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Individuelle Leistungsbudgets (ILB)

Mit dem neuen Verteilungsmaßstab ist auch eine neue Mengenbegrenzung vermacht. In den nachfolgenden Dokumenten informieren wir Sie über die Hintergründe, die Systematik und die neuen Informationsschreiben zu Ihrem ILB. Ferner stellen wir Ihnen die Arztgruppenwerte zur Verfügung, die die Grundlage für die Berechnung Ihrer ILB bilden.

Hinweis zu den ILB 1/2015 für Hausärzte:

Die Fallzahlen in den Arztpraxen schwanken von Quartal zu Quartal. Die neue Honorarverteilung wird dafür sorgen, dass die Honorare schneller der realen Versorgungssituation in den Praxen folgen. Sie ist ein Ausgleich für die gestiegene Arbeitsbelastung in den betroffenen Praxen und damit ein Stück weit gerechter. Alle Infos finden Sie im Merkblatt (Stand 22.12.2014).

Hinweis zu den ILB 1/2014:

Bitte beachten Sie, dass die dringenden Hausbesuche sowie die praxisklinischen Betreuungsleistungen derjenigen, die an der Onkologie-Vereinbarung teilnehmen, nicht in den ILBs enthalten sind. Diese Leistungen werden extrabudgetär vergütet.

 


Wie wird mein individuelles Leistungsbudget (ILB) ermittelt?

(aufgrund einer VM-Änderung nur bis zum einschließlich 1. Quartal 2020 gültig)

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Aktuell gültiger Verteilungsmaßstab der KVH

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Information


19.12.2019

Vergütungsvolumina – Veränderungen im Quartal 1/2020

In beiden Versorgungsbereichen ist im Quartal 1/2020 keine Steigerung des für die Arztgruppen- und Leistungskontingente zur Verfügung stehenden Vergütungsvolumens im Vergleich zur berechnungsrelevanten Honorarauszahlung des Vorjahresquartals zu verzeichnen. Dies ist zum einen dadurch begründet, dass für beide Versorgungsbereiche die Rückstellungen, die für den „Hamburger Aufschlag“ auf den Punktwert für die Jahre 2014 bis 2017 gebildet wurden, nun abgeschmolzen sind. Zum anderen sind die Honorarverhandlungen für das Jahr 2020 noch nicht abgeschlossen, weshalb bei der Kalkulation der Punktwert unverändert belassen wurde. Folglich ist das zu verteilende Vergütungsvolumen im fachärztlichen Versorgungsbereich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,7 % gesunken. Dies resultiert zudem aus gebildeten Rückstellungen gem. § 9 Abs. 2 VM. Im hausärztlichen Versorgungsbereich ist das zu verteilende Vergütungsvolumen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,3 % gesunken.

 


10.10.2019

Vergütungsvolumina – Veränderungen im Quartal 4/2019

Im Quartal 4/2019 ist im fachärztlichen Versorgungsbereich eine Steigerung in Höhe von 0,9 %  und im hausärztlichen Versorgungsbereich eine Minderung von 1,5 % des für die Arztgruppen- und Leistungskontingente zur Verfügung stehenden Vergütungsvolumens im Vergleich zur berechnungsrelevanten Honorarauszahlung zu verzeichnen. Es profitieren beide Versorgungsbereiche von  der Erhöhung der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung, die insbesondere aus der Punktwertveränderung sowie einer Steigerung der von den Krankenkassen gemeldeten Versichertenzahl resultiert. Die in die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung überführten Mittel fallen im Vergleich zum Vorjahresquartal bei den Fachärzten höher und bei den Hausärzten geringer aus.

 


08.07.2019

Quartal 3/2019 – Veränderungsraten der Vergütungsvolumina

Im Gegensatz zu den vergangenen Quartalen ist im Quartal 3/2019 in beiden  Versorgungsbereichen keine Steigerung der für die Arztgruppen- und Leistungskontingente zur Verfügung stehenden Vergütungsvolumina im Vergleich zur berechnungsrelevanten Honorarauszahlung zu verzeichnen. Dieser Effekt ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die für den „Hamburger Aufschlag“ auf den Punktwert für die Jahre 2014 bis 2017 gebildeten Rückstellungen nunmehr abgeschmolzen sind. Die Minderung im hausärztlichen Versorgungsbereich beläuft sich auf 7,6 % und ist insbesondere dadurch bedingt, dass zum einen in diesem Quartal dem hausärztlichen „Honorarausgleichsfonds“ (HAF) kein Geld entnommen und dem Vergütungsvolumen hinzugefügt wurde. Zum anderen sind die in die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung überführten Mittel im Vergleich zum Vorjahresquartal geringer. Im fachärztlichen Versorgungsbereich ist das Vergütungsvolumen nahezu unverändert – hier beträgt der Rückgang 0,3 %.

 


18.04.2019

Quartal 2/2019 – Vergütungsvolumina

Beide Versorgungsbereiche profitieren von  der Erhöhung der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung, die insbesondere aus der Punktwertveränderung sowie einer Steigerung der von den Krankenkassen gemeldeten Versichertenzahl resultiert. Infolgedessen ist das zu verteilende Vergütungsvolumen im fachärztlichen Versorgungsbereich um 4,7 % gestiegen. Das zu verteilende Vergütungsvolumen im hausärztlichen Versorgungsbereich ist im Vergleich zur berechnungsrelevanten Honorarauszahlung um  0,6 % gesunken. Dies resultiert aus der Veränderung, dass die in dem Quartal 2/2018 gebildeten Rückstellungen gem. § 9 Abs. 2 VM nun in der berechnungsrelevanten Honorarauszahlung mitinbegriffen sind. Dies bedeutet aber nicht, dass ein geringeres Arztgruppenkontingent zur Verfügung steht.
 

