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12.10.2021

Online-Symposium zum plötzlichen Epilepsietod am 20. Oktober 2021

Ein Online-Symposium zum Thema „Plötzlicher Epilepsietod“ veranstaltet die Oskar Killinger Stiftung gemeinsam mit der KBV am 20. Oktober. Dabei sollen Handlungsstrategien aus unterschiedlichen medizinischen Perspektiven diskutiert werden. Die Veranstaltung ist mit drei CME Fortbildungspunkten zertifiziert. 

Jedes Jahr stirbt einer von 1.000 Patienten am plötzlichen Epilepsietod (SUDEP - Sudden Unexpected Death in Epilepsy) - allein in Deutschland etwa 700 Menschen, wie die Veranstalter mitteilten.

Kinder und Jugendliche sind genauso betroffen wie Erwachsene. SUDEP ist damit die häufigste anfallsbedingte Todesursache und trägt wesentlich zu der deutlich geringeren Lebenserwartung von Epilepsiepatienten bei. Trotzdem kennen nur wenige Patientinnen und Patienten dieses Risiko.

Breite Aufklärung kann Todesfälle verhindern

Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen den Angaben zufolge, dass viele SUDEP-Fälle verhindert werden könnten. Der breiten Aufklärung kommt daher eine entscheidende Rolle zu.

Oskar Killinger ist 2019 mit nur 14 Jahren am plötzlichen Epilepsietod gestorben. Ein Jahr später haben seine Eltern die Stiftung mit dem Ziel gegründet, anderen Familien dabei zu helfen, vermeidbare Todesfälle wie den von Oskar zu verhindern.

Anmeldung bis 18. Oktober erforderlich

Die digitale Veranstaltung richtet sich an niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Betroffene und an alle Interessierten. Eine vorherige Anmeldung bis spätesten 18. Oktober ist erforderlich.