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05.01.2018

Sondereffekte lassen wieder ILB wachsen - Besonderheit bei Psychotherapeuten

Im Quartal 1/2018 konnten die Individuellen Leistungsbudgets erneut erhöht werden. Während das zu verteilende Vergütungsvolumen im hausärztlichen Versorgungsbereich um ca. 8,3 % steigt, beträgt der Zuwachs im fachärztlichen Versorgungsbereich etwa 13,7 %. Die Ursachen für die Sondereffekte der Vorquartale gelten zum Teil auch für das kommende Quartal. Im hausärztlichen Bereich waren im Vergleich zum Vorjahresquartal geringere Rückstellungsbeträge notwendig, da die Höhe des „Honorarausgleichsfonds“ (HAF) ausreichend ist. Zudem wurden die Mittel für die Vergütung der nichtärztlichen Praxisassistenten in das hausärztliche Grundbetragsvolumen überführt. Der positive Effekt bei den Fachärzten resultiert weiterhin daraus, dass für das im Voraus verteilte Honorar keine Rückstellungen mehr gebildet werden müssen. Auch den Psychotherapeuten wird die Steigerung im fachärztlichen Versorgungsbereich zuteil. Gleichwohl ist eine Minderung der durchschnittlichen Leistungsbudgets der Psychotherapeuten erfolgt, da die bisher im ILB vergüteten Gesprächsleistungen (GOP 22220 und 23220 EBM) rückwirkend zum Quartal 2/2017 ausbudgetiert werden konnten, weshalb sich das Arztgruppenkontingent entsprechend reduziert.