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15.06.2017

Ultraschallscreening auf Bauchaortenaneurysmen

Zum 10.06.2017 ist die Richtlinie des GB-A über das Ultraschallscreening auf Bauchaortenaneurysmen in Kraft getreten.

 

Männer ab dem 65. Lebensjahr haben damit einmalig Anspruch auf Teilnahme am Screening von Bauchaortenaneurysmen. Das Screening soll bevorzugt im Rahmen der Gesundheitsuntersuchung „Check-up 35“ einmalig erfolgen. Das Screening erfolgt durch eine Ultraschalluntersuchung des Abdomens. Die Messung erfolgt orthograd am größten Durchmesser der Bauchaorta infrarenal nach der LELE-Methode. Danach gilt ein Bauchaortendurchmesser von 2,5 cm und mehr als auffällig. In diesem Fall erfolgen Verlaufskontrollen und weitere Diagnostik im Rahmen der Krankenbehandlung nach § 27 SGB V.

 

Voraussetzung für die Durchführung der Untersuchung ist eine Genehmigung der KV zur Ausführung und Abrechnung von Ultraschalluntersuchungen des Abdomens und Retroperitoneums einschl. Nieren transkutan.

 

Eine Regelung hinsichtlich der Vergütung steht noch aus, so dass diese Leistung von den Patienten noch nicht in Anspruch genommen werden kann. Sobald die Vergütung geregelt ist, werden wir an dieser Stelle informieren.

 

Hinweis: Zur Information Ihrer Patienten hat der G-BA eine Patienteninformation erstellt: Mehr

 

 


14.06.2017

PET/CT bei fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren

Ab dem 07.06.2017 ist es möglich die Positronen-Emissions-Tomographie / Computertomographie (PET/CT) für die Diagnostik von fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren über die im EBM enthaltenen Gebührenordnungspositionen des Abschnittes 34.7 abzurechnen.

 

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 16.03.2017 beschlossen diese Untersuchungsart in die vertragsärztliche Versorgung mit aufzunehmen und tritt somit ab der Veröffentlichung im Bundesanzeiger vom 07.06.2017 in Kraft.

 

Dieses Verfahren kann demnach immer dann zum Einsatz kommen, wenn entschieden werden soll, ob Halslymphknoten (neck dissection) weiträumig entfernt werden müssen.

Zusätzlich zu den Patienten, bei denen ein Tumor aus dem Kopf-Hals-Bereich festgestellt wurde, soll die PET/CT auch bei Patienten eingesetzt werden können, bei denen der Primärtumor noch nicht gefunden werden konnte aber aufgrund einer Metastase im Kopf-Hals-Bereich ebenfalls eine Entscheidung zur Entfernung der Halslymphknoten ansteht (CUP-Syndrom).

 

Weiterhin ist es möglich, bei Patienten im Rahmen der Nachsorge nach einem Kehlkopf-Karzinom mit Verdacht auf Rezidiv die Entscheidung zur Durchführung einer laryngoskopischen Biopsie vom Ergebnis einer PET/CT abhängig zu machen.

 

Anpassung des EBM nicht erforderlich

Für die Abrechnung einer PET/CT zur Diagnostik bei fortgeschrittenen Kopf-Hals-Tumoren sieht der Bewertungsausschuss keinen Anpassungsbedarf im EBM. Die Leistung kann über die im EBM enthaltenen Gebührenordnungspositionen des Abschnitts 34.7 abgerechnet werden.

 

 

Ansprechpartner:

Kristin Frommelt

040/22 802-449

 

 


12.06.2017

Ultraschall: Hygiene-Gutachten für Endosonografie-Sonden – Frist verlängert

Nach den Vorgaben der Ultraschall-Vereinbarung sind für nach dem 01.10.2016 angeschaffte Endo-Sonden zusätzliche Angaben zur Hygiene erforderlich, die vom Gerätehersteller oder Gerätevertreiber in der Gewährleistungserklärung (Gerätenachweis) bestätigt werden müssen.

Grundlage für die Ergänzung der Gewährleistungserklärung ist ein entsprechendes Gutachten über mindestens ein wirksames Aufbereitungsverfahren mit bakterizider, viruzider und fungizider Wirkung. Vor dem Hintergrund, dass sich die Gerätehersteller bisher nicht in der Lage sahen, ein solches Gutachten vorzulegen, wurde die Frist zur Vorlage der Gewährleistungserklärung nunmehr auf den 30.09.2017 verlängert.

Bitte setzen Sie sich mit dem Hersteller Ihrer Endo-Sonde in Verbindung, um sicher zu stellen, dass Sie bis zum 30.09.2017 eine entsprechende Gewährleistungserklärung incl. der zusätzlichen Angaben zur Hygiene für Ihre Endo-Sonde erhalten.

Wir weisen darauf hin, dass Endo-Sonden, die nach dem 01.10.2016 angeschafft wurden und für die bis Fristablauf kein entsprechender Gerätenachweis vorliegt, nicht weiter verwendet werden dürfen.

 

 

 

Ansprechpartner:

Svenja Mindermann

Kay Siebolds

Saskia Willms

040/22 802-684

040/22 802-478

040/22 802-631 

 

 


01.06.2017

Änderung der Qualitätssicherungs-Richtlinie Dialyse

Wir möchten Sie darüber informieren, dass die Qualitätssicherungs-Richtlinie Dialyse zum 12.04.2017 geändert wurde. Mit Beschluss vom 19.01.2017 wird klargestellt, dass Stichprobenprüfungen nach § 8 der vorgenannten Richtlinie verpflichtend durchzuführen sind.

 

Die Qualitätssicherungs-Kommission führt vierteljährlich Stichprobenprüfungen

  1. bei auffälligen Werten (§ 8 Abs. 2 bis 5),
  2. bei begründeten Hinweisen auf eine unzureichende Qualität der Dialyse-Behandlung oder
  3. nach Zufallsauswahl durch.

Sofern in einem Quartal keine Stichprobenprüfungen bei auffälligen Werten (Punkt 1) durchzuführen sind, ist eine Stichprobenprüfung nach Punkt 2 oder 3 durchführen.


 

Ansprechpartner:

Svenja Mindermann

Kay Siebolds

040/22 802-684

040/22 802-478

 

 


01.04.2017

Vergütung für Ausgabe und Durchführung des Stuhltests iFOBT zur Darmkrebs-Früherkennung

Im Bewertungsausschuss haben sich KBV und GKV-Spitzenverband auf die Vergütung für die Ausgabe und Durchführung des neuen Test­verfahrens iFOBT auf occultes Blut im Stuhl nach der Krebsfrüherkennungs-Richtlinie geeinigt. Die Änderungen für Vertragsärzte und Laborärzte sehen wie folgt aus:

 

 

Änderungen für Vertragsärzte ab dem 1. April 2017

Die Gebührenordnungsposition (GOP) 01734 EBM wird gestrichen und eine neue GOP 01737 EBM (Be­wertung 57 Punkte) für die Ausgabe und Rücknahme des Stuhlprobenentnahmesystems und die damit zu­zuammenhängende Beratung sowie die Untersuchung auf occultes Blut im Stuhl für den iFOBT als Krebs-früherkennungsuntersuchung auf kolorektales Karzinom eingeführt. Die neue GOP ist von Hausärzten, Chirurgen, Gynäkologen, Hautärz­ten, Internisten und Urologen abrechenbar. Bei einer kurativen Untersuchungsindikation sind wie bisher Ausgabe, Rücknahme und Weiterleitung in das Labor mit der Versicherten- und Grundpauschale abgegolten.

Bei der GOP 01740 EBM wurde der obligate Leistungsinhalt „Ausgabe des Merkblatts" gestrichen. Die GOP 32040 EBM sowie die Kostenpau­schale 40150 entfallen zum 1. Okto­ber 2017.

 

 

Änderungen für Laborärzte ab dem 1. April 2017

Für die Untersuchung der Stuhlpro­ben im Labor werden ab dem 1. April 2017 die neue GOP 01738 EBM (Be­wertung 75 Punkte) bei einer prä­ventiven Untersuchung und die GOP 32457 EBM (Bewertung 6,21 Euro) bei einer kurativen Untersuchungs­indikation eingeführt. Bei den Leis­tungen handelt es sich um solche des Speziallabors, die eine vorherige Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung voraussetzen. Darü­ber hinaus ist der Kassenärztlichen Vereinigung nachzuweisen, dass die Anforderungen an das eingesetzte Testverfahren erfüllt werden.

