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Wirkstoffvereinbarung

Steuern statt prüfen – unter diesem Motto stand die Einführung der Wirkstoffvereinbarung nach dem bayerischen Modell zum 1. Januar 2017. Mit der Ablösung der Richtgrößen stehen nicht mehr Arzneimittelkosten oder die Anzahl der Verordnungen im Mittelpunkt, sondern die Quoten verordneter Generika bzw. Leitsubstanzen.
Seit dem 1. Januar 2018 ist die Wirkstoffvereinbarung „scharfgeschaltet“. Die Steuerung funktioniert, doch in einigen Bereichen muss nachgebessert werden. Damit die Ziele sowohl unter ökonomischen als auch medizinischen Aspekten nachvollziehbar bleiben, wurden für auch für das Jahr 2020 Anpassungen mit den Krankenkassen vereinbart. Im Mittelpunkt der Anpassung der Wirkstoffvereinbarung stand für dieses Jahr eine Erhöhung der Biosimilaranteile in den jeweiligen Zielen (z.B. Epo’s, Gn-RH- Analoga, TNF alpha Blocker). Die Forderung der Kassen nach Anhebung der Zielquoten in diesem Bereich konnte auf ein vernünftiges Maß begrenzt werden. Neu hinzugekommen ist ein Biosimilarziel für die monoklonalen Antikörper Rituximab und Trastuzumab.

Als grundsätzlich wirtschaftlich gilt die Verordnung von Generika bzw. Leitsubstanzen.
Für den Arzt sind nur die Indikations– und Wirkstoffgruppen relevant, in denen er eine bestimmte Mindestmenge an DDDs verordnet.

 

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Generika und Leitsubstanzziele

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