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KVon ist der Videocast der KV Hamburg, der zu Themen rund um Gesundheitspolitik und Praxisalltag erscheint. 

 

 

 

KVen Schleswig-Holstein und Hamburg bekräftigen Kooperation (August 2012)

 

 

Mit einer gemeinsamen Sitzung ihrer Parlamente haben die Kassenärztlichen Vereinigungen Schleswig-Holstein und Hamburg ihre seit einigen Jahren bestehende Kooperation bekräftigt. Gemeinsam mit der Gesundheitssenatorin aus Hamburg, Cornelia Prüfer-Storcks, und der Gesundheitsministerin aus Schleswig-Holstein, Kristin Alheit, unterstrichen sie in Hamburg die Notwendigkeit, die Planung der ambulanten medizinischen Versorgung nicht an den Ländergrenzen enden zu lassen.

 


 

Textfassung des Videos

Woran denken Sie, wenn Sie an Schleswig-Holstein denken?

[Cornelia Prüfer-Storcks] Oh an die Ostsee und an die Nordsee, denke ich, also an Wasser, an wunderschöne Landschaft!

[Dr. Michael Späth] Oh, an die Küste, an sympathische Menschen, sehr offener, angenehmer Menschenschlag; Wind, Sonne, grüne Wiesen.

[Dieter Bollmann] Woran soll ich denken, außer an die Nord- und die Ostsee!

 

Woran denken Sie, wenn Sie an Hamburg denken?

[Dr. Christian Sellschopp] Ich denke natürlich als erstes an den Hafen, dann denke ich an die Elbe, ich denk auch leider an den Elbtunnel, der oft genug dicht ist. Bei Elbe denkt man auch immer  gleich Philharmonie… aber ich meine die viele Harmonie, die wir mit den Hamburgern hier in der KV haben.

 

Diese Harmonie und seit einigen Jahren bestehende Kooperation bekräftigten die beiden KVen Hamburg und Schleswig-Holstein nun mit einer gemeinsamen Sitzung ihrer Parlamente in Hamburg.

 

[Kristin Alheit] Vor meiner Funktion als Sozialministerin, war ich ja Bürgermeisterin der Stadt Pinneberg. Da habe ich miterlebt, dass die Menschen in der Metropolregion, die Länder nicht unterscheiden. Die leben die Gemeinschaft! Und das sich abgebildet zu finden in der Zusammenarbeit der KVen, das finde ich besonders gut und daran denke ich, dass wir eigentlich nur das nachvollziehen, was die Menschen schon längst leben.

 

[Cornelia Prüfer-Storcks]

Und dass Frau Ministerin Alheit und ich nun beide hier sind, und nicht nach dem Motto „Gehst du oder geh ich“ das können Sie auch gerne als Zeichen dafür nehmen dass auch die Gesundheitspolitikerinnen aus Hamburg und Schleswig-Holstein entschlossen sind, sehr eng zusammen zu arbeiten.

 

Auch Ehrengast Dr. Köhler bekräftigte die gute Zusammenarbeit beider KVen. In seinem Grundsatzreferat „Perspektive 2020“ erläuterte er nicht nur die zukünftigen Herausforderungen der KVen sondern auch den Wandel des Arztberufes.

 

[Dr. Andreas Köhler] Es sind nun einmal die geänderten Ansprüche an diesen Arztberuf. Und wenn wir an diesem Idealtypus unsere Strukturen weiterentwickeln, mit allem Respekt – auch die Selbstverwaltung weiter entwickeln – dann gehen wir an den Bedürfnissen der kommenden Generationen vorbei. 

 

Was nehmen Sie persönlich  aus der Sitzung mit?

[Dr. Andreas Köhler] Persönlich nehme ich die Harmonie und die gute Abstimmung zwischen beiden KVen war. Es zeigt sich dass es da noch ein lebendes KV-System gibt. Und es ist immer eine gute Plattform für eine Bundesebene, die ja darauf aufsetzen muss.

[Dr. Christian Sellschopp] Die Botschaft ist, dass wir auf wirklich gutem Wege sind. Ich stell fest, dass auch die, nicht wie bisher auf Vorstandsebene, sondern auch die Mitarbeiterebene inzwischen zusammenwächst so nen bisschen und finde das außerordentlich positiv…denn die Synergieeffekte, die  müssen wir auch leben.

[Dr. Michael Späth] Wir haben gemeinsame Interessen und zusammen sind wir stärker – um das mal auf einen einfachen Punkt zu bringen.

 

Ein kleines Grillfest rundete die gemeinsame Veranstaltung ab und lies erste Blicke in die Zukunft wagen.

 

[Dr. Monika Schliffke] Also wir haben heute demonstriert, dass wir als Region zusammen gehören. Der großstädtische Bereich und der umgebende ländliche Bereich ist eine Region, die zusammen gehört und auch zusammen wächst und das wird in Zukunft wahrscheinlich auch noch viel mehr sein.

[[Dieter Bollmann] Also ich gehen davon aus, dass wir auch in 10 jähren noch 2 KVen haben werden. Wir werden auch in 10 Jahren nicht den Nordstaat haben, genauso wenig wie die Nord-KV. Aber wir werden viele Dinge gemeinsam bereden, in vielen Dingen uns austauschen. Ich denk, da wird jeder seinen eigenen Aktionsradius erweitern.