Die GOP 01738 EBM beinhaltet die automatisierte quantitative immu­nologische Bestimmung von occultem Blut im Stuhl mit umgehender Befundübermittlung und ist einmal im Krankheitsfall berechnungsfä­hig. Die GOP 32457 EBM wurde für die quantitative immunologische Bestimmung von occultem Blut im Stuhl bei kurativer Untersuchungs­indikation eingeführt (Abschnitt 32.3.5). Die beiden genannten GOP sind nicht nebeneinander berech­nungsfähig

 

 


06.10.2016

Vertrag zu Versorgungs- und Wirtschaftlichkeitszielen bei der Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (CED)

Zum 01.10.2016 ist der Vertrag zu Versorgungs- und Wirtschaftlichkeitszielen bei der Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen zwischen der KV Hamburg und der Barmer GEK in Kraft getreten.

 

An dem Vertrag dürfen Fachärzte für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie, Fachärzte für Innere Medizin und Gastroenterologie oder Ärzte mit der Berechtigung zum Führen der Facharztbezeichnung Innere Medizin und der Zulassung oder Anstellung als fachärztlicher Internist und der Genehmigung zur Durchführung der Vorsorge-Koloskopie teilnehmen.

 

Die Vergütung erfolgt extrabudgetär und unter folgenden GOPs:

  • 25,00 EUR je CED-Patienten der BARMER GEK, der im jeweiligen Quartal Infliximab Original oder Importe verordnet bekommen hat. Die Abrechnung erfolgt mit der Sonderabrechnungsnummer 93110.
  • 45,00 EUR je CED-Patienten der BARMER GEK, der im jeweiligen Quartal IFX-Biosimilar verordnet bekommen hat. Die Abrechnung erfolgt mit der Sonderabrechnungsnummer 93111.

Ansprechpartner:

Maike Exner              22802-406

Saskia Willms            22802-631

 

 


30.09.2016

Änderung der Ultraschall-Vereinbarung

Am 01.10.2016 sind Änderungen der Ultraschall-Vereinbarung in Kraft getreten. Über die wichtigsten Änderungen informieren wir Sie hier:

 

Abnahme- und Konstanzprüfungen von Ultraschallgeräten: Erleichterungen bei technischen Prüfungen

Bei neu zugelassenen Ultraschallgeräten muss für die Abnahmeprüfung kein Bilddokument mehr vorgelegt werden. Es ist zukünftig ausreichend, wenn eine Hersteller-/ Gewährleistungserklärung des Geräteherstellers vorgelegt wird.

 

Bei der Prüfung von gebrauchten Ultraschallgeräten ist nunmehr die Vorlage eines aktuellen Wartungsprotokolls ausreichend, sofern daraus hervorgeht, dass die Leistungsfähigkeit des Systems hinsichtlich der technischen Bildqualität eine ausreichende diagnostische Sicherheit ermöglicht. Ersatzweise kann jedoch weiterhin ein Ultraschallbild vorgelegt werden, welches dann durch die beratende Ultraschallkommission der KV Hamburg begutachtet wird. Die Konstanzprüfung der Ultraschallgeräte erfolgt statt alle 4 Jahre nun regelmäßig alle 6 Jahre.

 

Sicherstellung der Hygiene bei Endosonografiesonden

Bei neuen Endosonografiesonden oder Sonden, die vor dem 01.10.2016 erworben wurden, aber erst nach diesem Datum der KV Hamburg angezeigt werden, ist es erforderlich, dass der Hersteller oder Vertreiber der Sonden bestätigt, dass die bestehenden Anforderungen an die Hygiene und die Aufbereitung von Endosonografiesonden erfüllt sind. Die Bestätigung erfolgt durch die Hersteller- / Gewährleistungserklärung. Die Hygieneanforderungen ergeben sich aus der Medizinprodukte-Betreiberverordnung und den Anforderungen an Hygiene und Aufbereitung von Medizinprodukten des Bundesinstituts für Arzneimittel und Hygieneprodukte und der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionshygiene beim Robert-Koch-Institut.

 

Für Endosonografiesonden, die bis zum 31.03.2017 neu angeschafft werden, kann der Hygienenachweis (Hersteller- / Gewährleistungserklärung) nachgereicht werden.

 

Qualitätsprüfung durch Stichproben im Einzelfall

Die zufallsgesteuerte Stichprobenprüfung, in der die KV Hamburg Ultraschallbefunde, rechtfertigende Indikation und Bilddokumente anfordert und anhand einer einheitlichen Prüfungsmatrix durch die beratende Ultraschall-Kommission prüft, wird fortgeführt. Ab dem 01.01.2017 werden statt 3% nunmehr 6 % der Hamburger Ärzte, die eine Ultraschallgenehmigung erhalten haben, zur Stichprobenprüfung herangezogen. Die Erhöhung bezieht sich auf Ärzte, die erstmalig eine Ult-raschallgenehmigung erhalten haben.

 

Fachliche Befähigung

Bei nachzuweisenden Untersuchungszahlen wurden die Divergenzen zwischen den Regelungen des Vertragsarztrechts und denen des Weiterbildungsrechts (Muster-WBO der Ärztekammer) weiter abgebaut.

 

Bei bereits nachgewiesener Fachkompetenz bei der Beantragung weiterer Anwendungsbereiche derselben Ultraschallmethode werden die Nachweiszahlen reduziert.

 

Flexibilisierung bei Ultraschallkursen

Bisher konnten nur mehrtägige, zusammenhängende Ultraschallkurse (Kursblöcke: Grund-, Aufbau- und Abschlusskurse) berücksichtigt werden. Künftig können auch Kurse in einzelnen (Tages-) Modulen akzeptiert werden. So lassen sich die Kurse besser in den Praxisalltrag integrieren. Die bestehenden Kursangebote sind weiter anerkennungsfähig.

 

Ansprechpartner:

Maike Exner                22802-406

Kay Siebolds              22802-478

Saskia Willms            22802-631

 

 

 


28.09.2016

Qualitätssicherungsvereinbarung Schmerztherapie – Änderungen zum 01.10.2016

Die Partner des Bundesmantelvertrages haben die Qualitätssicherungsvereinbarung Schmerztherapie (§ 135 Abs. 2 SGB V) überarbeitet und aktualisiert. Die geänderte Fassung tritt zum 1. Oktober 2016 in Kraft. Wir haben die wichtigsten Änderungen für Sie zusammengefasst.

 

Fachliche Befähigung

Die Anforderungen an die fachliche Befähigung wurden an die aktuellen Vorgaben der Zu-satzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie" angepasst. Dies bedeutet für den antrag-stellenden Arzt im Wesentlichen eine Absenkung der vorab nachzuweisenden Patienten- bezie-hungsweise Untersuchungszahlen. Weiterhin entfällt das bisher obligatorische Eingangskolloquium vor der Schmerztherapie-Kommission, wenn die (mündliche) Prüfung zur Erlangung der Anerkennung der Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ nicht länger als 48 Monate zurückliegt.

 

In diesem Zusammenhang wurde auch die Möglichkeit geschaffen, die geforderte 12-monatige Tätigkeit in einer qualifizierten „schmerztherapeutischen Ausbildungseinrichtung“ auch halbtags durchzuführen. So kann künftig diese Tätigkeit auch in der Niederlassung eher berufsbegleitend durchgeführt werden.

 

Schmerztherapeutische Versorgung

Bei den Anforderungen an die Versorgung chronisch schmerzkranker Patienten wurde ein Hinweis aufgenommen, einen multimodalen Therapieansatz unter Einbeziehung physiotherapeutischer und psychotherapeutischer Kompetenz frühzeitig zu prüfen.

 

Die Vorgabe, dass an 4 Tagen pro Woche mindestens je 4 Stunden schmerztherapeutische Sprechstunden vorgehalten werden müssen, bleibt bestehen. Diese Vorgabe bezieht sich künftig aber nicht mehr auf den Arzt, sondern die Einrichtung, was sämtliche Praxisstandorte einschließt und abdeckt. So können Schmerztherapeuten künftig an einem Tag beispielswiese zwei spezielle Sprechstunden in ihrer Hauptbetriebsstätte und die anderen zwei in einer Zweigpraxis anbieten.

