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Schutzimpfung

Diese Form der Prävention ist seit Jahrzehnten etabliert und ein wichtiger Beitrag zur globalen Eindämmung von ansteckenden Krankheiten. Die Durchimpfungsrate der Bevölkerung ist maßgeblich für eine Verhinderung von Pandemien, die durch bekannte Erreger ausgelöst werden. Hier ist der Arzt als erster Ansprechpartner für den Patienten aufgerufen, die Impfbereitschaft durch Beratungsangebote zu erhöhen.

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Information


07.01.2019

Nachtrag zum KVH Journal 1/2019: Ist die Impfung gegen Herpes Zoster (Gürtelrose) zu Lasten der Gesetzlichen Krankenkassen möglich?

Nein, die Impfung gegen Herpes Zoster ist zur Zeit noch nicht Bestandteil der Schutzimpfungs-Richtlinie.  In Deutschland sind zwei unterschiedliche Impfstoffe gegen Herpes Zoster für Personen ab 50 Jahren zugelassen und verfügbar: ein Lebendimpfstoff (Zostavax®) und ein Totimpfstoff mit Wirkverstärker (Shingrix®). Seit kurzem gibt es zwar eine offizielle Impfempfehlung der STIKO, die am 13. Dezember  im „Epidemiologischen Bulletin“ veröffentlicht wurde. Darin  empfehlt die STIKO allen Personen ab 60 Jahre die Gürtelrose-Schutzimpfung mit einem sogenannten Totimpfstoff als Standardimpfung. Personen mit einer Grundkrankheit oder Immunschwäche empfiehlt die Kommission die Impfung bereits ab einem Alter von 50 Jahren (Indikationsimpfung). Die Impfserie für den Herpes-zoster-Totimpfstoff besteht aus zwei Impfstoffdosen, die intramuskulär im Abstand von mindestens zwei bis maximal sechs Monaten verabreicht werden. Die Gürtelrose-Impfung mit dem Totimpfstoff wird allerdings erst dann zur Pflichtleistung der Gesetzlichen Krankenkassen, wenn der Gemeinsame Bundesausschuss über die Aufnahme in die Schutzimpfungsrichtlinie entschieden hat. Bitte beachten Sie: Die Impfung mit dem Herpes-Zoster-Lebendimpfstoff wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) derzeit nicht als Standardimpfung empfohlen.

 


03.12.2018

HPV-Impfung für Jungen jetzt auch Kassenleistung

Durch Veröffentlichung im Bundesanzeiger ist am 30.November 2018 die Änderung der Schutzimpfungs-Richtlinie in Kraft getreten. Ab sofort können auch Jungen von neun bis 14 Jahren zulasten der gesetzlichen Krankenkassen geimpft werden. Die Bestellung des Impfstoffs erfolgt wie bei Mädchen als Impfstoffanforderung über die Rezeptprüfstelle Duderstadt. Für die erste Dosis wird die Ziffer 89110 A und für die letzte Dosis die 89110 B angesetzt. Nachholimpfungen sind im Alter von 15 bis 17 Jahren als Pflichtleistung möglich. Die Abrechnnung der Nachholimpfungen erfolgt ebenfalls unter Verwendung der genannten Ziffern.

 


14.09.2018

Grippe-Impfung: KBV stellt Infomaterialien für die Praxis bereit

Die KBV ruft auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit den Kassenärztlichen Vereinigungen zur Grippeschutzimpfung auf. Ärzte können ihre Patienten mit einem Plakat, einer Wartezimmerinformation und einem Video auf die Vorteile der Impfung hinweisen. Die Materialien stellt die KBV kostenlos zur Verfügung. Sie können die Materialien hier herunterladen oder per Mail (versand@kbv.de) bestellen.

 

Die Impfung erfolgt mit einem Vierfach-Impfstoff. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist in der Schutzimpfungs-Richtlinie der Empfehlung der STIKO gefolgt, dass ab der Impfsaison 2018/2019 zur Grippeimpfung ein tetravalenter (=quadrivalenter) Impfstoff mit der jeweils aktuellen, von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Antigenkombination zu verwenden ist. Die Abrechnung erfolgt wie gewohnt mit den Nummern 89111 bzw. 89112.

 

ACHTUNG: Mit der Anpassung der Schutzimpfungs-Richtlinie und der Übernahme des tetravalenten Impfstoffes in den Leistungskatalog der GKV hat die Zusatzvereinbarung der AOK Rheinland-Hamburg ihre Gültigkeit verloren. Entsprechend kann die Sondernummer 89731 nicht mehr abgerechnet werden!

 




 


 

 


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