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Grippeimpfung

Die beste Zeit sich impfen zu lassen, sind die Herbstmonate von September bis November. Besonders empfohlen wird die Impfung denjenigen, die zu den sogenannten Risikogruppen zählen, wie über 60-Jährige, chronisch kranke und immungeschwächte Personen, Schwangere sowie all jene, die berufsbedingt viel Kontakt zu anderen Menschen haben. Für diejenigen, die zu diesem Kreis gehören, übernimmt die Krankenkasse auf jeden Fall die Kosten. Einige Kassen bezahlen die Impfung auch für weitere Versichertengruppen.


 

 Infoblatt:

     
"Geben Sie der Grippe eine Abfuhr –
      lassen Sie sich impfen!"

 

Flyer 


  




Info-Podcast:

"Grippe? Nein danke!"

   




Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur saisonalen Influenzaimpfung

(Stand 23.09.2011)

 

Für wen wird die Impfung gegen die saisonale Influenza empfohlen?

 

Nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) ist die Influenzaimpfung für alle Personen über 60 Jahre, für alle Schwangeren, für Personen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens (wie z.B. chronische Krankheiten der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislaufkrankheiten, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder andere Stoffwechselkrankheiten, chronische neurologische Grundkrankheiten wie z. B. Multiple Sklerose mit durch Infektionen getriggerten Schüben, angeborene oder erworbene Immundefizienz oder HIV sowie für Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen empfohlen. Außerdem sollten Personen mit erhöhter Gefährdung (z.B. medizinisches Personal) und Personen, die als mögliche Infektionsquelle für von ihnen betreute ungeimpfte Risikopersonen fungieren können, geimpft werden. Ebenso geimpft werden sollten Personen mit direktem Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln (die Impfung schützt zwar nicht vor der Vogelgrippe, aber es werden damit problematische Doppelinfektionen vermieden). Seit Juli 2010 wird die Impfung gegen die saisonale Influenza für Frauen empfohlen, die während der Influenzasaison schwanger sind.

Warum sollten Personen mit Grundkrankheiten gegen Influenza geimpft werden?

 

Personen mit Grundkrankheiten haben ein erhöhtes Risiko, schwere oder tödliche Krankheitsverläufe einer Influenzainfektion zu entwickeln. Besonders gefährdet sind dabei Personen, die eine Überempfindlichkeit der Atemwege oder eine eingeschränkte Lungenfunktion haben (z.B. Personen mit Asthma, chronischer Bronchitis, chronisch obstruktiver Lungenerkrankung), Personen mit einer chronischen Herz-Kreislauf-, Leber- oder Nierenkrankheit, Personen mit Diabetes oder einer anderen Stoffwechselkrankheit, Personen mit einer neurologischen oder neuromuskulären Grundkrankheit oder einem eingeschränkten Immunsystem durch eine zugrundeliegende Erkrankung oder Medikamenteneinnahme (beispielsweise hochdosiertes Kortison, Chemotherapie bei Krebserkrankungen). Personen ab einem Alter von 6 Monaten mit solchen chronischen Grundkrankheiten sollten daher gegen Influenza geimpft werden.

 

Warum ist die Impfung des medizinischen Personals gegen Influenza wichtig?

 

Medizinisches Personal stellt eine mögliche Infektionsquelle für die von ihm betreuten Patienten dar. Dabei handelt es sich oft um Patienten, die wegen bestehender Grunderkrankungen ein erhöhtes Risiko haben, eine schwere, eventuell tödliche Verlaufsform der Influenza zu entwickeln. Die Impfung von medizinischem Personal folgt daher dem ethischen Gebot, Patienten nicht zu schaden. Gleichzeitig dient die Impfung dem persönlichem Schutz von medizinischem Personal, das mit Influenzakranken in Kontakt kommen könnte.

 

Kann man auf die Influenzaimpfung verzichten, wenn in der letzten Saison geimpft wurde?

 

Die Ständige Impfkommission (STIKO) rät grundsätzlich, dass alle Personen, für die eine Influenzaimpfung empfohlen wird, sich jedes Jahr im Herbst impfen lassen sollten. Das gilt auch in diesem Jahr, obwohl sich die Impfstoffzusammensetzung im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert hat. Grund für diese Empfehlung ist, dass die Dauer des Schutzes vor Influenza nach der Impfung begrenzt ist und viele Geimpfte nach Ablauf eines Jahres vermutlich nicht mehr ausreichend geschützt sind.

 

Welche Nebenwirkungen sind nach der Influenzaimpfung zu erwarten?

 

Der saisonale Influenzaimpfstoff ist in der Regel gut verträglich. In Folge der natürlichen Auseinandersetzung des Organismus mit dem Impfstoff kann es – wie bei anderen Impfungen auch – vorübergehend zu Lokalreaktionen (leichte Schmerzen, Rötung und Schwellung an der Impfstelle) kommen. Gelegentlich treten vorübergehend Allgemeinsymptome wie bei einer Erkältung auf (Fieber, Frösteln oder Schwitzen,Müdigkeit, Kopf-, Muskel- oder Gelenkschmerzen). In der Regel klingen diese Beschwerden innerhalb von 1-2 Tagen folgenlos wieder ab. Achtung: Bei einer Allergie gegen Hühnereiweiß darf mit den üblichen Influenzaimpfstoffen nicht geimpft werden.