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Patientensicherheit - Orientierungshilfen

 

 

Hilfe für werdende Eltern und einweisende Ärzte bei Früh- und Neugeborenen

Werdende Eltern und einweisende Ärzte können auf  www.perinatalzentren.org die Ergebnisdaten von Krankenhäusern einsehen, die für die Versorgung von Früh- und Neugeborenen mit sehr niedrigem Geburtsgewicht zugelassen sind. Diese Frühgeborenen bedürfen der besonderen medizinischen Fürsorge in speziell dafür ausgestatteten Krankenhäusern (Perinatal-Zentren). Die Webseite bietet Ihnen die Möglichkeit, Perinatal-Zentren, die diese Frühgeborenen unter 1500 Gramm versorgen, zu finden und miteinander zu vergleichen.


Derzeit ist die Teilnahme freiwillig, so dass nicht alle Perinatal-Zentren aus Deutschland vertreten sind.

 

Weitere Informationen

www.perinatalzentren.org

 

Weblink

 


 

Medizinprodukte – Hilfe durch Implantatpässe

Sensibilisiert durch Skandale der letzte Jahre erhalten Patienten, denen zum Beispiel Herzklappen oder Hüft- oder Kniegelenke implantiert werden, künftig einen Implantatpass. Dieser gibt Aufschluss über die Bezeichnung, Art und Typ sowie die Seriennummer des Implantats. Darüber hinaus steht ihnen eine Patienteninformation zu, die Hinweise enthält, wie der Patient sich verhalten muss, damit die Sicherheit des Medizinprodukts auch gegeben ist. 


Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) arbeitet an der Zulassung, der Verbesserung der Sicherheit von Arzneimitteln, der Risikoerfassung und -bewertung von Medizinprodukten und der Überwachung des Betäubungsmittel- und Grundstoffverkehrs. Oberstes Ziel aller Maßnahmen ist die Erhöhung der Arzneimittel- und damit der Patientensicherheit.

 


Patienteninformation „Sicher in der Arztpraxis"

Die Patienteninformation gibt Patienten einen strukturierten Plan an die Hand, mit dem sie ihren Arztbesuch optimal gestalten können. Die wichtigsten Handlungsempfehlungen vor, während und nach dem Besuch beim Arzt werden hier aufgelistet.

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Sektorenübergreifende Versorgung: Schnittstellenmanagement für die Sicherheit des Patienten

Trotz einer guten medizinischen Versorgung kann es beim Wechsel eines Patienten aus der ambulanten Versorgung in die Klinik sowie nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus zu Organisationsproblemen kommen. Ein Ziel muss es deshalb sein, die Kommunikation zwischen den Sektoren zu verbessern. Dies gilt vor allem für die Qualität und zeitlich angemessene Übermittlung von Einweisungs- und Entlassungsbriefen.
Um ihnen optimal zu begegnen, entwickelten Experten Checklisten für Ärzte im ambulanten Bereich und in der Klinik.

 

Weitere Informationen

Checklisten für das ärztliche Schnittstellenmanagement

(Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin)

 

Weblink

 




Multiresistente Erreger (MRSA)

Multiresistente Erreger stellen weltweit eines der größten Probleme für die öffentliche Gesundheit dar. In Deutschland sterben jährlich etwa 10.000 Menschen an den Folgen solcher Infektionen. Längst ist klar, dass der Kampf gegen die "Killerkeime" eine sektorenübergreifende Aufgabe ist. Die Übertragung von MRSA erfolgt vor allem im Krankenhaus und hier fast immer durch Kontakt und äußerst selten über Tröpfchen und nicht über die Luft. Wichtigste Maßnahme, um eine Übertragung zu vermeiden, ist zu wissen, ob jemand MRSA-Träger ist. Die konsequente Durchführung von Präventionsmaßnahmen, wie Hygiene- und Antibiotikamanagement, kann die Ausbreitung von MRE-Infektionen drastisch reduzieren.

 

Weitere Informationen

Patienteninformationsblatt MRGN

 

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Bündnis für gezielte Antibiotikatherapie

Antibiotika werden zu häufig und unkritisch verordnet. Damit Antibiotika auch von unseren Kindern und Enkeln noch genutzt werden können, haben  Hamburger Ärzte das „Bündnis für gezielte Antibiotikatherapie“ ins Leben gerufen. Mit einer Selbstverpflichtung wollen sie den Einsatz von Antibiotika in der ambulanten Behandlung kritisch hinterfragen.

 

Weitere Informationen

Patientenflyer Antibiotika

 

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Sichere Arzneimitteltherapie

Man schätzt, dass etwa die Hälfte der Patienten ihre dauerhaft verordneten Arzneimittel nicht richtig einnimmt. Ein zu umfangreicher Medikamentenplan, die Hektik des Alltags oder schlichtweg Vergesslichkeit können Gründe dafür sein. Etliche Patienten haben außerdem Probleme mit ihren Augen oder Händen, was die fachgerechte Einnahme zusätzlich behindert. Schwer fällt es Menschen auch, Medikamente zu nehmen, obwohl sie keine Beschwerden verspüren, etwa bei Bluthochdruck. Außerdem kann jedes Arzneimittel unerwünschte Nebenwirkungen auslösen.