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Informationen zum Corona-Virus (Sars-CoV-2):
Abrechnung/ICD-10 - weitere Ausnahmeregelungen

 

Sonderregelungen (Stand 20.04.2020)

KBV-Übersicht aller Sonderregelungen
(in Planung bzw. bereits geltend)

 

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Zusammenfassung aller Sonderregelungen (KBV)

 

 

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Ergänzende Hinweise zur Aussetzung der Untersuchungsfristen bei U-Untersuchungen(Stand 10.06.2020)

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, haben die KBV und der GKV-Spitzenverband vereinbart, dass die Kinder-Früherkennungsuntersuchungen ab der U6 bis zum 30.09.2020 auch außerhalb der im EBM genannten Untersuchungszeiträume erbracht und abgerechnet werden dürfen (siehe Meldung vom 27.3.2020 weiter unten). Grund ist die Vermeidung nicht zwingend notwendiger Kontakte in den Arztpraxen. Unter Umständen kann es dazu kommen, dass die Eingabe der betroffenen Leistungen (GOP 01716, 01717, 01718, 01719 und 01723 EBM) außerhalb der vorgeschriebenen Zeiträume im Praxisverwaltungssystem nicht möglich ist. In diesen Fällen ist das jeweilige Softwarehaus zu informieren. Die Leistungen dürfen den gesetzlich versicherten Patienten nicht privat in Rechnung gestellt werden.

 


 

Sicherstellung der Versorgung chronisch niereninsuffizienter Patienten –Ausnahmeregelungen (Stand 25.03.2020)

Zur akuten Sicherstellung der Versorgung von dialysepflichtigen Patientinnen und Patienten in Anbetracht der gegenwärtigen COVID-19-Pandemie haben sich die Partner des Bundesmantelvertrages Ärzte (BMVÄrzte) auf temporäre Ausnahmeregelungen verständigt.  Mehr

 


DMP-Schulungen als Videosprechstunde (20.05.2020)

Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie haben sich die Hamburger Krankenkassen/-verbände und die KV Hamburg auf folgende Ausnahmeregelung verständigt:

 

Die Krankenkassen/-verbände in Hamburg stimmen einer Durchführung vertraglich vereinbarter DMP-Schulungen per Videosprechstunde, zunächst befristet bis zum 30.06.2020, unter folgenden Voraussetzungen zu:

  • Die Schulungen sind zwingend medizinisch erforderlich und dulden, nach Einschätzung des Arztes, keinen Aufschub.
  • Es sind ausschließlich von der KBV zertifizierte Video-Systeme verwendungsfähig.
  • Von den vertraglich vereinbarten Gruppengrößen kann abgewichen werden.
  • Mit den vereinbarten Preisen je Unterrichtseinheit sind alle Kosten abgegolten.

Die digitalen Techniken sind unter Beachtung des Datenschutzes zu nutzen. Eine rein telefonische Beratung stellt keine Schulung dar.


Bei einer technik-basierten Schulung ist die gleichzeitige Abrechnung als Videosprechstunde (gem. Anlage 31 b BMV-Ä) oder Telefonische Beratung EBM 01435 ausgeschlossen.

 

Die Krankenkassen/-verbände behalten sich vor, die Mengenentwicklung und die Plausibilität der Abrechnung zur prüfen.

 

DMP: Ausnahmeregelung für Schulungen und Dokumentationen(Stand 27.03.2020)

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat mit Beschluss vom 27.03.2020 eine Ausnahmeregelung in die DMP- Anforderungen-Richtlinie aufgenommen. Die DMP-Dokumentationspflicht und die Verpflichtung der Versicherten zur Teilnahme an empfohlenen Schulungen wird für das erste bis dritte Quartal 2020 ausgesetzt.

Damit soll vermieden werden, dass in DMP eingeschriebene Patientinnen und Patienten, die zu den besonderen Risikogruppen zählen, zur Teilnahme an Präsenzschulungen und persönlichen Untersuchungen verpflichtet werden.

