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31.01.2012

Datenschutz:  Berichtspflicht - schriftliche Einwilligung des Versicherten nötig

Im EBM ist seit Mitte 2011 ausdrücklich geregelt, dass die Übermittlung der Behandlungsdaten und Befunde eine schriftliche Einwilligung des Versicherten voraussetzt. Diese Einwilligung kann vom Versicherten widerrufen werden. Hintergrund für die Änderung war ein Schreiben des Bundesdatenschutzbeauftragten, der monierte, im EBM werde die geltende Rechtslage nicht eindeutig wiedergegeben. Daraufhin änderte der Bewertungsauschuss die Formulierung der Nr. 2.1.4 der Allgemeinen Bestimmungen des EBM und übernahm insbesondere die datenschutzrechtliche Terminologie („schriftliche Einwilligung“ statt „Genehmigung“)

 


09.01.2012

KVH und Kassen haben sich auf Fortschreibung der Arznei- und Heilmittelvereinbarung für 2012 geeinigt

Die Richtgrößen für Arznei- und Heilmittel wurden linear entsprechend den vereinbarten Ausgabevolumina erhöht. Im Übrigen gelten die bundesweiten Vorgaben, insbesondere hinsichtlich der Zielvereinbarung.


Die aktuellen Vereinbarungen:

Arznei- und Heilmittelvereinbarung 2012

Richtgrößen 2012 (als Anlage 1a und b zur Prüfungsvereinbarung) 

 


30.06.2011

HZV: AOK Rheinland/Hamburg und KVH aktivieren Vergütungsmodul "Arzneimittelcheck" und sind damit deutschlandweit Vorreiter 

Mit Wirkung zum 01. Juli 2011 setzen die Vertragspartner die Vereinbarungen zum Arzneimittelcheck im Rahmen des HZV-Vertrages um. Teilnehmenden Ärzten wird die Leistungserbringung im Sinne von Anhang 1, Anlage 8 wie folgt vergütet: 

  • Fundierter Check  (GOP 93317) 80 EUR
  • Fachübergreifender u./o. sektorenübergreifender Check (GOP 93318) 160 EUR


08.06.2011

Alle Kassen bezahlen PCR-Tests bei EHEC-Verdacht - Knappschaft nun auch dabei

Alle Kassen (-verbände) übernehmen die Kosten für den PCR-Test unter Berücksichtigung der betreffenden Indikationshinweise des RKI.



07.06.2011

PCR-Tests bei EHEC-Verdacht - Weitere Kassen übernehmen die Kosten außerhalb der Gesamtvergütung

Neben der AOK Rheinland/Hamburg und den BKK'n übernehmen nun auch alle Ersatzkassen und die IKK classic die Finanzierung. Bitte berücksichtigen Sie bei der Diagnostik die aktuellen Indikationshinweise des Robert-Koch-Instituts.  

 


31.05.2011

AOK Rheinland/Hamburg und BKK'n bezahlen PCR-Tests bei EHEC-Verdacht - Entscheidungen der anderen Kassen stehen noch aus

Die AOK Rheinland/Hamburg und die BKK'n bezahlen ab sofort die Abklärung eines EHEC-Verdachts mittels PCR-Test. Die Honorierung erfolgt außerhalb der Gesamtvergütung und auf Krankenschein. Die Pseudoziffer für die Abrechnung lautet 90005. Der Preis beträgt 20,50 EUR.

In der Regel veranlassen Vertragsärzte bei den Patienten, die mit einem auf eine EHEC-Infektion hinweisenden Beschwerdebild vorstellig werden, Laboraufträge mit dem Ziel, die Infektion zu bestätigen. Der zur Diagnostik der EHEC-Infektion verfügbare ELISA-Test weist nach den Erfahrungen unserer Labormediziner keine hinreichende Spezifität und Sensibilität hinsichtlich der Erreger auf. Dadurch kommt es zu falsch positiven, wie auch falsch negativen Befunden. Eine gesicherte Diagnose der EHEC-Infektion ist nur über die Laboruntersuchung mittels eines PCR-Tests möglich. Deshalb wird die Durchführung des PCR-Tests  von den Laboren mit Blick auf die besondere Gefährlichkeit der EHEC-Infektion dringend empfohlen.

 


02.05.2011

Leistungsvergütung bei Schwangerschaftsabbruch - Neuregelung zum 01. April 2011

Mit Wirkung zum 01. April 2011 (ab dem 2. Quartal) gelten für die Leistungen bei Schwangerschaftsabbruch neue Vergütungspauschalen. Die insgesamt verbesserte Vergütung wird durch neue gesamtvertragliche Vereinbarungen mit den Hamburger Krankenkassen/-verbänden ermöglicht, die auch die Freie- und Hansestadt Hamburg (FHH) anerkennt. Deshalb können Sie die neuen Vergütungen gemäß des Gesetzes zur Vermeidung und Bewältigung von Schwangerschaftskonflikten (Schwangerschaftskonfliktgesetz – SchKG)) auch bei der direkten Abrechnung über die Krankenkassen in Ansatz bringen. Die neuen Vergütungsregelungen können Sie  hier einsehen.

 


10.04.2011

Nicht ohne meinen Datenschutzbeauftragten ? 

Die staatliche Aufsichtsbehörde für den Datenschutz befragte vor kurzem 50 größere Arztpraxen in Hamburg zu ihrem Datenschutzmanagement. Dr. Hans-Joachim Menzel, Datenschutzbeauftragter der Stadt Hamburg, resumiert die Ergebnisse der Bestandsaufnahme.  Mehr

 


15.11.2010

Qualität statt Schema F: Hausarztvertrag von AOK und KVH

„Eigentlich müssten wir von einem ‚Patientorientierten Hausarztvertrag’ sprechen.“ Mit diesen Worten kommentierte Cornelia Prüfer-Storcks, Vorstand der AOK Rheinland/Hamburg, die Weiterentwicklung des „Vertrages zur Hausarztzentrierten Versorgung“ zwischen der AOK und der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg. Der bereits seit zweieinhalb Jahren bestehende Vertrag wurde nun deutlich erweitert.  Mehr

 


21.04.2010

Neuregelung zu Sonderverträgen

Die Vereinbarungen zu Sozialpsychiatrie, Onkologie und zur Versorgung HIV-infizierter Patienten wurden neu geregelt. Zu ausführlichen Informationen gelangen Sie hier.