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28.03.2018 Labor

Eigenlabor

Für die erbrachten laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen der Abschnitte 32.2 bzw. 32.3 EBM (exklusive Präsenzlabor) wird je Versorgungsbereich zunächst ein Leistungskontingent gebildet.

Die Leistungskontingente werden erstmalig errechnet durch die Multiplikation des angeforderten Leistungsbedarfs der betreffenden Leistungen nach der regionalen Eurogebührenordnung im Vorjahresquartal mit der „rechnerischen Quote Labor“, zzgl. des Anpassungsfaktors des haus- bzw. fachärztlichen Vergütungsvolumens. Ein Jahr nach der erstmaligen Berechnung werden die Leistungskontingente mit dem Faktor der tatsächlich erfolgten Anpassung des haus- bzw. fachärztlichen Vergütungsvolumens gegenüber dem Vorjahresquartal fortgeschrieben.

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Diese Leistungskontingente unterteilen sich im jeweiligen Versorgungsbereich weiterhin in arztgruppenspezifische Unterleistungskontingente.

Die arztgruppenspezifischen Unterleistungskontingente werden erstmalig errechnet als relativer Anteil der Arztgruppe an der Summe der Honorarauszahlung für die Kontingentleistungen im Vorjahresquartal, multipliziert mit dem jeweiligem Leistungskontingent des Versorgungsbereiches. Ein Jahr nach der erstmaligen Berechnung werden die Unterleistungskontingente mit dem Faktor der tatsächlich erfolgten Anpassung des haus- bzw. fachärztlichen Vergütungsvolumens gegenüber dem Vorjahresquartal fortgeschrieben.

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Innerhalb dieser Unterleistungskontingente werden die Leistungen des Eigenlabors je Arztgruppe vergütet. Die Vergütungssystematik ist für den hausärztlichen und fachärztlichen Versorgungsbereich jeweils unterschiedlich geregelt.

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