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22.10.2021

Neues Serviceheft zur Kodierunterstützung erschienen

Praxen erhalten einen digitalen Helfer, der sie beim Verschlüsseln von Diagnosen unterstützen soll: Die Kodierunterstützung wird in das Praxisverwaltungssystem (PVS) eingebunden und steht Ärzten und Psychotherapeuten direkt beim Kodieren zur Verfügung. Ein neues Service-Heft in der KBV-Reihe PraxisWissen erläutert die verschiedenen Funktionen und gibt konkrete Kodierbeispiele.

Alle Informationen, die Praxen zum Kodieren benötigen, sind künftig im PVS hinterlegt und miteinander verknüpft. Die Kodierunterstützung hilft direkt beim Kodieren. Sie kombiniert bekannte und neue Funktionen rund um die Kodierung.

Kodier-Check für erste häufige Diagnosenbereiche

Einen Schwerpunkt im Heft bildet der sogenannte Kodier-Check – eine neue Funktion der Kodierunterstützung. Er startet für vier Diagnosenbereiche mit hohen Fallzahlen und einer komplexen Kodierung: Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes mellitus und Bluthochdruckfolgen. Beim Kodier-Check prüft die Software, ob der ausgewählte Kode passt. Dazu scannt sie den gesamten Datensatz des Patienten. Nur wenn etwas nicht passen sollte, erhält der Arzt einen Hinweis. Basis für den Kodier-Check bildet – wie bei allen Inhalten der Kodierunterstützung – die ICD-10-GM. Es kommen keine neuen Regelungen oder Vorgaben hinzu.

In der Broschüre werden alle Funktion der Kodierunterstützung vorgestellt – von der Kodesuche bis zu den Dauerdiagnosen. Dazu gibt es jeweils konkrete Anwendungsbeispiele. Abgerundet wird das Serviceangebot durch Kodierbeispiele für die vier Diagnosenbereiche des Kodier-Checks.

Umsetzung der PVS-Hersteller läuft

Die Kodierunterstützung wurde von der KBV entwickelt. Hintergrund ist ein gesetzlicher Auftrag aus dem Terminservice- und Versorgungsgesetz, wonach die KBV zum 1. Januar 2022 Kodiervorgaben einführen muss.

Broschüre kostenlos bestellen

Das Heft „Kodierunterstützung: Direkt und digital – so hilft die Praxissoftware bei der Diagnosenverschlüsselung“ aus der Reihe PraxisWissen liegt am 29. Oktober dem Deutschen Ärzteblatt und am 15. November der PP-Ausgabe für Psychotherapeuten bei.

Weitere gedruckte Exemplare können Praxen kostenlos über die KBV-Mediathek bestellen.