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30.07.2014

Nahezu alle Hamburger vertrauen ihrem Arzt

Die Hamburger vertrauen ihrem niedergelassenen Arzt und schätzen seine Fachkompetenz. Dies sind herausragende Ergebnisse der „Versichertenbefragung 2014“, die die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in Auftrag gegeben hatte.

Sehr gutes Vertrauensverhältnis

94 Prozent der Befragten haben ein „sehr gutes“ oder „gutes“ Vertrauensverhältnis zu ihrem Arzt, 95 Prozent halten seine Fachkompetenz für „sehr gut“ oder „gut“. Das gilt auch für die Psychotherapeuten: Von den 18 Prozent, die angegeben haben, sie hätten wegen seelischer Probleme Hilfe benötigt, haben 77 Prozent sie auch tatsächlich in Anspruch genommen. Mit diesen Werten liegt Hamburg an der Spitze aller Bundesländer.

Die Hamburger erweisen sich als moderne, aufgeklärte Patienten: 48 Prozent der Befragten halten eine eigene Internet-Seite des Arztes für wichtig und 32 Prozent wollen hierüber auch Termine buchen können – auch dies sind bundesweite Spitzenwerte. Im exakten Mittelfeld liegt Hamburg dagegen bei den Wartezeiten auf Arzttermine. 46 Prozent aller Befragten bekamen innerhalb von drei Tagen einen Termin, weitere 34 Prozent innerhalb von drei Wochen – also der Frist, die die Bundesregierung vorschreiben will. 

Deshalb haben die Hamburger auch eine gesunde Skepsis vor dieser gesetzgeberischen Absicht: Nur jeder Vierte glaubt, dass die ins Auge gefasste „Servicestelle“ die Wartezeiten verkürzen wird.So skeptisch wie in keinem anderen Bundesland werden auch die Datenspeicher-Möglichkeiten der elektronischen Gesundheitskarte gesehen. 40 Prozent aller Befragten fänden es „nicht gut“, wenn medizinische Daten auf dieser Karte gespeichert würden.

Trotzdem schätzen die Hamburger ihre Lage sehr positiv ein. 83 Prozent halten ihren Gesundheitszustand für „ausgezeichnet“ oder „gut“ und 89 Prozent schauen „sehr optimistisch“ oder „optimistisch“ in die Zukunft.