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27.02.2020

Häusliche Krankenpflege: Neue Leistungen zur Versorgung von chronischen Wunden ab sofort verordnungsfähig

In der Richtlinie wird klargestellt, dass chronische und schwer heilende Wunden vorrangig in der Häuslichkeit versorgt werden und eine Versorgung außerhalb der Häuslichkeit nur unter bestimmten Bedingungen erfolgen kann, zum Beispiel aus Hygienegründen; ebenfalls, dass Pflegedienste an die ärztlich verordneten beziehungsweise von der Krankenkasse genehmigten Leistungen der häuslichen Krankenpflege gebunden sind und dass Pflegedienste die ärztliche Praxis bei Veränderungen der häuslichen Pflegesituation oder nach ärztlicher Aufforderung informieren müssen.

Dies kann auch durch Übermittlung von Auszügen aus der Pflegedokumentation erfolgen. In das Leistungsverzeichnis der Richtlinie wurden die Versorgung akuter Wunden als Nummer 31 und die Versorgung chronisch und schwer heilender Wunden als Nummer 31a neu aufgenommen, die Nummer 12 so gefasst, dass sie künftig die Positionswechsel zur Dekubitusbehandlung beinhaltet,  und die Regelungen zur Kompressionstherapie und zur Versorgung mit stützenden und stabilisierenden Verbänden als separate Nummern 31b und 31c gefasst.