 

Bislang sollte der Arzt der Kassenärztlichen Vereinigung diejenigen Patienten benennen, die sich mehr als 2 Jahre in seiner schmerztherapeutischen Behandlung befinden. Die weitere Behand-lung dieser Patienten wurde dann gegebenenfalls von der erfolgreichen Teilnahme an einem Kolloquium vor der Schmerztherapie-Kommission abhängig gemacht. Diese Vorgabe wurde dahingehend abgewandelt, dass es der KV künftig freigestellt ist, vom Arzt solche Angaben anzufordern und gegebenenfalls ein Kolloquium durchzuführen.

Einführung einer Dokumentationsprüfung nach Genehmigungserteilung

Neu in der Schmerztherapie-Vereinbarung ist die Überprüfung der ärztlichen Dokumentation bei Ärzten, denen erstmals eine Genehmigung zur Durchführung und Abrechnung von schmerztherapeutischen Leistungen erteilt wurde (12 Fälle aus den ersten 4 Abrechnungsquartalen). Danach findet wie bisher eine regelmäßige Dokumentationsprüfung statt.

 

Teilnahme an Schmerzkonferenzen

Schließlich wurden die Anforderungen an eine schmerztherapeutische Ausbildungseinrichtung geändert. Einzelpraxen, die nach Anlage 1 der Qualitätssicherungsvereinbarung Schmerztherapie anerkannt sind, müssen 10 interdisziplinäre Schmerzkonferenzen pro Jahr durchführen

 

Ansprechpartner:

 

Kay Siebolds

Telefon:           040 / 22802-478

E-Mail:             kay.siebolds@kvhh.de

 

Svenja Mindermann

Telefon:           040 / 22802-684

E-Mail:             svenja.mindermann@kvhh.de

 

 


14.09.2016

Informationen für diabetologische Schwerpunktpraxen

Für die Teilnahme am DMP Diabetes in einer diabetischen Schwerpunktpraxis ist es Pflicht an einem Fortbildungsseminar zum Behandlungs- und Schulungsprogramm für Patienten mit intensivierter Insulintherapie teilzunehmen.

 

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung bietet folgende Termine für die o.g. Schulung an:

 

Mittwoch, 26. Oktober 2016 in Berlin

Freitag, 9. Dezember 2016 in Köln

 

Die Termine werden regelmäßig auf der der Homepage unter

 

http://www.zi.de/cms/projekte/disease-management-programme/

 

veröffentlicht.

 

 

 

 


26.07.2016

Ergänzungspauschalen zum 7. Nachtrag zur Hausarztzentrierten Versorgung

Zum 01.07.2016 hat die AOK Rheinland/Hamburg mit der KV Hamburg zur Optimierung der Versorgung von Patienten mit besonderen oder schwierigen und langwierigen Krankheiten (Anhang A), die eine erhöhte Beratungs- und Behandlungsintensität benötigen, Ergänzungspauschalen vereinbart.

Damit soll der erhöhte Zeitaufwand bei der persönlichen ärztlichen Beratung und Betreuung, vor allem bei multimorbiden Patienten, honoriert werden. Jedoch entscheidend dafür ist, dass die betreffenden Patienten jeweils notwendige Verhaltensänderungen umsetzen und aktiv mitwirken, um den Behandlungserfolg zu sichern.

In Abhängigkeit vom Umfang des erhöhten hausärztlichen Aufwandes im jeweiligen Behandlungsfall, je Quartal, werden drei Betreuungsstufen als Ergänzungspauschale festgelegt, die neben der Betreuungspauschale 93300 vergütet werden können:

 

Betreuungsstufe 1 = Kontaktabhängige Ergänzungspauschale

2,00 EUR

93320

Betreuungsstufe 2 = Kontaktabhängige Ergänzungspauschale

3,00 EUR

93321

Betreuungsstufe 3 = Kontaktabhängige Ergänzungspauschale

6,00 EUR

93322

 

Die Ergänzungspauschale kann für einen Patienten einmal pro Quartal und Krankheitsbild gemäß Anhang A des Vertrages vergütet werden.

 

Die Abrechnung und Vergütung nach den GOPs 93320 bis 93322 setzt voraus, dass der Patient seine Teilnahme gemäß § 3 des Vertrags schriftlich erklärt hat und die Behandlung, bezogen auf die in Anhang A genannten Betreuungsstufen, in den jeweiligen Abrechnungsquartalen durch den teilnehmenden Hausarzt gemäß § 6 des Vertrags erfolgte. Die Abrechnung der GOPs 93320 bis 93322 setzt im jeweiligen Behandlungsquartal einen persönlichen Arzt/Patienten-Kontakt voraus. Die GOP wird jeweils nicht durch den Hausarzt abgerechnet. Sie wird bei den betreffenden gesichert endstellig verschlüsselten Diagnosen durch die KV Hamburg hinzugesetzt.

 

Abrechnungsziffern HZV AOK Rheinland/Hamburg

 

 


20.07.2016

Neue EBM-Leistungen: Stärkung der Pflegeheimversorgung und Förderung der Delegation

Der Bewertungsausschuss hat zum 1. Juli 2016 zusätzliche EBM-Gebührenordnungspositionen eingeführt, um die medizinische Versorgung von Pflegeheimbewohnern zu verbessern.

Kapitel 37: Ärztliche Kooperations- und Koordinationsleistungen
Mit dem neu in den EBM aufgenommenen Kapitel 37 wird der zusätzliche Aufwand von Haus- und Fachärzten für eine regelmäßige Abstimmung und Koordination bei der Versorgung von Pflegeheimbewohnern vergütet. Abrechnungsvoraussetzung ist eine Genehmigung der KV und der Nachweis eines Kooperationsvertrages zwischen Vertragsarzt und Pflegeeinrichtung nach § 119 b SGB V. Der Kooperationsvertrag muss die Anforderungen der Anlage 27 zum BMV-Ä erfüllen.

 

Leistungsblatt Kapitel 37

Kapitel 38: Delegationsfähige Leistungen

Gleichzeitig ist ein neues Kapitel 38 geschaffen worden, das die Möglichkeiten der Delegation erweitert.
Das Kapitel 38 unterteilt sich in zwei Abschnitte:

  • Abschnitt 38.2 - Der Abschnitt enthält die bisherigen Kostenpauschalen GOP 40240 und 40260 für ärztlich angeordnete Hilfeleistungen von nichtärztlichen Praxismitarbeitern (jetzt: GOP 38100 und 38105), für die es nun eine höhere Bewertung gibt. Diese Leistungen können von allen Vertragsärzten abgerechnet werden und sind nicht genehmigungspflichtig.
  • Abschnitt 38.3 (GOP38200 und 38205) – Der Abschnitt enthält ärztlich angeordnete Hilfeleistungen von qualifizierten nichtärztlichen Praxisassistenten (NäPa) und ist gegenüber der KV genehmigungspflichtig. Neben den Hausärzten erhalten künftig auch im fachärztlichen Bereich tätige Vertragsärzte für die Delegation von Leistungen an qualifizierte nichtärztliche Praxisassistenten (NäPa) eine zusätzliche Honorierung. Bislang erfolgte eine Förderung von NäPa nur im hausärztlichen Bereich. Der Einsatz der qualifizierten nichtärztlichen Praxisassistenten ist auf die Versorgung in Pflegeheimen beschränkt.

Leistungsblatt Kapitel 38

 

Die beiden Abschnitte unterscheiden sich hinsichtlich der notwendigen Qualifikationsvoraussetzungen des Praxispersonals und der zur Abrechnung befugten Vertragsärzte. Einzelheiten zu den neuen EBM-Leistungen finden Sie auf unserer hier

 

 


20.07.2016

QS-Vereinbarung PET, PET/CT zum 01.07.2016 in Kraft getreten

Zum 01.07.2016 ist die neue Qualitätssicherungs-Vereinbarung zur Positronenemissionstomographie (PET) bzw. zur Positronenemissionstomographie mit Computertomographie (PET/CT) in Kraft getreten.

 

Bereits seit dem 01.01.2016 bestand die Möglichkeit, eine Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung der entsprechenden Leistungen auf Grundlage der Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung des Gemeinsamen Bundesausschuss zu erhalten.

