Sie befinden sich hier: Ärzte und Psychotherapeuten ♦ Zulassung

Information



Sitzungstermine des Zulassungsausschusses


Termine 2017

Für Ärzte:

PDF

Für Psychotherapeuten:

PDF

 

 

Termine 2018

Für Ärzte:

PDF

Für Psychotherapeuten:

PDF

 


 

Voraussetzungen für eine Zulassung als Vertragsarzt

Um die Zulassung als Vertragsarzt kann sich jeder Arzt bewerben, der seine Eintragung in das Arztregister nachweist. Voraussetzungen für die Eintragung in das Arztregister sind u. a.:

  • die Approbation als Arzt

  • der erfolgreiche Abschluss einer allgemeinmedizinischen Weiterbildung oder einer Weiterbildung in einem anderen Fachgebiet mit der Befugnis zum Führen einer entsprechenden Gebietsbezeichnung oder der Nachweis einer Qualifikation, die gemäß §95 a Abs. 4 und 5 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch anerkannt ist.

 

persönliche Voraussetzungen für eine Zulassung

  • Der Arzt muss zur Ausübung der vertragsärztlichen Tätigkeit geeignet sein.

  • Ungeeignet für die Kassenpraxis ist z. B. ein Arzt mit geistigen oder sonstigen in der Person liegenden schwerwiegenden Mängeln, insbesondere ein Arzt, der innerhalb der letzten fünf Jahre vor seiner Antragstellung rauschgiftsüchtig oder trunksüchtig war.

  • Für die Ausübung vertragsärztlicher Tätigkeit ist ebenfalls nicht geeignet, wer z. B. wegen eines Beschäftigungsverhältnisses oder wegen anderer nicht ehrenamtlicher Tätigkeit für die Versorgung der Versicherten persönlich nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung steht. Die Nebentätigkeit darf nicht die hauptberufliche Tätigkeit sein.

  • Zur Ausübung vertragsärztlicher Tätigkeit ist darüber hinaus ebenfalls nicht geeignet, wer eine ärztliche Tätigkeit ausübt, die ihrem Wesen nach mit der Tätigkeit des Vertragsarztes am Vertragsarztsitz zu einer Interessen- und Pflichtenkollision führt.

  • Gemäß § 17 Abs. 1 a Bundesmantelvertrag - Ärzte (BMV-Ä) ist der sich aus einer Zulassungdes Vertragsarztes ergebene Versorgungsauftrag dadurch zu erfüllen, dass der Vertragsarzt persönlich mindestens 20 Stunden wöchentlich in Form von Sprechstunden zur Verfügung steht. Die Tätigkeit am Vertragsarztsitz muss die Tätigkeit in der Nebenbetriebsstätte bzw. in allen Nebenbetriebsstätten zeitlich insgesamt überwiegen.

     

Wichtiger Hinweis für Allgemeinärzte mit einer dreijährigen Weiterbildung

Angehende Allgemeinmediziner benötigen seit dem 01.01.2006 für die Eintragung in das Arztregister ihre Approbation und eine abgeschlossene fünfjährige Weiterbildung. Diese Neuregelung schließt nicht aus, dass Ärzte, die eine dreijährige Weiterbildung zum Allgemeinarzt abgeschlossen haben, auch nach dem 01.01.2006 eine Zulassung erhalten können, sofern sie bis zum 31.12.2005 in ein Arztregister eingetragen wurden.

 

 

Sonstige Voraussetzungen für die Zulassung

  • Der Zulassung als Vertragsarzt dürfen keine Zulassungsbeschränkungen entgegenstehen. In Hamburg sind zurzeit alle Arztgruppen für Zulassungen gesperrt (Ausnahme: Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen).

  • Sind in einem Planungsbereich arztgruppenbezogene Zulassungssperren angeordnet, besteht die Möglichkeit eines Zusammenschlusses von Vertragsärzten zur gemeinschaftlichen Berufsausübung im Rahmen des „Job-Sharings“, sofern sich beide Ärzte zur Leistungsbegrenzung verpflichten und Fachgebietsidentität besteht (siehe Ausführungen unter Kooperation "Berufsausübungsgemeinschaft im gesperrten Planungsbereich/Jobsharing").

  • Weiterhin besteht die Möglichkeit einen Antrag auf Sonderbedarf im Sinne von §§36,37 der Bedarfsplanungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses zu stellen. Trotz angeordneter  Zulassungsbeschränkungen kann ein Arzt zur Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung ausnahmsweise dann zugelassen werden, wenn ein Sonderbedarf vorliegt, d. h. wenn die Versorgung der Versicherten ansonsten nicht sichergestellt ist.