02.01.2019

Vergütungsvolumina – Zuwachs im Quartal 1/2019

Im Quartal 1/2019 ist ebenso wie in den Quartalen des Jahres 2018 ein Wachstum der für die Leistungsbudgets zur Verfügung stehenden Vergütungsvolumina zu verzeichnen. Während im hausärztlichen Versorgungsbereich das zu verteilende Vergütungsvolumen um 1,2 % erhöht ist, beläuft sich die Steigerung im fachärztlichen Versorgungsbereich auf 3,4 %. In beiden Versorgungsbereichen resultiert das positive Ergebnis aus der Erhöhung der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung, welche insbesondere aus der Punktwertveränderung sowie einer Steigerung der von den Krankenkassen gemeldeten Versichertenzahl hervorgeht. Darüber hinaus konnte mit der Auflösung der für den „Hamburger Aufschlag“ auf den Punktwert für die Jahre 2014 bis 2017 gebildeten Rückstellungen fortgefahren werden.

 


24.09.2018

Quartal 4/2018 – Leistungsbudgets steigen

Wie auch in den vergangenen Quartalen erfolgt im Quartal 4/2018 eine Erhöhung der Leistungsbudgets. Im hausärztlichen Versorgungsbereich ist das zu verteilende Vergütungsvolumen um ca. 4,1 % gestiegen, während das Wachstum im fachärztlichen Versorgungsbereich etwa 8,2 % beträgt. Der positive Effekt in beiden Versorgungsbereichen ergibt sich aus der Erhöhung der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung, die insbesondere aus der Punktwertveränderung sowie einer Steigerung der von den Krankenkassen gemeldeten Versichertenzahl resultiert. Zudem kommt sowohl den Haus- als auch den Fachärzten zugute, dass zum einen geringere Rückstellungen gebildet werden mussten. Der Effekt schlägt im fachärztlichen Bereich stärker zu Buche, was die unterschiedlichen Zuwachshöhen erklärt. Zum anderen wurde der „Hamburger Aufschlag“ auf den Punktwert für die Jahre 2014 bis 2017 neu verhandelt und infolgedessen konnte mit der Auflösung der entsprechenden Rückstellungen begonnen werden. 

 


17.07.2018

Leistungsbudgets - Anstieg auch im Quartal 3/2018

Eine Erhöhung der Leistungsbudgets kann auch im Quartal 3/2018 verzeichnet werden. Im hausärztlichen Versorgungsbereich ist das zu verteilende Vergütungsvolumen um ca. 1,4 % gewachsen, während der Anstieg im fachärztlichen Versorgungsbereich etwa 3,0 % beträgt. Der positive Effekt in beiden Versorgungsbereichen ergibt sich aus der Erhöhung der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung, die insbesondere aus der Punkt­wert­veränderung sowie einer Steigerung der von den Krankenkassen gemeldeten Versichertenzahl resultiert. Zudem kommt sowohl den Haus- als auch den Fachärzten zugute, dass der „Hamburger Aufschlag“ auf den Punktwert für die Jahre 2014 bis 2017 neu verhandelt  wurde und infolgedessen mit der Auflösung der entsprechenden Rückstellungen begonnen werden konnte.
 

28.03.2018 / -Information

Leistungsbudgets wachsen auch im Quartal 2/2018

Im Quartal 2/2018 konnten die Leistungsbudgets (LB) erneut erhöht werden. Während das zu verteilende Vergütungsvolumen im hausärztlichen Versorgungsbereich um ca. 3,1 % steigt, beträgt der Zuwachs im fachärztlichen Versorgungsbereich etwa 12,8 %. Wie auch im Vorjahresquartal wurde im hausärztlichen Versorgungsbereich der „Honorarausgleichsfonds“ (HAF) abgeschmolzen. Zudem wurden die Mittel für die Vergütung der nichtärztlichen Praxisassistenten in das hausärztliche Vergütungsvolumen überführt. Der positive Effekt bei den Fachärzten resultiert weiterhin daraus, dass für das im Voraus verteilte Honorar keine Rückstellungen mehr gebildet werden müssen.

 


05.01.2018

Sondereffekte lassen wieder ILB wachsen - Besonderheit bei Psychotherapeuten

Im Quartal 1/2018 konnten die Individuellen Leistungsbudgets erneut erhöht werden. Während das zu verteilende Vergütungsvolumen im hausärztlichen Versorgungsbereich um ca. 8,3 % steigt, beträgt der Zuwachs im fachärztlichen Versorgungsbereich etwa 13,7 %. Die Ursachen für die Sondereffekte der Vorquartale gelten zum Teil auch für das kommende Quartal. Im hausärztlichen Bereich waren im Vergleich zum Vorjahresquartal geringere Rückstellungsbeträge notwendig, da die Höhe des „Honorarausgleichsfonds“ (HAF) ausreichend ist. Zudem wurden die Mittel für die Vergütung der nichtärztlichen Praxisassistenten in das hausärztliche Grundbetragsvolumen überführt. Der positive Effekt bei den Fachärzten resultiert weiterhin daraus, dass für das im Voraus verteilte Honorar keine Rückstellungen mehr gebildet werden müssen. Auch den Psychotherapeuten wird die Steigerung im fachärztlichen Versorgungsbereich zuteil. Gleichwohl ist eine Minderung der durchschnittlichen Leistungsbudgets der Psychotherapeuten erfolgt, da die bisher im ILB vergüteten Gesprächsleistungen (GOP 22220 und 23220 EBM) rückwirkend zum Quartal 2/2017 ausbudgetiert werden konnten, weshalb sich das Arztgruppenkontingent entsprechend reduziert.

 


 

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