 

Seit dem 01.07.2016 können Radiologen und Nuklearmediziner unter folgenden Voraussetzungen die Genehmigung beantragen:

  • Nachweis über 1000 PET-Untersuchungen zu onkologischen Fragestellungen unter Anleitung innerhalb der letzten 5 Jahre sowie Nachweis über Kenntnisse und Erfahrungen in der Einordnung von 200 CT oder MRT in den diagnostischen Kontext mit PET-Befunden
  • Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung von Computertomographien (sofern diese durchgeführt werden soll) nach der QS-Vereinbarung zur Strahlendiagnostik und -therapie. Der Genehmigungsinhaber muss dabei nicht zwingend der Antragsteller sein, eine Kooperation zwischen einem Facharzt für Nuklearmedizin und einem Facharzt für Radiologie ist möglich
  • Indikationsstellung, Befund und ggf. Nachbesprechung erfolgt in einem Team in interdisziplinärer Zusammenarbeit. Die Zusammensetzung des Teams erfolgt in Abhängigkeit von der Indikation zur Untersuchung. Eine Anwesenheitspflicht der beteiligten Ärzte ist nicht vorgeschrieben
  • Zur Aufrechterhaltung der fachlichen Befähigung sind 20 Fortbildungspunkte zu onkologischen Fragestellungen innerhalb von 2 Jahren nachzuweisen
  • Es ist eine regelmäßige Stichprobenprüfung der ärztlichen Dokumentation vorgeschrieben. Durch das Einreichen von Tumorkonferenzprotokollen sollten alle Anforderungen erfüllt sein. Die Stichprobenprüfung richtet sich auf die Nachvollziehbarkeit der interdisziplinären Indikationsstellung

Genehmigungen, die seit dem 01.01.2016 auf Grundlage der Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung des G-BA erteilt wurden, behalten ihre Gültigkeit, sofern die Anforderungen an die fachliche Befähigung sowie die apparativen und organisatorischen Voraussetzungen erfüllt werden.

 

Ansprechpartner:

Abteilung Qualitätssicherung

Kristin Frommelt, Tel. 22802 449

Thomas Müller, Tel. 22802 552

 

 


29.06.2016

Qualitätssicherungsvereinbarung MRSA

Die Qualitätssicherungsvereinbarung zur speziellen Diagnostik und Eradikationstherapie im Rahmen von Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus tritt zum 1. Juli 2016 in Kraft. Diese Vereinbarung ist eine Maßnahme zur Qualitätssicherung, mit welcher die Qualität bei der Erbringung von ärztlichen Leistungen zur Diagnostik und zur ambulanten Eradikationstherapie von mit dem Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus MRSA besiedelten und infizierten Patienten sowie von Risikopatienten gesichert werden soll. Ärzte, die bereits vor Inkrafttreten dieser Vereinbarung eine Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung von MRSA haben, erhalten die Möglichkeit, über eine Übergangsregelung die Genehmigung neu zu erhalten.

Hierzu ist ein Antrag innerhalb von sechs Monaten nach Inkrafttreten dieser Vereinbarung bei der Kassenärztlichen Vereinigung zu stellen, spätestens bis zum 31. Dezember 2016. Die Vergütung der Leistungen erfolgt vorerst weiterhin extrabudgetär.

 

 


01.06.2016

 

Genetische Laboruntersuchungen – Wissenswertes für Ärzte im Überblick

Der Bereich Humangenetik im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM)

wurde zum 1. Juli 2016 neu strukturiert.

 

Die Leistungen sind nunmehr in konstitutionelle genetische, tumorgenetische und immungenetische Leistungen unterteilt. Für Humangenetiker, Labormediziner, Pathologen und andere Ärzte, die solche Laboruntersuchungen durchführen dürfen, hat sich

dadurch einiges bei der Abrechnung geändert.

 

Auch für Vertragsärzte, die genetische

Laboruntersuchungen beauftragen, gibt es einige Neuerungen.

 

 

Informationen für die Praxis - Genetische Laboruntersuchungen

 

Humangenetiker, Labormediziner, Pathologen und andere Ärzte, die diese Laboruntersuchungen durchführen dürfen

PDF

Vertragsärzte, die genetische Laboruntersuchungen beauftragen

PDF

Alle Praxisinformationen der KBV finden Sie auch auf der Internetseite der KBV

 

 

 


04.05.2016

Neue Qualitätssicherungsvereinbarung zur spezialisierten geriatrischen Diagnostik

Zur Sicherstellung der Qualität für die Versorgung von geriatrischen Patienten mit einem besonders aufwändigen geriatrischen Versorgungsbedarf in der vertragsärztlichen Versorgung tritt zum 01.07.2016 eine neue Qualitätssicherungsvereinbarung zur spezialisierten geriatrischen Diagnostik in Kraft.

                                   

Künftig können Hausärzte geriatrische Patienten für das weiterführende geriatrische Assessmentverfahren an einen spezialisierten geriatrischen Vertragsarzt oder eine ermächtigte Geriatrische Institutsambulanz (GIA) überweisen.

 

Anhand des Assessmentverfahrens werden zum Beispiel Selbstversorgungsfähigkeit, Mobilität, Kognition, Emotion, Ernährung, Schmerz und instrumentelle Aktivitäten von geriatrischen Patienten erfasst. Parallel erstellt der spezialisierte geriatrische Vertragsarzt den individuellen Therapieplan und koordiniert die Behandlung durch ein Therapeutenteam (Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden).

 

Die Vergütung der neuen Leistungen erfolgt extrabudgetär...Mehr

 

 

 

Ansprechpartner:

Inga Beitz

Janine Ohse

 

040/22 802-451

040/22 802-573

 

 

 


28.04.2016

Änderungen im Online-Portal eDoku: Archivierungsfunktionen und Funktion für die Erstellung von Patientenbriefen stehen nicht mehr zur Verfügung

Im Online-Portal eDoku, das seit 2013 von Ärzten zur Eingabe und Übermittlung von Daten zur Qualitätssicherung verwendet wird, stehen einige bislang bereitgestellte Servicefunktionen nicht mehr zur Verfügung. Hintergrund ist ein laufendes Gerichtsverfahren, in dem ein Softwarehersteller eine Kassenärztliche Vereinigung auf Unterlassung und Schadenersatz verklagt hat, weil er in dem kostenfrei nutzbaren Online-Portal ein Konkurrenzprodukt zu seinem Praxisverwaltungssoftware-System sieht.

Einem inzwischen erlassenen Gerichtsurteil zufolge darf die Kassenärztliche Vereinigung ihren Mitgliedern grundsätzlich auch weiterhin das Online-Portal eDoku zur Verfügung stellen, allerdings mit reduziertem Funktionsumfang:

  • Ab sofort können Ärzte ihre Angaben in eDoku nur noch bis zum Ende des Einreichungszeitraums einsehen – die Archivfunktion zur jederzeit möglichen Wiedereinsicht in eingereichte Angaben steht nicht mehr zur Verfügung.
  • Für Ärzte erstellte Rückmeldeberichte können nach ihrer Erstellung nur noch für drei Monate in eDoku aufgerufen werden.
  • Die Funktion zur Erstellung von Patientenbriefen im Rahmen der Hörgeräteversorgung bei Jugendlichen und Erwachsenen wird nicht mehr angeboten.

Die dokumentierten Daten können während des Einreichungszeitraums jederzeit über den Browser vom Arzt ausgedruckt werden. Die erstellten (Rückmelde-) Berichte stehen Ärzten wie bisher als PDF-Dateien zum Download und zur Speicherung in ihrem Dokumentationssystem zur Verfügung. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung prüft, das Abspeichern der Berichte und Dokumentationen so zu erleichtern, dass insbesondere patientenbezogene Dokumentationen direkt im Praxisverwaltungssystem abgespeichert und den Patienten zugeordnet werden können.

 

 


25.04.2016

 

Qualitätssicherungsvereinbarung Holmium-Laser bei bPS

Seit 1. April können belegärztlich erbrachte Prostataoperationen mittels Holmium-Laser über den EBM (Gebührenordnungspositionen 36289 und 36290 EBM) abgerechnet werden. Welche Anforderungen zu erfüllen sind, regelt die Qualitätssicherungsvereinbarung Holmium-Laser bei bPS. Sie sieht eine Übergangsregelung für Ärzte vor, die bereits Leistungen mit dieser Lasertechnik erbracht haben.

