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Rechtfertigende Indikation

 

Der Begriff der rechtfertigenden Indikation wurde in der Röntgenverordnung zum 1.Juli 2002 aufgenommen. Darunter versteht man, dass ein Arzt mit erforderlicher Fachkunde im Strahlenschutz entscheidet, ob und in welcher Weise Röntgenstrahlen in der Heilkunde angewendet werden. Hierbei ist der Nutzen einer Röntgenuntersuchung gegenüber dem Strahlenrisiko abzuwägen. Alternative oder andere Untersuchungsverfahren mit geringerer oder keiner Strahlenexposition sind hierbei zu berücksichtigen. Die rechtfertigende Indikation darf nur gestellt werden, wenn der Arzt den Patienten persönlich vor Ort untersuchen kann. Die rechtfertigende Indikation ist auch dann zu stellen, wenn eine Anforderung des überweisenden Arztes vorliegt, da letztendlich die Verantwortung für eine Untersuchung  bei dem Arzt mit der erforderlichen Fachkunde im Strahlenschutz liegt.

Angaben zur rechtfertigen Indikation sind gemäß § 28 Abs.1 Nr.4 zu dokumentieren.

 

 

 

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