 

DMP: Ausnahmeregelung für Schulungen und Dokumentationen(Stand 08.04.2020)

Die Ausnahmeregelung für Schulungen und Dokumentationspflichten bei Disease-ManagementProgrammen (DMP) tritt am 8. April 2020 in Kraft. Somit wird die DMP-Dokumentationspflicht und die Verpflichtung der Versicherten zur Teilnahme an empfohlenen Schulungen für das erste bis dritte Quartal 2020 ausgesetzt. Mehr

 

Ergänzende Informationen zu DMP Konsultationen und -Dokumentationen während der COVID-19-Pandemie (Stand 17.04.2020)

Ziel des entsprechenden Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 27. März ist es, dass DMP Patienten während der COVID-19-Pandemie nicht zur Teilnahme an Präsenzschulungen und persönlichen Untersuchungen verpflichtet werden beziehungsweise bei Nicht-Teilnahme nicht aus dem Programm ausgeschrieben werden (vgl. KV-InfoAktuell 126/2020 und 160/2020). Der Beschluss hat einige Fragen nach sich gezogen, die hier beantwortet werden.

 


 

Mammographie-Screening wird befristet ausgesetzt (Stand 26.03.2020)

Angesichts des Infektionsrisikos durch das Coronavirus wird das Mammographie-Screening vorübergehend ausgesetzt. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beschlossen. Mehr

 

Coronavirus: Umgang mit QS-Anforderungen und MammographieScreening

 

 


Aussetzung der Untersuchungsfristen bei U-Untersuchungen (Stand 27.03.2020)

Vereinbarung zur Änderung der Kinder-Richtlinie

 

Regelung zu den Untersuchungszeiträume und Toleranzzeiten nach der Kinder-Richtlinie

Die KBV und der GKV-Spitzenverband haben sich darauf geeinigt, dass auch bei einer Überschreitung der Untersuchungszeiträume und Toleranzzeiten für die U6, U7, U7a, U8 und U9 gemäß § 2 Absatz 1 Satz 2 der Kinder-Richtlinie die Früherkennungsuntersuchungen des Abschnitts 1.7.1 EBM erbracht und abgerechnet werden können. Die Vereinbarung tritt am 25. März 2020 in Kraft. Sie endet, ohne dass es einer Kündigung bedarf, am 30. September 2020 .

 


Sonderregelungen für veranlasste Leistungen (Stand 30.06.2020)

Zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen sind für einen befristeten Zeitraum zahlreiche Erleichterungen vorgesehen. So können Folgeverordnungen ab sofort auch nach telefonischer Anamnese ausgestellt werden, Fristen für die Genehmigung der Verordnungen wurden erweitert oder aufgehoben und im Rahmen des Entlassmanagements können Krankenhäuser jetzt 14 anstelle von nur sieben Tagen verordnen. Alle Sonderregelungen gelten ab sofort bis einschließlich 31. Mai 2020.

 

Hier geht‘s zu den wichtigsten Regelungen (im Nachfolgenden gelistet):

  • Folgeverordnungen auch nach telefonischer Anamnese
  • Entlassmanagement: Verordnungen für bis zu 14 Tage
  • Vorlage bei der Krankenkasse: Genehmigungsfrist auf zehn Tage erweitert
  • Weitere Entlastung bei einigen Leistungen: Fristen für Verordnungen verlängert oder ausgesetzt

Bitte beachten Sie: Am 30. Juni enden fast alle Sonderregelungen für veranlasste Leistungen, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie seit 9. März gelten. Verlängert hat der Gemeinsame Bundesausschuss, dass Heilmittelverordnungen innerhalb von 28 Tagen begonnen werden dürfen statt regulär innerhalb von 14 Tagen und dass bestimmte Krankentransporte zur ambulanten Behandlung ohne Genehmigung der Krankenkasse erfolgen können. Die Sonderregelungen zur Hygienepauschale und zur Videosprechstunde in der Unfallversicherung werden bis zum 30. September 2020 verlängert. Die anderen vereinbarten Sonderregelungen in der Unfallversicherung laufen am 30. Juni aus.