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11.05.2020


Zu wenig Patienten – Infektpraxen gehen auf „stand by“-Modus

Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg (KVH) schließt die Infektpraxen zum Freitag (15. Mai). „Die niedrige Inanspruchnahme rechtfertigt eine solch aufwendige Struktur nicht mehr“, erklärte KVH-Vorsitzender Walter Plassmann, „wir gehen jetzt in eine Art ‚stand by‘ und können jederzeit die Struktur wieder hochfahren, wenn sich das Infektgeschehen erhöhen sollte.“ Die Betreuung der Patienten übernimmt der „Arztruf Hamburg“ (116 117).

 

Die zehn Infektpraxen standen Patienten mit Atemwegs-Infektionen zur Verfügung, die keinen Hausarzt haben oder deren Hausarzt aktuell keine infektiösen Patienten behandelt. Sie flankierten die „Lockerungsbeschlüsse“ des Hamburger Senates, weil es Befürchtungen gab, die Maßnahmen würden zu einem höheren Infektgeschehen führen. Dies ist nicht eingetreten, die Patienten-Zahlen in den Infektpraxen und auch die Zahl der positiv auf das „Corona-Virus“ getesteten Patienten waren von Anfang an niedrig und sind weiter zurückgegangen. „Mit rund 100 Patienten am Tag war die Kapazität nur zu rund einem Viertel ausgelastet“, erklärt KV-Chef Plassmann, „Wir kehren jetzt zum Hamburger Weg zurück und suchen den Patienten wieder in der Häuslichkeit auf.“ Der „Arztruf Hamburg“ (116 117) habe hierfür auch ausreichende Kapazitäten.

 

„Patienten mit Atemwegsbeschwerden, auch wenn diese mild sein sollten, können sich an den Arztruf wenden“, so Plassmann. Sollte es erforderlich sein, könnte die Infektpraxis-Struktur innerhalb weniger Tage wieder arbeiten und auch ausgebaut werden. „Wir haben zudem Behandlungscontainer vor den Notfallpraxen in Farmsen und Altona aufgestellt, die sofort einsatzbereit wären“, ergänzt Plassmann.

 

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Abteilungsleiter Politik und Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecher
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