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09.03.2021 2. Versorgungsforschungstag vom 08.02.2017

Eros Arzt und Arbeitswelt 4.0 - Neue Ansprüche an die ambulante Versorgung

Die nachrückende ärztliche und psychotherapeutische Generation konfrontiert das System der medizinischen Versorgung mit neuen Vorstellungen von ihrer beruflichen Tätigkeit und der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit. Parallel zu dieser Reformierung des eigenen Rollenverständnisses verändern sich die Rahmenbedingungen und die Möglichkeiten der Berufsausübung.

In welcher Weise lassen sich diese innovativen Ausgestaltungsideen mit dem raditionellen Eros und Ethos des ärztlichen und psychotherapeutischen Berufs, dem Begriff der Freiberuflichkeit und dem System der Selbstverwaltung in Einklang bringen? Der 2. Hamburger Versorgungsforschungstag – organisiert von den KVen Hamburg und Schleswig-Holstein – näherte sich diesem Themenkomplex sowohl von wissenschaftlicher als auch von praktischer Seite und brachte die beteiligten Interessengruppen an einen Tisch.

Dank der Veranstalter

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben uns sehr über das ausgesprochen große Interesse am 2. Hamburger Versorgungsforschungstag, mit dem Thema „Eros Arzt und Arbeitswelt 4.0 - Neue Ansprüche an die ambulante Versorgung“ gefreut.

Die große Anzahl von rund 140 Teilnehmern aus Selbstverwaltung, Praxis, Politik und Wissenschaft, die interessanten Vorträge von Wissenschaftlern und Praktikern aus ganz Deutschland und die zahlreichen Gespräche, die sich auf dieser Basis ergeben haben, haben uns auch in diesem Jahr wieder in der Wahl von Format und Thema der Veranstaltungsreihe bestätigt und darin bestärkt, diese Reihe zu weiteren aktuellen Themen aus der Versorgungsforschung mit Bezug zur Versorgung in Hamburg und Schleswig-Holstein fortzuführen. Wir sind an dieser Stelle natürlich auch für Ideen oder Anregungen von Ihnen offen.

Erste Folgeprojekte zur gemeinsamen Weiterverfolgung der Thematik wurden bereits im Verlauf der Veranstaltung diskutiert und wir haben eine Menge Gestaltungsideen für die KVen Hamburg und Schleswig-Holstein sowie unsere ärztliche und psychotherapeutische Selbstverwaltung mitgenommen. Erste Arbeitsaufträge sind bereits ergangen. Denn zur Aufrechterhaltung der hohen Qualität und flächendeckenden Verfügbarkeit der ambulanten Versorgung ist die freiberufliche und selbstverwaltete Tätigkeit alternativlos. Und sie ist – wie die Veranstaltung eindrucksvoll gezeigt hat – auch absolut zukunftsfähig.

Alle Vorträge der Referenten sowie eine Fotogalerie des 2. Hamburger Versorgungsforschungstages können Sie auf dieser Internetseite abrufen.

Vielen Dank für einen überaus spannenden Tag, zahlreiche interessante Gespräche und Impulse für die weitere Forschung, Praxis und Versorgungsgestaltung.

Herzlichst,

Walter Plassmann, Vorstand KV Hamburg

Dr. med. Monika Schliffke, Vorstand KV Schleswig-Holstein