Ziel der Vereinbarung ist die Qualität bei der Erbringung von Leistungen der Nicht-medikamentösen, lokalen Verfahren zur Behandlung des benignen Prostatasyndroms (bPS) mittels Holmium-Laser (Holmium-YAG-Laser) zu sichern. Die Holmium-Laser-Behandlung kann als Holmium-Laser Enukleation der Prostata („HoLEP“) oder Holmium-Laser Resektion der Prostata („HoLRP“) erbracht werden.

 

Genehmigungsvorbehalt

Die Holmium-Laser-Behandlungen dürfen nur von Ärzten erbracht werden, die nach Antragstellung eine Genehmigung von der KV Hamburg erhalten haben.

Antragsberechtigt sind Ärzte, die zum Führen der Facharztbezeichnung „Urologie“ berechtigt sind und Erfahrungen in der Anwendung von 40 Holmium-Laser-Behandlungen unter Anleitung nachweisen können. Des Weiteren müssen spezielle apparative, räumliche und organisatorische Voraussetzungen für die Holmium-Laser-Behandlungen erfüllt werden. Demnach ist unter anderem eine intensivmedizinische Notfallversorgung zu gewährleisten. Einrichtungen, die über keine Intensivstation verfügen, müssen durch eine entsprechende Kooperation gewährleisten, dass der Patient im Bedarfsfall intensivmedizinisch versorgt werden kann. Für die Zeit nach der Operation ist zudem sicherzustellen, dass die Patienten mindestens 24 Stunden lang beobachtet werden können.

 

Übergangsregelung

Eine Übergangsregelung ermöglicht einen erleichterten Zugang für Ärzte, die bereits vor Inkrafttreten der Qualitätssicherungsvereinbarung Holmium-Laser-Behandlung bei bPS Holmium-Laser-Verfahren durchgeführt haben. Hierzu sind 30 Holmium-Laser-Behandlungen innerhalb von zwei Jahren vor Antragsstellung und eine Mindest-Maximalleistung des Lasers von 50 Watt neben den weiteren Anforderungen aus der Vereinbarung nachzuweisen.

 

Dokumentation und Einführung einer Jahresstatistik

Unbeschadet der ärztlichen Aufzeichnungspflicht besteht die Verpflichtung, Indikation und Durchführung der Holmium-Laser-Behandlung mit spezifischen Angaben zu dokumentieren. Zudem wurde die verpflichtende Übermittlung einer Jahresstatistik in die Vereinbarung aufgenommen. Die Datenerfassung und Datenübermittlung sollen hierzu elektronisch erfolgen. Ab dem 1. Oktober 2016 soll die Erfassung der Jahresstatistik-Daten beginnen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.kvhh.de - Genehmigung - Holmium-Laser bei bPS Mehr

 

 

Haben Sie noch Fragen zu den Inhalten der Vereinbarung?

 

 

Ansprechpartner:

Michael Bauer

Martina Witt

 

040/22 802-388

040/22 802-605

 

 


21.03.2016

Hinweis zur NäPa

Nichtärztliche Praxisassistenz in Ausbildung: Frist wird verlängert!

Die Übergangsregelung zur Genehmigung und Vergütung von nichtärztlichen Praxisassistenten in Ausbildung wird um ein halbes Jahr verlängert. Statt am 30. Juni 2016 endet die Regelung am 31. Dezember 2016.

 

Darauf haben sich die Partner des Bundesmantelvertrages geeinigt. Eine Umfrage der KBV in den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) hatte ergeben, dass in nahezu allen KVen nichtärztliche Praxisassistenten die Ausbildung nicht bis zum 30. Juni 2016, aber bis zum 31. Dezember 2016 abschließen werden. Gründe sind beschränkte Ausbildungskapazitäten sowie der notwendige zeitliche Vorlauf für die Organisation der Fortbildungen. In vielen Hausarztpraxen mussten und müssen die Mitarbeiter für diese neuen Aufgaben jedoch erst ausgebildet werden. Bisher war dieser Stichtag der 30. Juni 2016. Nun haben die Partner des Bundesmantelvertrages in Paragraf 8 der Delegations-Vereinbarung, der die Genehmigung regelt, die Frist bis zum 31. Dezember 2016 verlängert.

 

Link zur KBV- I-Net Seite/Praxisnachrichten zur nichtärztlichen Praxisassistenten:  

 

Link zur Anlage 8 Vereinbarung über die Erbringung ärztlich angeordneter Hilfeleistungen in der Häuslichkeit der Patienten, in Alten- oder Pflegeheimen oder in anderen beschützenden Einrichtungen gem. § 87 Abs. 2b Satz 5

Vertragsdatum: 17.03.2009

Fassung vom: 03.03.2016

Inkrafttreten: 01.04.2016

 

 


21.03.2016

Informationen für Dialyse-Einrichtungen

Stichprobenprüfung: Auffälligkeitswert bei Hämodialyse über Katheterzugang festgeleg

Der GB-A hat einen Auffälligkeitswert für den Prüfparameter “Anteil Patienten mit Katheterzugang“ festgelegt. Dialyse-Einrichtungen, bei denen der Anteil an Patienten, die über einen Katheterzugang dialysiert werden, der 30% oder mehr beträgt, gelten als rechnerisch auffällig und können von der KV im Rahmen einer Stichprobenprüfung zur Abgabe einer Stellungnahme aufgefordert werden. Die KV Hamburg wird diesen Prüfparameter erstmals auf die Qualitätssicherungsdaten aus dem 1. Quartal 2016 anwenden.

 

Dokumentation bei Asylsuchenden

Die KBV weist darauf hin, dass sich die Dokumentationspflicht nach §3 der Qualitätssicherungsrichtlinie Dialyse bei Asylsuchenden nur auf Patienten bezieht, die eine (lebenslange) Versichertennummer haben.

 

Jahresbericht 2014: GKV-Spitzenverband kritisiert fehlende Benchmarkdaten

Der GKV-Spitzenverband hat im Hinblick auf den Jahresbericht 2014 einen zu hohen Anteil an fehlenden Werten in den Benchmarkberichten kritisiert. Aus diesem Grund werden die Dialyse-Einrichtungen gebeten, verstärkt auf eine vollständige Dokumentation der Benchmarkdaten zu achten.

 

Ansprechpartner:

Kay Siebolds

Maike Exner

 

040/22 802-478

040/22 802-602

 

 

 


11.03.2016

 

Rehabilitation nicht mehr genehmigungspflichtig ab 01.04.2016

Ab dem 01.04.2016 ist eine gesonderte Qualifikation zur Verordnung von medizinischer Rehabilitation (Formular 61) nicht mehr erforderlich. Somit können alle Vertragsärzte Rehabilitationsleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung verordnen.

 

Nach den §§ 40 und 41 SGB V können ambulante und stationäre Rehabilitationsmaßnahmen sowie medizinische Rehabilitation für Mütter und Väter verordnet werden. Hierbei ist zu beachten, dass medizinische Vorsorgeleistungen für Mütter und Väter nach § 24 SGB V nicht mit dem Formular 61 verordnet werden dürfen. Hierfür gibt es einen gesonderten Verordnungsvordruck.

 

Sind sich Vertragsärzte nicht sicher, ob die gesetzliche Krankenversicherung zuständig ist, können sie dies mit dem Formular 61 Teil A von der Krankenkasse des Patienten klären lassen. Die Verordnung selbst erfolgt auf den Teilen B bis D des Formulars 61.

Teil A muss nicht ausgefüllt werden, wenn klar ist, dass die gesetzliche Krankenversicherung zuständig ist, dann kann die Verordnung auf Teil B bis D direkt erfolgen.

 

Der Umfang der Verordnung hat sich von vier auf drei Seiten verringert, (Teil B bis D).

 

Das angepasste Formular 61 kann in Kürze bei den Druckereien abgerufen werden und vorrätig in der Praxis bereitliegen. Die Krankenkassen verschicken an die Ärzte kein Formular 61 mehr.

 

Nimmt der Arzt am Blankoformularbedruckungsverfahren teil, wird er künftig entscheiden können, welcher Vordrucksteil ausgedruckt werden soll.

