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07.06.2010

Im zweiten Anlauf besser machen!

Kassenärztliche Vereinigung Hamburg begrüßt Ende der Zusammenarbeit der Techniker Krankenkasse und dem „atriomed“ – KV bietet TK Zusammenarbeit an


 

Begrüßt hat die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg das von der Techniker Krankenkasse mitgeteilte Ende der Zusammenarbeit mit dem MVZ „atriomed“ auf dem Gelände der Kampnagelfabrik. „Wir hatten von Anfang an Bedenken gegen diese Form der Versorgung – sie zerstört gewachsene, wichtige Strukturen, ohne dass dafür ein adäquater Ersatz geschaffen wurde“, kommentiert KVH-Vize Walter Plassmann die Nachricht der TK. Er geht davon aus, dass das MVZ in dieser Form nicht mehr lange bestehen bleibt: „Es hat sich nichts daran geändert, dass dieses MVZ Versorgungskapazität vernichtet hat.“


Der KV Hamburg sind in den vergangenen Tagen eine Reihe von Anzeigen zugegangen, in denen dem „atriomed“ vorgeworfen wurde, gegen straf- und datenschutzrechtliche Bestimmungen verstoßen zu haben. So sollen nicht zugelassene Geräte eingesetzt und Einmalartikel mehrfach verwandt worden sein. Da die KV strafrechtliche Tatbestände nicht ermitteln darf, hat sie die Anzeigen an die zuständigen Behörden weitergegeben.


Der Techniker Krankenkasse bietet die KV Hamburg an, die mit dem Projekt „atriomed“ verfolgte Idee einer stärker integrierten, interdisziplinären Versorgung in einem neuerlichen Anlauf gemeinsam anzugehen: „Die Idee der TK war ja nicht schlecht“, begründete Plassmann dieses Angebot, „nur der Partner und das Vorgehen waren falsch.“ Plassmann betonte, die KV sei zu einem Gespräch und einer möglichen Zusammenarbeit jederzeit bereit.

Begrüßt hat die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg das von der Techniker Krankenkasse mitgeteilte Ende der Zusammenarbeit mit dem MVZ „atriomed“ auf dem Gelände der Kampnagelfabrik. „Wir hatten von Anfang an Bedenken gegen diese Form der Versorgung – sie zerstört gewachsene, wichtige Strukturen, ohne dass dafür ein adäquater Ersatz geschaffen wurde“, kommentiert KVH-Vize Walter Plassmann die Nachricht der TK. Er geht davon aus, dass das MVZ in dieser Form nicht mehr lange bestehen bleibt: „Es hat sich nichts daran geändert, dass dieses MVZ Versorgungskapazität vernichtet hat.“

Der KV Hamburg sind in den vergangenen Tagen eine Reihe von Anzeigen zugegangen, in denen dem „atriomed“ vorgeworfen wurde, gegen straf- und datenschutzrechtliche Bestimmungen verstoßen zu haben. So sollen nicht zugelassene Geräte eingesetzt und Einmalartikel mehrfach verwandt worden sein. Da die KV strafrechtliche Tatbestände nicht ermitteln darf, hat sie die Anzeigen an die zuständigen Behörden weitergegeben.

Der Techniker Krankenkasse bietet die KV Hamburg an, die mit dem Projekt „atriomed“ verfolgte Idee einer stärker integrierten, interdisziplinären Versorgung in einem neuerlichen Anlauf gemeinsam anzugehen: „Die Idee der TK war ja nicht schlecht“, begründete Plassmann dieses Angebot, „nur der Partner und das Vorgehen waren falsch.“ Plassmann betonte, die KV sei zu einem Gespräch und einer möglichen Zusammenarbeit jederzeit bereit.