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24.06.2010

Versorgung der Hamburger Patienten regionale Aufgabe

Hamburger Ärzteparlament übt deutliche Kritik am Kurs der KBV
urger Ärzteparlament übt deutliche Kritik am Kurs der KBV

Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg hat sich am 17. Juni 2010 deutlich von der Politik der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) in Berlin abgesetzt.
„Wir müssen uns gegen die drohende Zentralisierung der Honorarpolitik zur Wehr setzen“, sagte der Vorsitzende der Hamburger Vertreterversammlung, Dr. Michael Späth. „Die Vorgaben aus Berlin werden der regionalen Versorgungsstruktur hier in Hamburg nicht gerecht.“ Auch die beiden Vorstandsmitglieder der KV Hamburg, Dieter Bollmann und Walter Plassmann, forderten eine rasche Rückübertragung der Honorar- und Verteilungshoheit in die Region.


Die Vertreterversammlung (VV) der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg fordert den Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung auf, den rechtswidrigen Beschluss der KBV-Vertreterversammlung vom 9. Mai 2010 zur „Angleichung des Behandlungsbedarfs“nicht umzusetzen. Die sogenannte „asymmetrische Verteilung“ eines Honorarzuwachses in 2011 finde keine Rechtsgrundlage und sei auch sachlich völlig unbegründet. Der Behandlungsbedarf in Hamburg entspreche den Versorgungsnotwendigkeiten und liege auf einer Ebene mit anderen Großstädten. Die ausschließlich mit emotionalen Argumenten getriebene Diskussion habe sich von der Sachebene gelöst.
Die VV fordert den Vorstand auf, mit allen rechtlichten Möglichkeiten gegen einen gegebenenfalls vom Bewertungsausschuss gefassten Beschluss zur „asymmetrischen Verteilung“ vorzugehen.


Die Vertreterversammlung der KV Hamburg am 17.6.2010 fordert außerdem von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, die Umsetzung der „ambulanten Kodierrichtlinie“ so lange nicht zu betreiben, bis sichergestellt ist, dass die Entwicklung der Gesamtvergütung morbiditätsentsprechend erfolgt.

 

Weitere Informationen und die Resolutionen finden Sie hier

 

Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg hat sich am 17. Juni 2010 deutlich von der Politik der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) in Berlin abgesetzt. „Wir müssen uns gegen die drohende Zentralisierung der Honorarpolitik zur Wehr setzen“, sagte der Vorsitzende der Hamburger Vertreterversammlung, Dr. Michael Späth. „Die Vorgaben aus Berlin werden der regionalen Versorgungsstruktur hier in Hamburg nicht gerecht.“ Auch die beiden Vorstandsmitglieder der KV Hamburg, Dieter Bollmann und Walter Plassmann, forderten eine rasche Rückübertragung der Honorar- und Verteilungshoheit in die Region.

Die Vertreterversammlung (VV) der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg fordert den Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung auf, den rechtswidrigen Beschluss der KBV-Vertreterversammlung vom 9. Mai 2010 zur „Angleichung des Behandlungsbedarfs“nicht umzusetzen. Die sogenannte „asymmetrische Verteilung“ eines Honorarzuwachses in 2011 finde keine Rechtsgrundlage und sei auch sachlich völlig unbegründet. Der Behandlungsbedarf in Hamburg entspreche den Versorgungsnotwendigkeiten und liege auf einer Ebene mit anderen Großstädten. Die ausschließlich mit emotionalen Argumenten getriebene Diskussion habe sich von der Sachebene gelöst. Die VV fordert den Vorstand auf, mit allen rechtlichten Möglichkeiten gegen einen gegebenenfalls vom Bewertungsausschuss gefassten Beschluss zur „asymmetrischen Verteilung“ vorzugehen.

Die Vertreterversammlung der KV Hamburg am 17.6.2010 fordert außerdem von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, die Umsetzung der „ambulanten Kodierrichtlinie“ so lange nicht zu betreiben, bis sichergestellt ist, dass die Entwicklung der Gesamtvergütung morbiditätsentsprechend erfolgt.