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03.05.2021 Corona / Sars-Cov-2

Atteste

Attest für Personen mit Vorerkrankungen

Personen in den Priorisierungsgruppen zwei und drei mit Vorerkrankungen benötigen mitunter ein ärztliches Zeugnis zur Vorlage im Impfzentrum. Wann dies nach der Impfverordnung der Fall ist und wie so ein Attest aussehen sollte, lesen Sie hier.

Wer benötigt ein Attest?

Ein Attest wird erst ab der Priorisierungsgruppe zwei relevant, weil dann auch jüngere Personen mit Vorerkrankungen geimpft werden können. Die Personen benötigen eines solches Zeugnis aber nur dann, wenn sie nicht schon aufgrund ihres Alters bevorzugt Anspruch haben: in der Priorisierungsgruppe zwei ab 70 Jahre, in der drei ab 60 Jahre. Hier kann der Nachweis über den Personalausweis erfolgen.  

Was sollte auf dem Attest stehen?

Der Arzt muss auf dem Attest keine Details angeben. Eine formlose Bescheinigung, dass eine Erkrankung im Sinne von Paragraf 3 Ziffer 2 beziehungsweise von Paragraf 4 Ziffer 2 der Coronavirus-Impfverordnung besteht, reicht aus. In den beiden Paragrafen sind die Krankheiten aufgeführt, bei denen eine Impfung prioritär erfolgen sollte. Eine Aufzählung der genannten Erkrankungen ist der unten aufgeführten Praxisinfo zu entnehmen.
 

Wie wird die Leistung vergütet?

Für die Ausstellung der Atteste erhalten Ärzte laut der Impfverordnung eine pauschale Vergütung von 5 Euro (GOP 88320) . Hinzu kommen 0,90 Euro (GOP 88321), wenn der Versand per Post erfolgt.