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Starten Sie mit der KVH in die digitale Zukunft Ihrer Praxis!

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die KVen bieten Ihnen für Ihren Start in die digitale Zukunft Ihrer Praxis ein Konzept, welches auf der Verbindung von praktischen Anwendungen und größtmöglicher Sicherheit beruht: Kommunizieren Sie im Sicheren Netz der KVen (SNK), und nutzen Sie die KV-Anwendungen – Ihr Rund-um-sorglos-Paket für den Einstieg Ihrer Praxis ins digitale Zeitalter.

 

Telematikinfrastruktur (TI)

Die TI soll alle Beteiligten im Gesundheitswesen wie Ärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser, Apotheken, Krankenkassen miteinander vernetzen und den Datenaustausch auch über Sektorengrenzen hinweg erleichtern. Ein wesentliches Ziel ist es, dass medizinische Informationen, die für die Behandlung der Patienten benötigt werden, schneller verfügbar sind. Darüber hinaus sollen Verwaltungsabläufe, zum Beispiel in Arztpraxen, durch die Online-Kommunikation vereinfacht werden. Oberste Priorität hat auch hier die Datensicherheit.

 

Gesetzliche Frist  für den TI-Anschluss: 1. Januar 2019

Nach derzeitigem Kenntnisstand verfügen die TI-Konnektoren nun offenbar regelhaft über die Funktionalität, das SNK zu erreichen, zum anderen können die KV-Anwendungen künftig auch über die TI (und ohne Bandbreitenproblem) genutzt werden. Darüber hinaus haben weitere Anbieter von TI-Konnektoren und SMC-B-Karten angekündigt, ihre Produkte zertifizieren zu lassen, sodass wir aus heutiger Sicht davon ausgehen, dass die gesetzliche Frist zur Anbindung an die TI (1.1.2019) ohne weitere Verschiebung bestehen bleibt.


Zur Erinnerung: Gemäß einer gesetzlichen Verpflichtung müssen alle Praxen bis zum 31.12.2018 an die TI zur Durchführung des Versichertenstammdatenmanagements (VSDM) angebunden sein. Kommen die Praxen dieser Verpflichtung nicht nach, ist die KV gezwungen, eine gesetzlich vorgeschriebene 1%ige Honorarkürzung umzusetzen (§ 291 Abs. 2 b SGB V).

 

Das sichere Netz der KVen (SNK) bleibt erhalten 

Bereits heute sind mehr als 110.000 Ärzte und Psychotherapeuten vernetzt – im Sicheren Netz der KVen (SNK). Die KBV hat mit den Kassenärztlichen Vereinigungen eine hochmoderne Infrastruktur geschaffen. Das SNK ist Rückgrat des sicheren Datenaustausches zwischen Praxen. Es bietet höchste Datensicherheit und bildet die Grundlage vielfältiger Online-Anwendungen (z.B. KV-Connect, Onlineabrechnung etc.).

 

Das beharrliche Eintreten des KV-Systems für den Erhalt des in Ärzte- und Psychotherapeutenhand befindlichen SNK in den letzten Jahren hat Früchte getragen. Ursprünglich hatte das SNK abgeschaltet werden sollen, sobald sich die TI etabliert hat. Dies ist nicht eingetreten – auch weil so viele Ärzte und Psychotherapeuten das SNK nutzen und ihre Daten, solange sie untereinander kommunizieren, auf der eigenen „Datenautobahn“ versenden und die hierfür entwickelten Dienste nutzen.

 

Zugang zum SNK via TI

Das SNK ist bereits an die TI angebunden. Das heißt: Ärzte und Psychotherapeuten erreichen die Anwendungen im SNK über den TI-Konnektor. Ein KV-SafeNet-Anschluss ist in dem Moment, in dem die Praxis an die TI angeschlossen ist, nicht mehr nötig. Für das ab Januar 2019 verpflichtende Versichertenstammdatenmanagement sind eine Anbindung an die TI mit ei

nem Konnektor und einem E-Health-Kartenterminal Voraussetzung.