 

Zum 1. April 2016 darf nur noch das neue Formular 61 verwendet werden. Alte Formulare verlieren ihre Gültigkeit.

 

 

Ansprechpartner:

Susanne Keller

Cornelia Wehner

Martina Witt

 

040/22 802-494

040/22 802-602

040/22 802-605

 

 


03.02.2016

 

Dokumentationsprüfungen für Akupunktur werden ausgesetzt

Die Dokumentationsprüfungen für die Akupunkturbehandlungen chronisch schmerzkranker Patienten sind für die nächsten zwei Jahre nicht mehr verpflichtend vorgeschrieben. Darauf haben sich KBV und Krankenkassen verständigt. Für die Ärzte verringert sich damit der bürokratische Aufwand, der mit der Überprüfung verbunden ist.

 

Die Qualitätssicherungsvereinbarung sieht eine jährliche stichprobenartige Überprüfung der ärztlichen Dokumentationen von Akupunkturbehandlungen vor. Dabei wurden in den vergangenen Jahren bundesweit jeweils etwa 10.000 Fälle im Rahmen von Erstprüfungen sowie in einigen Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) Wiederholungsprüfungen von den QS-Kommissionen begutachtet.

 

Prüfung nicht mehr Pflicht

Aufgrund der geringen Zahl von Beanstandungen verständigten sich KBV und GKV-Spitzenverband darauf, die Dokumentationsprüfungen auszusetzen: Vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2017 sind diese Prüfungen nicht mehr verpflichtend. Den KVen steht es jedoch frei, die Überprüfung auf freiwilliger Basis weiterhin vorzunehmen. Der Vorstand der KV Hamburg hat beschlossen, die Dokumentationsprüfung in Hamburg für 2 Jahre auszusetzen. Die KBV und der GKV-Spitzenverband wollen bis spätestens Ende Juni 2017 über die Fortführung der Prüfungen oder weitere Maßnahmen beraten.

 

Dokumentation und Strukturqualität erfolgt weiterhin

Das Aussetzen der Prüfungen ändert nichts an der Verpflichtung der Ärzte, den Therapieplan sowie die Eingangs- und Verlaufserhebung in der Patientenakte zu dokumentieren. Ebenso verpflichtend ist weiterhin die regelmäßige Teilnahme (mindestens viermal im Jahr) an Fallkonferenzen beziehungsweise an Qualitätszirkeln. Näheres dazu regelt die Qualitätssicherungsvereinbarung Akupunktur.

 

 

Ansprechpartner:

Inga Borchers

Monika Zieminski

040/22 802-895

040/22 802-603

 

 


 25.01.2016

 

Änderungen des Vertrages nach § 73c SGB V über die Durchführung zusätzlicher Früherkennungsuntersuchungen (J2, U10 / U11) im Rahmen der Kinder- und Jugendmedizin

ab dem 01.01.16 haben sich Änderungen des oben genannten Vertrages wie folgt ergeben:

  •  § 3 Abs. 4: Die Untersuchung ist im Gesundheits-Checkheft für Kinder und Jugendliche des bvkj zu dokumentieren.
  •  § 5 Abs. 4: Die Teilnahme der Vertragsärzte erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber der KV. Beginn der Teilnahme ist in dem Quartal, in dem die KV die Teilnahme schriftlich bestätigt, (Anlage).

Damit entsteht eine Antragspflicht für alle Kinderärzte. Um die Leistungen auch zukünftig abrechnen zu können, bitten wir Sie, den anliegenden Antrag auszufüllen.

 

Hinweis

Die Nachträge (J2, U10, U11) finden Sie auf unserer Homepage unter Recht und Verträge- Amtliche Bekanntmachungen-Bekanntmachung vom 08.12.2015. Mehr

 

Das Gesundheits-checkheft muss von den teilnehmenden Ärzten über den BVKJ e.V. (Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.) mittels eines Bestellformulars bezogen werden.

 

 


10.12.2015

 

Stichprobenprüfung in der Kernspintomographie wird ab dem 01.01.2016 für 2 Jahre ausgesetzt

Mit dem Rundschreiben der KBV 152/2015 vom 18.09.2015 wurde mitgeteilt, dass die KVen erstmalig die Möglichkeit haben, die Prüfung in der Kernspintomographie für zwei Jahre zu reduzieren oder ganz auszusetzen. Bis zur geplanten Wiederaufnahme der Prüfverpflichtung in 2018 soll die Qualitätsbeurteilungs-Richtlinie des G-BA für die Kernspintomographie weiterentwickelt werden.

 

Aufgrund der guten Ergebnisse der letzten Jahre hat sich die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg dazu entschlossen, die Stichprobenprüfung in der Kernspintomographie ab dem 01.01.2016 für 2 Jahre auszusetzen.

 

Die Stichprobenprüfung für die MR-Angiographie wird weiterhin vom Kompetenzcenter durchgeführt.

 

 

 


08.12.2015

Informationen zum Erhalt der Qualifikation Nichtärztliche Praxisassistenz!


Die Ärztekammer Hamburg führt ab sofort die Lernerfolgskontrolle nach der Teilnahme an den VERAH Plus Modulen durch, die Teil der Qualifikation zur Nichtärztlichen Praxisassistenten ist. Bei Bestehen der Lernerfolgskontrolle wird  eine Bescheinigung ausgestellt. Dieser Ablauf  setzt die Ausbildung VERAH und VERAH Plus über das IHF (Institut für Hausärztliche Fortbildung im deutschen Hausärzteverband e.v.) voraus.

Für den Kompaktkurs, das Curricula NäPa, kooperiert die Ärztekammer Hamburg mit dem Edmund Christiani Seminar als Einrichtung der Ärztekammer Schleswig Holstein. Die Lernerfolgskontrolle sowie die Bescheinigung wird dort durchgeführt und ausgestellt.   www.aeksh.de/mfa_weiterbildung 

Kontaktdaten der ÄK Hamburg:
Zentrale:202299-300
E-Mail an: akademie@aekhh.de

erste Termine für die Lernerfolgskontrolle nach VERAH Plus bei der Ärztekammer Hamburg:

12.01.2015, 14 Uhr

Die Ärzte mit einer befristeten Genehmigung reichen bitte die von Ihrer Helferin:

  • von der Ärztekammer Hamburg erhaltene Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an der Lernerfolgskontrolle VERAH Plus
  • oder die von der Ärztekammer Schleswig Holstein erhaltene Bescheinigung über den Kompaktkurs NäPa

bis spätestens 30.06.2016 bei der KV Hamburg ein, um eine unbefristete Genehmigung zu erhalten!

 

 


19.10.2015

Psychotherapie-Richtlinie: Einzel- und Gruppentherapie im Rahmen der psychoanalytisch begründeten Verfahren ist künftig kombinierbar

Zum 16.10.2015 ist eine Änderung in der Psychotherapie-Richtlinie in Kraft getreten!

Der GBA hat beschlossen, dass die Einzel- und Gruppentherapie im Rahmen der psychoanalytisch begründeten Verfahren künftig kombiniert werden können. Dafür wurden Formulierungen in § 19 und § 23b Absatz 1 der Richtlinie angepasst.

 

Analytische Psychotherapie und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie können damit als Einzelbehandlung, als Gruppenbehandlung oder als Kombination aus Einzel- und Gruppenbehandlung durchgeführt werden.

 

Die zur Verfügung gestellten Kontingente entsprechen denen der überwiegend durchgeführten Anwendungsform. Dabei wird die in der Gruppentherapie erbrachte Doppelstunde im Gesamttherapiekontingent von Einzeltherapie als Einzelstunde gezählt. Entsprechend wird die in der Einzeltherapie erbrachte Einzelstunde im Gesamttherapiekontingent von Gruppentherapie als Doppelstunde gezählt.

 

Aufbauend auf der Diagnostik ist bei Kombinationen von Einzel- und Gruppentherapie vor Beginn der Behandlung ein Gesamtbehandlungsplan zu erstellen. Bei gleichzeitiger Behandlung durch verschiedene Therapeuten ist der jeweilige Gesamtbehandlungsplan in Abstimmung zu erstellen und eine gegenseitige Information über den Verlauf der Behandlung sicherzustellen.

