020 geändert (QS-Vereinbarung nach § 135 Absatz 2 SGB V). Die Änderungen betreffen insbesondere die technische Qualitätssicherung im Bereich der Strahlentherapie und sollen das Genehmigungsverfahren vereinfachen. Mehr




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