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04.08.2016

Hinweis aus aktuellem Anlass: Abrechnung von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen

Die KV Hamburg hat in einem Vertrag mit dem „Landesbetrieb Erziehung und Beratung“ eine vereinfachte Abrechnung der Behandlung von „minderjährigen unbegleiteten  Flüchtlingen“  vereinbart. Die minderjährigen Flüchtlinge erhalten einen vom LEB ausgestellten Behandlungsschein, der in der Arztpraxis abgegeben wird. Der Leistungsumfang richtet sich nach dem Sozialhilfeträgervertrag – entspricht also  dem Leistungsanspruch eines normalen AOK-Rheinland/Hamburg-Versicherten. Die Leistungen werden extrabudgetär zu den Vergütungssätzen gezahlt, wie sie mit der AOK Rheinland/Hamburg vereinbart sind.


Die anhand des Behandlungsscheins erbrachten Leistungen werden über die KV abgerechnet. Bitte legen Sie manuell eine Patienten-Stammdatendatei in Ihrer PVS an und tragen Sie Name, Vorname, Geburtsdatum und Anschrift ein. Wählen Sie „Ersatzverfahren“ und geben Sie folgende Daten ein: Kostenträger: VKNR 02803 (FHH LEB Kinder/Jugendnotdienst), Kostenträgerabrechnungsbereich: Inhalt 06 (Sozialhilfe-
träger) und die Versichertennummer. Der Behandlungsschein wird im Original der Abrechnung beigefügt.

 

Eine Kopie des Originalscheines ist dem Überweisungsschein hinzuzufügen. Dieses ist zwingend zur Abrechnung der erbrachten Leistungen beim Kostenträger: VKNR: 02803 erforderlich!


Die Veranlassung von Leistungen (z.B. Arzneimittel, Heilmittel, Hilfsmittel) erfolgt auf Privatrezept. Eine Ausstellung von Überweisungsscheinen ist möglich. Geben Sie in diesen Fällen in das Feld „Krankenkassen bzw. Kostenträger“ die Kennung „02803“ ein.

 

Weitere Informationen zur Abrechnung von Asylbewerbern

 


04.07.2016

Wichtige Information für den Hausärztlichen Versorgungsbereich

Die Hausärzte kennen es schon, ihr ILB hat sich bereits zum Quartal 1/2015 durch die Herausnahme der hausärztlichen Strukturpauschale (GOP 03040 EBM) aus dem ILB deutlich verringert. Zum Quartal 3/2016 wird dieser Effekt erneut erreicht! Der Grund dafür ist die Herausnahme der Chroniker-Pauschalen (GOP 03220/04220 EBM), weshalb diesmal auch die Kinderärzte betroffen sind. Die Chroniker-Pauschalen werden aufgrund des Verhandlungserfolgs der KVH bei den Honorarverhandlungen für das Jahr 2016 mit zusätzlichen 3 Millionen Euro gefördert, weshalb der bisherige Behandlungsbedarf im Rahmen der Behandlung chronischer Patienten dem ILB-Volumen entnommen wird, um diesen gemeinsam mit der quartalsbezogenen Fördersumme zur Vergütung der Chroniker-Pauschalen bereitzustellen. Die Folge: Die ILB reduzieren sich entsprechend – Je weniger Leistungen dem ILB unterliegen, desto kleiner das Budget! Zur Veranschaulichung eignet sich das arztgruppendurchschnittliche ILB. Das der Hausärzte reduziert sich von 14.000 € in 2/2016 auf 8.000 € für 3/2016 – das der Kinderärzte von 31.500 € im Vorquartal auf nunmehr 26.000 €. Im Ergebnis haben Sie dadurch ein höheres Honorar zu erwarten. Aber der Anteil der budgetierten Leistungen am Gesamtumsatz wird kleiner, womit der nächste Schritt in Richtung des honorarpolitischen Ziels des Vorstandes der KVH getan ist – Die Verringerung des Budgets auf möglichst Null Prozent.

 


18.12.2015

Kinderärzte müssen fachärztliche Leistungen kennzeichnen

Ab dem 1. Januar 2016 müssen Kinderärzte, die auch an der fachärztlichen Versorgung teilnehmen und die Zusatzpauschale für fachärztliche Tätigkeit abrechnen wollen, die Versichertenpauschale kennzeichnen. Dieser „F“-Kennzeichnung muss eine entsprechende Diagnose zugrunde liegen. Die Liste der anerkannten Diagnosen ist in Zusammenarbeit mit dem Berufsverband entwickelt worden. Die Kennzeichnung ist dann entbehrlich, wenn Leistungen aus den Kapiteln 4.4 und 4.5 des EBM abgerechnet wurden oder eine Überweisung vorlag.

 

Diagnoseliste 

 

PDF



18.02.2015

Hinweis: Abrechnung von Leistungen für Flüchtlinge

Müssen Asylbewerber direkt nach ihrer Registrierung ärztlich versorgt werden, bekommen sie von der Behörde eine „Bescheinigung zur Vorlage beim behandelnden Arzt“. Diese Kostenübernahmeerklärung verbleibt im Original beim Patienten. Mehr

 


15.01.2015

WICHTIG: Änderungen der Notdienstleistungen

Der Bewertungsausschuss hat mit Beschluss vom 17. Dezember 2014 Änderungen zum Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) beschlossen. Die neuen Regelungen sind seit dem 1. Januar 2015 zu berücksichtigen. Näheres entnehmen Sie bitte dem  Infoblatt.

