Sie befinden sich hier: Ärzte und PsychotherapeutenVerordnung ♦ Schutzimpfung

Schutzimpfung

Diese Form der Prävention ist seit Jahrzehnten etabliert und ein wichtiger Beitrag zur globalen Eindämmung von ansteckenden Krankheiten. Die Durchimpfungsrate der Bevölkerung ist maßgeblich für eine Verhinderung von Pandemien, die durch bekannte Erreger ausgelöst werden. Hier ist der Arzt als erster Ansprechpartner für den Patienten aufgerufen, die Impfbereitschaft durch Beratungsangebote zu erhöhen.

Weitere wichtige Informationen zum Thema erhalten Sie hier.

 

Gerne beantworten unsere Fachberater Ihre Fragen zu diesem Thema persönlich.

040-22802-571 bzw. -572 (Sekretariat)

  praxisberatung@kvhh.de


 

 


Information


04.06.2019

Impfung gegen Herpes Zoster - Lieferengpass von Shingrix®

Der Hersteller des Impfstoffes Shingrix® (GSK) informierte die KV Hamburg über einen vorübergehenden Lieferengpass aufgrund der bundesweiten hohen Nachfrage. Die Einzeldosis ist voraussichtlich erst wieder im Dezember 2019 lieferbar. Die 10er-Packung wird voraussichtlich schon Ende Juli wieder verfügbar sein.

 

Für die Praxis: Die zweite Impfdosis ist vor allem für den Langzeitschutz verantwortlich und sollte innerhalb von zwei bis sechs Monaten nach der ersten Dosis gegeben werden. Daher sollten aufgrund des Lieferengpasses Patienten priorisiert werden, bei denen die Impfserie abgeschlossen wird, um zu verhindern, dass angeimpfte Personen ohne zweite Dosis verbleiben.

 


15.05.2019

Klarstellung zur Abrechnung der Herper-Zoster-Impfung mit dem Totimpfstoff „Shingrix®“ in Hamburg

Es gab in Hamburg kurz Unsicherheit darüber, ob die Abrechnung der neuen Impfung schon unter die Regelungen der aktuellen Schutzimpfungsvereinbarungen fällt. Dies konnte jetzt mit den Kassen geklärt werden.  


Der Impfstoff Shingrix® kann nun doch – wie die anderen Impfstoffe für Impfungen, die zu den Pflichtleistungen der Kassen gehören -  über die Rezeptstelle Duderstadt als Impfbedarf angefordert werden  und die Impfleistung mit den Abrechnungsnummern 89128 A/B (Standardimpfung ab 60 Jahren) oder 89129 A/B (Indikationsimpfung ab 50 Jahren) abgerechnet werden.


Der Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 7. März, die Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur Herpes-Zoster-Impfung mit dem Totimpfstoff Shingrix®in die Schutzimpfungsrichtlinie aufzunehmen, ist am 2. Mai 2019 in Kraft getreten. Somit ist die Impfung jetzt Pflichtleistung aller Krankenkassen.

Die STIKO empfiehlt die allgemeine Anwendung des adjuvantierten Herpes Zoster-subunit-(HZ/su)-Totimpfstoff als Standardimpfung zur Verhütung von Herpes Zoster, seinen Komplikationen und Spätfolgen ab einem Alter von 60 Jahren.


Für Personen mit einer erhöhten gesundheitlichen Gefährdung für das Auftreten eines Herpes Zoster empfiehlt die STIKO eine Indikationsimpfung schon ab 50 Jahren.

Zu den Grunderkrankungen, bei denen die STIKO eine erhöhte Gefährdung sieht, zählen beispielsweise

  • Angeborene bzw. erworbene Immundefizienz bzw. Immunsuppression
  • HIV-Infektion
  • Rheumatoide Arthritis
  • Systemischer Lupus erythematodes
  • Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale
  • Chronische Niereninsuffizienz
  • Diabetes mellitus
Die Impfserie für den HZ/su-Totimpfstoff besteht aus zwei Impfstoffdosen, die intramuskulär im Abstand von mindestens zwei bis maximal sechs Monaten verabreicht werden. Bitte beachten Sie: Die Impfung mit dem Herpes-Zoster-Lebendimpfstoff Zostavax® wird von der STIKO derzeit nicht als Standardimpfung empfohlen.

Ausführliche Informationen zur STIKO-Empfehlung der Impfung mit dem HZ/su-Totimpfstoff finden Sie in dem Epidemiologischen Bulletin Nr. 50/2018.

 


12.03.2019

Neu: Faktenblätter des Robert-Koch-Instituts

Um die impfende Ärzteschaft in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen, werden vom Robert-Koch-Institut Informationsblätter zu verschiedenen Impfungen erstellt. Die Faktenblätter fassen kurz und knapp die wichtigsten Informationen zu einer Impfung zusammen und richten sich in erster Linie an Ärztinnen und Ärzte. Darüber hinaus können die Informationsblätter im Arzt-Patienten-Gespräch als wichtige Informationsquelle genutzt werden, um auch Patientinnen und Patienten durch entsprechende Infografiken verständlich und ansprechend über die Impfung zu informieren.

Den Anfang macht das Faktenblatt zur HPV-Impfung. In Kürze werden weitere folgen.

 


27.02.2019

Wirtschaftliche Verordnung von tetravalentem Grippeimpfstoff für die Saison 2019/20

Die gesetzlichen Krankenkassen bieten in Hamburg auch für die nächste Saison die Möglichkeit der Bestellung von Grippeimpfstoffen in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Apothekerverein.e.V. an. Damit Sie tetravalente Grippeimpfstoffe kostengünstig und in der bedarfsgerechten Menge beziehen können, haben uns die gesetzlichen Krankenkassen über folgende Verfahrensweise, die sie mit dem Apothekerverein Hamburg abgestimmt haben, informiert. Mehr

 



 


 



 


 

 


Frühere