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Aktuelle Meldungen


24.09.2018 / -Information

Quartal 4/2018 – Leistungsbudgets steigen

Wie auch in den vergangenen Quartalen erfolgt im Quartal 4/2018 eine Erhöhung der Leistungsbudgets. Im hausärztlichen Versorgungsbereich ist das zu verteilende Vergütungsvolumen um ca. 4,1 % gestiegen, während das Wachstum im fachärztlichen Versorgungsbereich etwa 8,2 % beträgt. Der positive Effekt in beiden Versorgungsbereichen ergibt sich aus der Erhöhung der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung, die insbesondere aus der Punktwertveränderung sowie einer Steigerung der von den Krankenkassen gemeldeten Versichertenzahl resultiert. Zudem kommt sowohl den Haus- als auch den Fachärzten zugute, dass zum einen geringere Rückstellungen gebildet werden mussten. Der Effekt schlägt im fachärztlichen Bereich stärker zu Buche, was die unterschiedlichen Zuwachshöhen erklärt. Zum anderen wurde der „Hamburger Aufschlag“ auf den Punktwert für die Jahre 2014 bis 2017 neu verhandelt und infolgedessen konnte mit der Auflösung der entsprechenden Rückstellungen begonnen werden.

 


21.09.2018 / -Information

DMP-Dokumentation: Ab 2019 nur noch elektronisch

Die Übermittlung von DMP-Dokumentationen an die DMP-Datenstelle DAVASO auf Datenträgern (CD-RO M, Diskette, DVD) ist nur noch bis zum 31. Dezember 2018 zulässig. Ab dem 1. Januar 2019 können DMP-Daten nur noch elektronisch (KV-Portal, DMPonline Online-Datenerfassung bei Davaso) , KV Connect) an die Datenstelle übersandt werden. Eine Anleitung für die Datenübertragung im Online-Portalder KVH finden Sie in diesem PDF-Dokument.

 


18.09.2018 / -Information

Klarstellung zur Procalcitonin-Bestimmung vor Antibiotikagabe

Durch die Berichterstattung in einigen Fachmedien wurde der Eindruck vermittelt, dass aufgrund des Beschlusses zur Antibiotikatherapie des Erweiterten Bewertungsausschusses zukünftig vor jeder Antibiotikatherapie bei Atemwegsinfektionen eine Labordiagnostik notwendig ist und andernfalls Arzneimittelregresse drohen. Da die diesbezügliche Verunsicherung in der Ärzteschaft weiter anhält, haben die Trägerorganisationen eine fachliche Positionierung zu dieser Aussage abgestimmt und der Veröffentlichung zugestimmt. Danach stellt „der Beschluss zur Antibiotikatherapie in der 54. Sitzung des Erweiterten Bewertungsausschusses am 14. März 2018 keine Verpflichtung zur Durchführung labordiagnostischer Untersuchungen vor jeder Verordnung eines Antibiotikums dar. Sofern die klinischen Symptome ausreichend charakteristisch sind, kann auch zukünftig die Entscheidung für oder gegen eine antibiotische Therapie ohne labordiagnostische Untersuchung getroffen werden. Eine Laboruntersuchung sollte dagegen immer dann veranlasst werden, wenn aufgrund klinischer Kriterien die Indikation für oder gegen eine Antibiotikatherapie nicht eindeutig gestellt werden kann.“

 


18.09.2018 / -Presseinformation

Neue Kinderärzte nehmen Arbeit auf

Sechs zusätzliche Kinderärzte nehmen in Hamburg ihre Arbeit auf. Der Zulassungsausschuss, in dem paritätisch Vertreter der Ärzteschaft und der Krankenkassen sitzen, hat die Versorgungsaufträge für vier neue Kinderarztsitze anteilig auf insgesamt sechs Personen übertragen. Vier Kinderärzte werden jeweils halbtags arbeiten (halber Versorgungsauftrag), zwei Kinderärzte werden in Vollzeit arbeiten. Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg (KVH) hatte im Frühjahr die Zulassung von zusätzlichen pädiatrischen Arztsitzen als Sonderbedarf initiiert, obwohl die Planungsregion Hamburg statistisch gesehen (nach der Bedarfsplanungsrichtlinie des G-BA) als „überversorgt“ gilt. Die neuen Kinderärzte haben drei Monate Zeit, die Arbeit aufzunehmen. Mehr

 


17.09.2018 / -Information

Grippe-Impfung: KBV stellt Infomaterialien für die Praxis bereit

Die KBV ruft auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigungen zur Grippeschutzimpfung auf. Ärzte können ihre Patienten mit einem Plakat, einer Wartezimmerinformation und einem Video auf die Vorteile der Impfung hinweisen. Die Materialien stellt die KBV kostenlos zur Verfügung. Sie können die Materialien auf der Homepage der KBV herunterladen oder per Mail (versand@kbv.de) bestellen. Die Impfung erfolgt mit einem Vierfach-Impfstoff. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist in der Schutzimpfungs-Richtlinie der Empfehlung der STIKO gefolgt, dass ab der Impfsaison 2018/2019 zur Grippeimpfung ein tetravalenter Impfstoff mit der jeweils aktuellen, von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Antigenkombination zu verwenden ist. Die Abrechnung erfolgt wie gewohnt mit den Nummern 89111 bzw. 89112. ACHTUNG: Mit der Anpassung der Schutzimpfungs-Richtlinie und der Übernahme des tetravalenten Impfstoffes in den Leistungskatalog der GKV hat die Zusatzvereinbarung der AOK Rheinland-Hamburg ihre Gültigkeit verloren. Entsprechend kann die Sondernummer 89731 nicht mehr abgerechnet werden!


04.09.2018 / -Information

Neue Qualitätssicherungsvereinbarung zur Kontrolle von kardialen Rhythmusimplantaten tritt zum 1. Oktober 2018 in Kraft

Die KBV und der GKV-Spitzenverband haben sich auf die Neufassung einer Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen zur Kontrolle von aktiven kardialen Rhythmusimplantaten verständigt (QS-Vereinbarung Rhythmusimplantat-Kontrolle nach § 135 Abs. 2 SGB V). Die Vereinbarung tritt zum 1. Oktober 2018 in Kraft und ersetzt die bisherige Qualitätssicherungsvereinbarung zur Funktionsanalyse eines Herzschrittmachers. Mehr



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