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21.02.2011

Zeit für Verbesserung der Kodierrichtlinien nutzen!

KV Hamburg ruft Ärzte zu Vorschlägen auf / Fortbildung geht weiter

Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg begrüßt die beabsichtigte Verlängerung der Erprobungsphase für die Ambulanten Kodierrichtlinien (AKR). „Das ist ein vernünftiger Schritt", sagte der stellvertretende Vorsitzende der KV Hamburg, Walter Plassmann, „so gewinnen wir die dringend notwendige Zeit, die Richtlinien inhaltlich zu verbessern, sie von bürokratischem Ballast zu befreien und datenschutzrechtliche Bedenken aufzugreifen."

Plassmann wies darauf hin, dass viele Ärztinnen und Ärzte, die die AKR bereits im Praxisalltag einsetzten, die KVH auf Ungereimtheiten hingewiesen hätten. Nach wie vor klagten zudem Hausärzte, dass ihre Tätigkeit sich in den Richtlinien nicht optimal abbilden würde. „Insoweit ist es erfreulich, dass die angekündigte neue Version für Hausärzte nicht sofort eingesetzt werden muss, sondern auch noch erprobt werden kann", so der KVH-Vize.

Die KV Hamburg wird auf ihrer Homepage eine Möglichkeit anbieten, wo Verbesserungsvorschläge oder –hinweise für die AKR übermittelt werden können. „Wir werden diese Vorschläge auf der Bundesebene einbringen", verspricht Plassmann. Parallel dazu werde die KVH weiterhin ihre stark nachgefragten Fortbildungsveranstaltungen anbieten. Plassmann forderte von der Politik die Zusage ein, dass nach der gesetzlich verordneten Zwangspause in 2011 und 2012 die Morbidität ab 2013 wieder Grundlage der Honorarentwicklung sein müsse: „Sonst macht die AKR keinen Sinn".