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Aufgaben der KV Hamburg

Nach Sozialgesetzbuch V (SGB V) § 75 lassen sich die Aufgaben in folgende Bereiche unterteilen:

 

 

Sicherstellung der ambulanten vertragsärztlichen Versorgung für die Hamburger Bürger

Die KVH hat dafür zu sorgen, dass die vertragsärztliche Versorgung von Patienten im ambulanten Bereich in Hamburg sichergestellt ist. Der Sicherstellungsauftrag umfasst auch einen ausreichenden Notfalldienst zu den sprechstundenfreien Zeiten.

Gewährleistungspflicht gegenüber den Krankenkassen und ihren Verbänden die vertragsärztlichen Tätigkeit ordnungsgemäß durchzuführen

Die KVH hat dafür zu sorgen, dass die Qualität der ärztlichen Versorgung stimmt und dass sie gleichzeitig vertragskonform erbracht wird. Das bedeutet die Kontrolle der Qualität der Leistungen und deren ordnungsgemäße Abrechnung.

Interessenvertretung der Vertragsärzte zur Wahrung ihrer Rechte

Die KVH nimmt die Rechte ihrer Mitglieder gegenüber den Krankenkassen wahr. Die Interessenvertretung beinhaltet auch die Beratung der Mitglieder zu Fragen der vertragsärztlichen Tätigkeit, angefangen von der pharmazeutischen Fachberatung bis zur Aufklärung in Abrechnungs- und Wirtschaftlichkeitsfragen.

Vertragshoheit

Die KVH handelt die Verträge mit den Krankenkassen aus. Hier geht es z.B. um die Höhe der Gesamtvergütung für ihre Mitglieder oder um die Gestaltung der vertragsärztlichen Versorgung in Hamburg.

Ausschussbesetzung

Im Bereich der vertragsärztlichen Versorgung gibt es in Deutschland eine gemeinsame Selbstverwaltung von Ärzten und Krankenkassen. In dieser gemeinsamen Selbstverwaltung werden Beschlüsse für bestimmte Entscheidungsbereiche gefasst, die sowohl die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg als auch Krankenkassen betreffen. Dazu gehört z. B. die Entscheidung über die Zulassung von Ärzten zur ambulanten vertragsärztlichen Versorgung, die Beurteilung, ob der Arzt sich an das Wirtschaftlichkeitsgebot – "ausreichend, zweckmäßig, das Maß des Notwendigen nicht überschreitend" - gehalten hat oder die Schlichtung, wenn bei Vertragsverhandlungen keine Einigkeit erzielt wurde.
Diese Gremien (Ausschüsse) sind paritätisch mit Vertretern der Vertragsärzte und der Krankenkassen besetzt. Die Benennung der Vertreter der Ärzte/Psychotherapeuten erfolgt durch die KVH. In der Satzung der KVH ist festgelegt, ob die Benennung durch die Vertreterversammlung oder durch den Vorstand erfolgen muss.