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13.08.2019

TSS-Terminvermittlung: Ab dem 01.09.2019 sind neue Zuschläge berechnungsfähig

Zur Abrechnung der zeitgestaffelten Zuschläge für TSS-Patienten ab 1. September stehen jetzt die Gebührenordnungspositionen sowie weitere Details der Abrechnung fest. Für die extrabudgetären Zuschläge auf die Versicherten-, Grund- oder Konsiliarpauschale gibt es pro Arztgruppe jeweils eine neue Gebührenordnungsposition (GOP). Ärzte und Psychotherapeuten rechnen sie ab, wenn Patienten über die Terminservicestellen in die Praxis kommen. Die Höhe des Zuschlags wird je nach Länge der Wartezeit auf den Termin wie folgt gekennzeichnet:

Termin innerhalb von acht Tagen = Kennzeichnung „B“ (Zuschlag von 50 %)
Termin innerhalb von neun bis 14 Tagen = Kennzeichnung „C“ (Zuschlag von 30 %)
Termin innerhalb von 15 bis 35 Tagen = Kennzeichnung „D“ (Zuschlag von 20 %)

Das Kennzeichen „A“ wird gesetzt, wenn es sich um einen „TSS-Akutfall“ handelt. Voraussetzung ist, dass der Patient innerhalb von 24 Stunden einen Termin beim Arzt erhält und dass am Telefon der 116117 eine medizinische Ersteinschätzung erfolgt ist. Diese Regelung tritt erst ab dem 01.01.2020 in Kraft.

Damit Praxen wissen, mit welchem Buchstaben der Zuschlag gekennzeichnet werden muss, teilt die Terminservicestelle ab dem 1. September per TSS-Termindatenbank oder Buchungsbenachrichtigung den Tag mit, an dem sich der Patient an die TSS gewandt hat.