 

Ansprechpartner:

Birgit Gaumnitz

Monika Zieminski

040/22 802-889

040/22 802-603

 

 

 

 


01.10.2015

Qualitätssicherungsvereinbarung zur Magnetresonanz-Angiographie

Aktualisierte Fassung tritt zum 1. Oktober 2015 in Kraft

Die Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 135 Abs. 2 SGB V zur MR-Angiographie vom 01.07.2010 wurde überarbeitet. Die geänderte Fassung tritt am 01.10.2015 in Kraft. Bereits erteilte Genehmigungen behalten ihre Gültigkeit.

 

Neben organisatorischen Voraussetzungen wurden auch die fachlichen Anforderungen überarbeitet. So müssen Ärzte bei der Beantragung einer Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung von MR-Angiographien zukünftig nachweisen, dass von Ihnen 150 MR-Angiographien unter Anleitung selbstständig durchgeführt wurden und davon 75 auf den Bereich der Hirn- und Halsgefäße entfallen. Bisher genügte der alleinige Nachweis von 150 MR-Angiographien.

 

Die bisherige Vorgabe, dass jeweils mindestens 20 % der 150 Untersuchungen mit einer der drei möglichen Aufnahmetechniken erstellt wurden gilt zukünftig nur noch für die kontrastmittelverstärkte CE-Technik. Für die TOF (Time-of-Flight) und PC (Phase-Contrast) Aufnahmetechniken  ist dieser Nachweis nicht mehr erforderlich.

 

Nach einer MR-Angiographie mit Kontrastmittelgabe mussten die Patienten bisher mindestens 20 Minuten nachbeobachtet werden können. Künftig wird in der Vereinbarung auf die Nachbeobachtungszeit verwiesen, die gemäß der Arzneimittelinformation des jeweiligen Kontrastmittels zu beachten ist.

 

Bei der Überprüfung der ärztlichen Dokumentation und deren Auswertung werden künftig Begründungen für Indikationen, welche nicht in der Liste der Anlage 2 der Vereinbarung enthalten sind, in die Beurteilung der Nachvollziehbarkeit einfließen. Die Differenzierung der Ergebnisse erfolgt zudem nach drei (statt bisher zwei) Beurteilungskategorien: „nachvollziehbar“, „eingeschränkt nachvollziehbar“ und „nicht nachvollziehbar“. Bei „eingeschränkt nachvollziehbaren“ Dokumentationen soll der Arzt zukünftig eine Rückmeldung über Gründe und Maßnahmen zur Behebung der Mängel erhalten.

 

 


01.10.2015

Kurs zur Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz

Termine für die Kurse zur Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz in der Fortbildungsakademie der Ärztekammer Hamburg im Jahr 2015:

Jeweils 17:30 - 21.00 Uhr

  • Donnerstag, 19.11. + 26.11.2015 

Ansprechpartner:

Ärztekammer-Hamburg

Fortbildungsakademie

Tel.: 040 / 20 22 99 300

Link: www.aerztekammer-hamburg.de

 

 


 

01.10.2015

Kurs zur Hörgeräteversorgung bei Kindern und Erwachsenen

Die Fortbildungsakademie der Ärztekammer Hamburg bietet am 30.09.2015 einen 8 Punkte Kurs an. Mehr

 

 


 27.07.2015

Strukturvertrag nach § 73a SGB V zur Erhöhung der Versorgungsqualität von chronisch Hepatitis C (HCV)-Infizierten

Zum 01.07.2015 wurde der Strukturvertrag nach § 73a SGB V zur Erhöhung der Versorgungsqualität von chronisch Hepatitis C (HCV)-Infizierten zwischen der KV Hamburg und der AOK Rheinland/Hamburg geschlossen. Er wurde gemeinsam mit dem Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands e. V. (bng) und der Deutschen Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der Versorgung HIV-Infizierter e. V. (dagnä) erarbeitet. Dieser Vertrag dient insbesondere der Etablierung der erforderlichen Voraussetzungen einer am individuellen Krankheitsverlauf abgestimmten, qualitätsgesicherten und passgenauen Behandlung durch erfahrene Ärzte. Dabei soll insbesondere auch der medizinische/ pharmakologische Fortschritt berücksichtigt werden.Mehr

 

 


 22.05.2015

Fachgruppenspezifische Genehmigungen

Sie möchten wissen welche Genehmigung Sie als Facharzt beantragen dürfen?

In dem neuen Glossar unter Fachgruppenspezifische Genehmigungen finden Sie sortiert nach Fachrichtung die dazugehörigen genehmigungspflichtigen Leistungen aus Ihrem Fachgebiet und die entsprechenden Verlinkungen zu den Genehmigungsvoraussetzungen und Formularen.

Alle Leistungen erfordern eine Genehmigung durch die KV Hamburg und müssen in der Abteilung Qualitätssicherung und Abrechnungsgenehmigung anhand der vorgegebenen Formulare beantragt werden.Mehr

 

 

 


27.03.2015

Änderung der Nr. 1 der Präambel des Abschnitts 3.2.1.2 EBM – Nicht-ärztliche Praxisassistenten zum 01.04.2015

Die Änderung der Nr. 1 der Präambel des Abschnitts 3.2.1.2 EBM (Ziffern  03060, 03062, 03063) der unterstützenden Tätigkeit von „nicht-ärztlichen Praxisassistenten“ (NäPa) in Hausarztpraxen wurde zum 01.04.2015 ergänzt.

 

 „Neu oder kürzer als 18 Monate zugelassene Ärzte (…) werden in den auf die Zulassung folgenden sechs Quartalen mit einem Tätigkeitsumfang von null berücksichtigt.“

 

Hintergrund:

Die Delegationsvereinbarung sieht vor, dass eine bestimmte Anzahl von Behandlungsfällen je Quartal oder einen Mindestanteil über 75-jähriger Patienten vor Antragsstellung vorgewiesen werden muss.

Ärzte die Ihre Tätigkeit neu aufgenommen haben bzw. die vier geforderten Quartale noch nicht gearbeitet haben, erhalten durch die Änderung eine Möglichkeit an der Delegationsvereinbarung teilzunehmen.

 

 

Ansprechpartner:

Inga Beitz

Katharina Flindt

 

040/22 802-451

040/22 802-569

 

 

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27.03.2015

Sonographie bei Kindern

Die KV Hamburg weist aus gegebenem Anlass darauf hin, dass für die sonographische Untersuchung von Kindern eine Genehmigung der KV Hamburg erforderlich ist. Als Kind gilt ein Patient nach der Definition der allgemeinen Bestimmungen zum Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) Kapitel I, Nummer 4.3.5 vom 4. bis zum vollendeten 12. Lebensjahr.

 

Eine Abrechnungsgenehmigung, die sich auf die Behandlung von Erwachsenen bezieht und Kinder nicht explizit einschließt, reicht für die Untersuchung von Kindern nicht aus. Wenn Sie Sonographien bei Kindern ausführen und abrechnen möchten stellen Sie bitte den entsprechenden Antrag. Neben dem ausgefüllten Antragsvordruck sind Nachweise in Form von kopierten Zeugnissen oder Bescheinigungen vorzulegen, aus denen zu entnehmen ist, dass Sie Kenntnisse und Erfahrungen hinsichtlich der sonographischen Untersuchung von Kindern erworben haben.

 

 

 

Ansprechpartner:

Beate Gehrke-Vehrs

Kay Siebolds

Maike Exner

Saskia Willms

 

040/22 802-384

040/22 802-478

040/22 802-406 

040/22 802-631 

 

 

 

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18.02.2015

Übergangsfrist für Ultraschallsysteme endet

Die Übergangsfrist zum Nachweis der apparativen Ausstattung für die Erbringung von ultraschalldiagnostischen Leistungen endet am 31.03.2015

 

Alle Ärzte, denen von der KV Hamburg eine Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung von ultraschalldiagnostischen Leistungen erteilt wurde, sind verpflichtet, bis zum 31.03.2015 die Daten, der von ihnen aktuell eingesetzten Ultraschallsysteme anhand eines von der Hersteller- bzw. Vertriebsfirma ausgefüllten Gerätenachweises (Gewährleistungserklärung), bei der KV Hamburg einzureichen. Dem ausgefüllten Gerätenachweis ist ein, mit dem Gerät erstelltes Bilddokument (nur B-Modus) beizulegen (Abnahmeprüfung).