 


03.12.2014

Ergänzung zur KBV-Information zu nichtärztlichen Praxisassistenten: FAQ

Hausärzte können ab 1. Januar 2015 einen nichtärztlichen Praxisassistenten beschäftigen, der sie bei der Betreuung ihrer Patienten unterstützt. Ergänzend zu den Informationen unter www.kbv.de hat die KBV dazu einige häufig gestellte Fragen und Antworten zusammengestellt: FAQ Nichtärztliche Praxisassistenten

 


25.11.2014

KBV-Praxisinformationen zum Honorarabschluss

Für die ambulante medizinische Versorgung gesetzlich krankenversicherter Patienten stehen im nächsten Jahr rund 800 Millionen Euro mehr zu Verfügung. Neu für Fachärzte ist unter anderem ein Zuschlag zur Pauschale für die fachärztliche Grundversorgung (PFG). Zudem hat die KBV mit den Krankenkassen vereinbart, dass künftig jede größere Hausarztpraxis nichtärztliche Praxisassistenten beschäftigen kann und eine Vergütung für die nötigen Strukturen erhält.

Praxisinformation Hausärzte Praxisinformation Fachärzte

 


10.04.2014

Neue EBM-Gebührenordnungsposition für die Osteodensitometrische Untersuchung ohne Vorliegen einer Fraktur ab 1. Januar 2014

Der Bewertungsausschuss hat in seiner 319. Sitzung mit Wirkung zum 1. Januar 2014 den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) an die geänderten Richtlinien angepasst und die Gebührenordnungsposition (GOP) 34601 zur Vergütung der osteo­densito­metrischen Untersuchung mittels zentraler DXA ohne Vorliegen einer Fraktur in den Abschnitt 34.6 (Osteodensitometrie) des EBM aufgenommen. Zugleich wurde der Leistungsinhalt der GOP 34600 angepasst. Der Beschluss des Bewertungs­ausschusses ist auf der Internetseite des Instituts des Bewertungsausschusses (www.institut-des-bewertungsausschusses.de, in der Rubrik Bewertungsausschuss / Beschlüsse) veröffentlicht.

Bitte beachten Sie:

  • Die Abrechnung der neuen Untersuchung im Wege der Kostenerstattung bzw. Privatliquidation ist mit der Aufnahme der GOP 34601 in den EBM nicht mehr möglich.
  • Eine mit anderen Methoden als der zentralen Dual-Engery X-ray Absorptiometrie durchgeführte Osteodensitometrie (z. B. CT-gestützt) kann nicht über die GOP 34600 oder 34601 EBM zu Lasten der GKV abgerechnet werden.
  • Voraussetzungen für die Abrechnung der GOP 34600 oder 34601 EBM ist auch weiterhin eine durch die KVH erteilte Genehmigung zur Knochendichtemessung:

Sofern Ihnen die Genehmigung bereits für ein DXA-Gerät erteilt wurde, können Sie die GOP 34600 oder 34601 EBM weiterhin abrechnen.


Für eine Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung der Osteodensitometrie  ist ein Antrag, mit dem Nachweis der fachlichen Befähigung und eine entsprechende Gewährleistungserklärung des Herstellers für ein DXA-Gerät, bei der KVH einzureichen. Bitte beachten Sie, dass die Abrechnung der GOP 34600 bzw. 34601 EBM erst ab Erteilung der Genehmigung möglich ist.
   
Bei Fragen wenden Sie sich gern an die Abteilung „Qualitätssicherung“ Herrn Thomas Müller unter der Telefonnummer 040 / 22802 - 552.


In der auf unserer Homepage eingerichteten Arztsuche finden sich  unter der Rubrik Genehmigungspflichtige Leistungen „Osteodensitometrie“ Ärzte, die eine Osteodensitometrie mittels DXA anbieten.  

 


20.03.2014

KBV-Information zum erweiterten Leistungsumfang für Angehörige der Bundeswehr

Der Leistungsumfang für Angehörige der Bundeswehr wurde erweitert. Es werden nun Leistungen zur Herbeiführung einer künstlichen Befruchtung erstattet. Dabei gibt es Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zu den Versicherten der gesetzlichen Krankenversicherung. Ausführliche Informationen finden Sie umfassend zusammengestellt in dieser  KBV-Information.

 


17.02.2014

Leistung nach GOP 01771 kann auch einzeln durchgeführt und abgerechnet werden

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, das erweiterte Ultraschallscreening nach GOP 01771 auch einzeln durchzuführen, wenn die Schwangerenbetreuung nach GOP 01770 durch einen anderen Vertragsarzt erfolgt. Dies kann im Rahmen eines Überweisungs­auftrages der Fall sein und ist erforderlich, wenn der Vertragsarzt, der die Schwangeren­betreuung übernimmt, keine Genehmigung für die Abrechnung der GOP 01771 hat. Mehr

 


23.12.2013

Änderung der GOP 01770 mit Wirkung zum 1. Januar 2014  und Aufnahme einer Zuschlagsziffer 01771

Der Leistungsinhalt der GOP 01770 wurde für die Ultraschalluntersuchung im 2. Trimenon der Schwangerschaft auf Ultraschalluntersuchungen "ggf. mit Biometrie ohne systematische Untersuchung der fetalen Morphologie" konkretisiert. Die GOP 01770 ist auch dann abrechnungsfähig, wenn die Schwangere nach Aufklärung gemäß den Mutterschafts-Richtlinien auf die Ultraschalluntersuchung verzichtet. Für die neue Ultraschalluntersuchung mit Biometrie und systematischer Untersuchung der fetalen Morphologie im 2. Trimenon gemäß Anlage 1a der Mutterschafts-Richtlinien wurde die GOP 01771 als Zuschlagsleistung eingeführt. Ab 1. Januar kann nur noch über diese Ziffern abgerechnet werden, da automatisch alle Sonderverträge mit den Kassen auslaufen.