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02.07.2021

Schwangere haben seit heute Anspruch auf Bluttest zur Bestimmung des fetalen Rhesusfaktors

Schwangere mit negativem Rhesusfaktor D können jetzt als Teil der gesetzlichen Mutterschaftsvorsorge in ihrem Blut den Rhesusfaktor D des ungeborenen Kindes genetisch bestimmen lassen. Der Bluttest kann zeigen, ob eine Anti-D-Prophylaxe zur Verhinderung von Komplikationen in der Schwangerschaft notwendig ist.

Die hierfür erforderliche Beratung nach dem Gendiagnostikgesetz und die Laboruntersuchung sind zum 1. Juli als neue Gebührenordnungspositionen (GOP) in den EBM aufgenommen worden. Damit kann die Untersuchung bei Schwangeren mit negativem Rhesusfaktor D als Kassenleistung erfolgen.