Sie befinden sich hier: Ärzte und Psychotherapeuten ♦ Praxis-IT & Telematik

Starten Sie mit der KVH in die digitale Zukunft Ihrer Praxis!

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die KVen bieten Ihnen für Ihren Start in die digitale Zukunft Ihrer Praxis ein Konzept, welches auf der Verbindung von praktischen Anwendungen und größtmöglicher Sicherheit beruht: Kommunizieren Sie im Sicheren Netz der KVen (SNK), und nutzen Sie die KV-Anwendungen – Ihr Rund-um-sorglos-Paket für den Einstieg Ihrer Praxis ins digitale Zeitalter.

 

Telematikinfrastruktur (TI)

Die TI ist die Basis für eine elektronische Vernetzung von Ärzten, Psychotherapeuten, Zahnärzten, Krankenhäusern und Apotheken. Sie erleichtert die Kommunikation und den Datenaustausch innerhalb des Gesundheitswesens. Das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) ist dabei die erste Anwendung. Weitere Anwendungen mit konkretem Nutzen für die Versorgung, wie beispielsweise die elektronischen Notfalldaten, werden bald folgen. Für die TI gelten besonders hohe Sicherheitsanforderungen. So müssen die einzelnen technischen Komponenten speziell für die TI zugelassen werden. Persönliche Daten können damit noch besser geschützt werden.

 

Ab 1. Juli 2019 soll jede Praxis das Versichertenstammdatenmanagement durchführen

Arzt- und Psychotherapeutenpraxen müssen laut Gesetz spätestens am 1. Juli 2019 in der Lage sein, Versichertenstammdaten online zu prüfen und gegebenenfalls automatisiert zu aktualisieren. Kann das VSDM nicht nachgewiesen werden, muss die Kassenärztliche Vereinigung diese Praxen mit einem Honorarabzug von einem Prozent sanktionieren. Des Weiteren werden bestimmte Daten auf der elektronischen Gesundheitskarte vom unverschlüsselten Bereich in einen verschlüsselten Bereich gezogen, sobald eine flächendeckende Anbindung an die TI besteht (Stichtag noch offen). Das betrifft auch abrechnungsrelevante Daten wie das DMP-Kennzeichen oder den Hinweis auf besondere Personengruppen.

 

Wissenswertes zur TI-Installation

Damit bei der Installation der Telematikinfrastruktur alles rund läuft, muss der Praxisausweis (SMC-B-Karte) vorliegen und freigeschaltet sein. Das entsprechende Passwort sowie die Zugangsdaten für DSL-Router und Internetanbieter, sowie die Administrationsberechtigung für das Praxisverwaltungssystem (PVS) und das Betriebssystem sollten bereitliegen. Den Praxisausweis (SMCB-Karte) sollten Sie ca. 6 Wochen vor dem tatsächlichen Installationstermin bestellen.


Zusätzliche Schutzmaßnahmen wie Virenschutz und die Nutzung von sicheren Passwörtern sind auch nach dem Anschluss an die TI erforderlich. Es wird daher geraten, ein fundiertes Sicherheitskonzept für die Praxis zu haben. Weitere Informationen finden Sie in der  Sammlung von häufig gestellten Fragen (FAQs).

 

Das Sichere Netz der KVen (SNK) bleibt erhalten 

Das SNK ist Rückgrat des sicheren Datenaustausches zwischen Praxen. Es bietet höchste Datensicherheit und bildet die Grundlage vielfältiger Online-Anwendungen (z.B. KV-Connect, Onlineabrechnung etc.)
 
Das beharrliche Eintreten des KV-Systems für den Erhalt des in Ärzte- und Psychotherapeutenhand befindlichen SNK in den letzten Jahren hat Früchte getragen. Ursprünglich hatte das SNK abgeschaltet werden sollen, sobald sich die TI etabliert hat. Dies ist nicht eingetreten – auch weil so viele Ärzte und Psychotherapeuten das SNK nutzen und ihre Daten, solange sie untereinander kommunizieren, auf der eigenen „Datenautobahn“ versenden und die hierfür entwickelten Dienste nutzen.


Zugang zum SNK via TI

Das SNK ist an die Telematikinfrastruktur angebunden. Das heißt: Ärzte und Psychotherapeuten erreichen die Anwendungen im SNK über den TI-Konnektor. So können die KV-Anwendungen auch über die TI (ohne Bandbreitenproblem) genutzt werden. Das Online-Portal erreichen Sie über folgenden Link https://portal.kvhh.kv-safenet.de/  Für das ab 1. Juli 2019 verpflichtende Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) sind eine Anbindung an die TI mit einem Konnektor und einem E-Health-Kartenterminal Voraussetzung.