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Infektionsschutz im QM

Ein sehr wichtiger Punkt ist die Einhaltung von Hygienevorschriften; die Verantwortung hierfür obliegt der Praxisleitung. Verschiedene Gesetze, Bestimmungen, Verordnungen und Vorschriften räumen den zuständigen Behörden Rechte ein, legen ihnen aber auch die Pflicht zur Überprüfung auf, die u. U. auch unangemeldet stattfinden kann. Beispielhaft hierfür sind das

  • Infektionsschutzgesetz,
  • Medizinproduktegesetz,
  • Arbeitsschutzgesetz.

Daneben spielen auch länderspezifische Gesetze und berufgenossenschaftliche Vorschriften eine Rolle, so dass unterschiedliche Institutionen auf den Plan gerufen werden. Bei Praxisbegehungen festgestellte Mängel können erhebliche wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen. Die möglichen Maßnahmen umfassen:

  • das Verhängen von Ordnungsgeldern,
  • die Einschränkung der Praxistätigkeit,
  • im Extremfall die Schließung der Praxis.

Zudem können die Inspektionen gebührenpflichtig sein.

 

Für den ambulanten Bereich von besonderer Bedeutung ist § 4 Abs. 2 Medizinprodukte-Betreiberverordnung. Hier wird Bezug genommen auf Normen zur Sterilisation von Medizinprodukten und ein umfassendes Qualitätsmanagement gefordert, welches wiederum das Vorhandensein einer/s Hygienebeauftragten in jeder Praxis voraussetzt.

 

Meldet ein Patient z. B. infolge einer Infektion Schadensersatzansprüche an und kann der Arzt nicht beweisen (etwa durch eine entsprechende Dokumentation), dass er die Vorgaben zur Qualitäts-sicherung eingehalten hat, können die Gerichte von fahrlässigem Handeln ausgehen. U. U. droht der Verlust des Versicherungsschutzes.

 

 

Meldepflichtige Krankheiten

 

Um beim Vorliegen einer Meldepflichtigen Krankheit eine zeitraubende Suche nach diesbezüglichen Informationen zu vermeiden, haben wir für Sie eine Zuordnung der Stadtteile zu den jeweils zuständigen Bezirksämtern - resp. Fachämtern Gesundheit – vorgenommen. Mit einer Meldung per Fax können Sie Ihrer Meldepflicht in diesen Fällen, unabhängig von den Sprechzeiten der Behörden, am sichersten nachkommen. Achtung: Ein Versäumnis der Meldepflicht ist bußgeldpflichtig!

 

 

Auskünfte zu baulichen Voraussetzungen in Praxen

 

Die Fachämter Gesundheit geben unter den in der Liste genannten Telefonnummern auch kostenfreie Auskünfte zu den in Praxen erforderlichen baulichen Voraussetzungen.

 

 

Hygiene-Fortbildung

 

Durch die Pflicht zur Einführung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements in den Praxen gewinnt der „Dauerbrenner“ Hygiene zusätzlich an Bedeutung, denn die QM-Richtlinie zeigt in mehreren Punkten Parallelen zu den vielfältigen Anforderungen der Richtlinie des Robert-Koch-Institutes (RKI-Richtlinie) auf. Qualitätsmanagement ist also ein zusätzlicher Grund, sich diesem wichtigen Thema verstärkt zu widmen und das Praxispersonal dahingehend zu schulen.

 

 

 


Infektionsschutz und Hygienemaßnahmen

 

Filme rund um die Händehygiene

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Musterhygieneplan

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Kleinsterilisatoren

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Infektionsschutzgesetz (§ 23 Absatz 2)

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QM-Richtlinie

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Broschüre "Abfallentsorgung" der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege

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Richtlinie über ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes (Inkl Anlage 1 Abfallschlüssel und Anlage 2 Hinweise auf rechtliche Regelungen)

Hygiene und Medizinprodukte

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Hygiene - Fortbildung

 

Hygiene - Fortbildung

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Bezirksämter und Fachämter Gesundheit

 

Liste der Bezirksämter und Fachämter Gesundheit in Hamburg

 



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Ihre Ansprechpartnerin

 

  Ursula Gonsch

 

 

  040 / 22 802 - 633

  E-Mail-Kontakt