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26.03.2018 Labor

Laborgemeinschaften

Für die von Laborgemeinschaften abgerechneten laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen, die über Muster 10a von Haus- bzw. Fachärzten angefordert wurden, wird ein Leistungskontingent, jeweils im haus- und fachärztlichen Versorgungsbereich, gebildet.

Die Leistungskontingente werden erstmalig errechnet durch die Multiplikation des angeforderten Leistungsbedarfs der betreffenden Leistungen nach der regionalen Eurogebührenordnung im Vorjahresquartal mit der „rechnerischen Quote Labor“, zzgl. des Anpassungsfaktors des haus- bzw. fachärztlichen Vergütungsvolumens. Ein Jahr nach der erstmaligen Berechnung werden die Leistungskontingente mit dem Faktor der tatsächlich erfolgten Anpassung des haus- bzw. fachärztlichen Vergütungsvolumens gegenüber dem Vorjahresquartal fortgeschrieben.

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Die Vergütung innerhalb des Leistungskontingents „Laborgemeinschaft Hausärzte“ bzw. „Laborgemeinschaft Fachärzte“ erfolgt frei flottierend, d. h., dass die Anforderung dieser Leistungen gegen das Leistungskontingent des entsprechenden Versorgungsbereichs läuft. Alle Laborgemeinschaften erhalten demnach im Abrechnungsquartal dieselbe Auszahlungsquote im jeweiligen Versorgungsbereich. Werden die Mittel im jeweiligen Leistungskontingent nicht ausgeschöpft, stehen sie für die Vergütung der Leistungen in Folgequartalen zur Verfügung. Laborgemeinschaften erhalten für die über Muster 10a angeforderten laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen keine Budgets.

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Nun ist es möglich, Leistungen der Laborgemeinschaften auch über Muster 10 beim Laborarzt anzufordern. Sollte dies in so großem Umfang geschehen, dass die Leistungsanforderung in einem Unterkontigent zurückgeht und die Muster 10-Anforderung zunimmt, fließt das Geld, das der Umverteilung entspricht, aus dem Unterkontingent für Laborgemeinschaften in den Vorwegabzug für Muster 10-Leistungen.