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03.11.2020

Veranlasste Leistungen: G-BA beschließt bundesweite Sonderregelungen

Die Sonderregelungen für veranlasste Leistungen bedeuten Erleichterungen für Praxen und Patienten. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat beschlossen, fast alle der bekannten Sonderregelungen aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens am 2. November bundesweit wieder zu aktivieren.

Sie gelten nun zunächst bis einschließlich Januar 2021 und sollen bei Bedarf verlängert werden. Unter anderem sind jetzt Folgeverordnungen von häuslicher Krankenpflege, Heilmitteln und Hilfsmitteln bei bekannten Versicherten wieder nach telefonischer Anamnese möglich. Für den Versand der Verordnung können Praxen das Porto abrechnen (Pseudo-GOP 88122 / 90 Cent).

Darüber hinaus können Leistungen der psychiatrischen häuslichen Krankenpflege, der Soziotherapie und Heilmittel per Video durchgeführt werden, wenn der Patient dem zustimmt und eine persönliche Behandlung aufgrund der aktuellen Pandemielage nicht erfolgen kann.

Bereits bestehende Sonderregelungen im Bereich der veranlassten Leistungen gelten weiter. Die KBV bietet hier eine Übersicht.