 

Hinweise

Bitte beachten Sie, dass eine Ultraschallgenehmigung nur Bestand hat, wenn die Abnahmeprüfung erfolgreich durchgeführt wurde und ein aktueller Gerätenachweis vorliegt.

 

Dies bedeutet, dass Sie mit Ihrem(n) Gerät(en) Leistungen zu Lasten der GKV nach dem 31.03.2015 nur durchführen und abrechnen können, sofern Ihr(e) Gerät(e) die Abnahmeprüfung erfolgreich durchlaufen haben und ein aktueller Gerätenachweis vorgelegt wurde.

 

Diese Informationen richtet sich an Ärztinnen und Ärzte, die eine schriftliche Aufforderung von der KV Hamburg erhalten haben, aber bisher keinen aktuellen Gerätenachweis und kein B-Bild vorgelegt haben.

 

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03.02.2015

Die Vereinbarung über die qualifizierte ambulante Versorgung krebskranker Patienten „Onkologie Vereinbarung“ wurde zum 01.Januar 2015 angepasst

 

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband haben sich auf eine Änderung der Vereinbarung über die qualifizierte ambulante Versorgung krebskranker Patienten „Onkologie-Vereinbarung“ (Anlage 7 zum Bundesmantelvertrag-Ärzte) mit Wirkung zum 1. Januar 2015 verständigt.

 

Die wichtigsten Änderungen sind:

 

Grundsätze

Der Geltungsbereich der Onkologie-Vereinbarung wurde konkretisiert. Die Onkologie-Vereinbarung ist grundsätzlich nicht wirksam für die Behandlung von Patienten im Rahmen der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung gemäß § 116b SGB (Ambulante spezialfachärztliche Versorgung - ASV). Soweit einzelne Bestandteile der Onkologie-Vereinbarung im Rahmen der ASV gelten, sind diese explizit im Regelwerk gemäß § 116b SGB V genannt bzw. zu benennen (§1 Absatz 1 Onkologie-Vereinbarung).

 

Tumorerkrankungen

Die Liste der Tumorerkrankungen wurde um den ICD-Code D46.2 „Refraktäre Anämie mit Blastenüberschuss“ erweitert (§1 Absatz 2 Onkologie-Vereinbarung).

 

Fortbildung

Um die Teilnahme an mindestens zwei „nachweislich industrieunabhängigen“ Pharmakotherapieberatungen pro Jahr zu vereinfachen, wurde die Formulierung geändert. Ab sofort heißt es „industrieneutrale durch die Ärztekammer zertifizierte“ Pharmakotherapieberatungen. Hierdurch soll das Angebot an Fortbildungsveranstaltungen erweitert werden (§7 Nr. 2 Onkologie-Vereinbarung).

 

EDV-Dokumentation

Die Frist zur Einführung einer standardisierten maschinenlesbaren EDV-Dokumentation für die patientenbezogene Dokumentation wurde auf den 01. Januar 2018 verlängert (Anhang 1 Onkologie-Vereinbarung).

 

Kostenpauschalen

Bislang konnten die Kostenpauschalen der Onkologie-Vereinbarung nur durch einen Vertragsarzt berechnet werden, auch wenn mehrere Vertragsärzte in die Behandlung eingebunden waren. Ab 01.Januar 2015 können die Kostenpauschalen durch mehrere Vertragsärzte abgerechnet werden, wenn verschiedene, voneinander unabhängige Tumore vorliegen und die Behandlung durch unterschiedliche Fachgruppe erfolgt.

Die Kostenpauschale 86518 für die Palliativversorgung kann ab dem 01.Januar 2015 auch nach erfolgter Operation abgerechnet werden. Bislang galt dies nur bei progredienten Verlauf der Krebserkrankung eines Patienten ohne Heilungschance nach Abschluss einer systemischen Chemotherapie oder Strahlentherapie. Diese Regelung ist zunächst bis zum 31.Dezember 2017 befristet (Anhang 2, Teil A, Absatz 2 und 4 Onkologie-Vereinbarung).

 

Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Abrechnungsabteilung.

 

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen zur Onkologie-Vereinbarung finden Sie unter: www.kvhh.de-Genehmigung-Onkologie.

Haben Sie noch Fragen zu den Inhalten der Vereinbarung? Wir helfen Ihnen unter den u. g. Telefonnummern gern weiter.

 


Ansprechpartner:

Michael Bauer

Kathrin Laue

 

040/22 802-388

040/22 802-781

 

 

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29.01.2015

Aufnahme der Eye-Movement-Desensitization and Reprocessing (EMDR) als Methode der Einzeltherapie bei Posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) bei Erwachsenen

Zum 3. Januar 2015 wurde EMDR als Methode der Einzeltherapie bei posttraumatischen Belastungsstörungen in die Psychotherapie-Richtlinie mit aufgenommen.

 

EMDR kann bei Erwachsenen mit Posttraumatischen Belastungsstörungen als Behandlungsmethode im Rahmen eines umfassenden Behandlungskonzeptes der Verhaltenstherapie, der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie oder analytischen Psychotherapie Anwendung finden. Die Anwendung setzt eine hinreichende fachliche Befähigung voraus, d. h. eine Qualifikation in der psychotherapeutischen Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung einschließlich der Methode EMDR.

 

Die Abrechnung entsprechender Leistungen erfolgt dann nach den jeweiligen EBM-Nummern des jeweiligen Richtlinien-Verfahrens.

 

Die Anwendung von  EMDR setzt eine Zusatz-Qualifikation voraus, deren Inhalte in der Psychotherapie-Vereinbarung festgelegt sind:

  • Zeugnisse und Bescheinigungen, aus denen sich ergibt, dass Kenntnisse und praktische Erfahrungen in der Behandlung der posttraumatischen Behandlungsstörung und der EMDR erworben wurden.

Ist im Rahmen der Weiterbildung diese Qualifikation nicht erworben worden, ist nachzuweisen, dass

  • mindestens 40 Stunden eingehender Kenntnisse in der Theorie der Traumabehandlung und EMDR und
  • mindestens 40 Stunden Einzeltherapie – mit mindestens fünf abgeschlossenen EMDR-Behandlungsabschnitten – unter Supervision von mindestens zehn Stunden mit EMDR durchgeführt wurden

Entsprechende Zusatzqualifikationen müssen an oder über anerkannte Weiterbildungs- bzw. Ausbildungsstätten erworben worden sein. Weiterhin wird das PTV 2-Formblatt mit einem entsprechenden Hinweis über die gegebenenfalls nachgewiesene Qualifikation und damit Abrechnungsgenehmigung für die Durchführung von EMDR versehen.

 

Sollten Sie an einer Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung von EMDR interessiert sein und möchten mehr über diese Vereinbarung erfahren, oder benötigen ein Antragsformular – dann besuchen Sie unsere Internetseite unter www.kvhh.deFormulare – oder – Genehmigunghier finden Sie in unserem Glossar unter E wie EMDR alle erforderlichen Informationen.

 

Haben Sie noch Fragen zu dem Inhalt dieser Vereinbarung? Wir helfen Ihnen unter den u. g. Telefonnummern gern weiter.

 

Ansprechpartner:

Birgit Gaumnitz

Monika Zieminski

 

040/22 802-889

040/22 802-603

 

 

 

 

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21.01.2015

Förderung „nicht-ärztlicher Praxisassistenten“

Die unterstützende Tätigkeit von „nicht-ärztlichen Praxisassistenten“ (NäPA) in Hausarztpraxen wird bis zu einer festgelegten Obergrenze gefördert. Hausärzte erhalten hierfür einen Zuschlag (neue GOP 03060) zur Strukturpauschale (GOP 03040). Außerdem werden Hausbesuche (neue GOP 03062) und Mitbesuche (neue GOP 03063) der NäPA vergütet – und zwar ohne Mengenbegrenzung extrabudgetär.

 

Um eine Genehmigung für die Abrechnung von NäPA-Leistungen zu erhalten, muss eine Praxis entweder eine bestimmte Anzahl von Behandlungsfällen je Quartal oder einen Mindestanteil über 75-jähriger Patienten nachweisen.

 

Da in vielen Hausarztpraxen Mitarbeiter für die Aufgaben eines „nicht-ärztlichen Praxisassistenten“ erst noch ausgebildet werden müssen, gibt es eine Übergangsregelung. Danach können Hausärzte die neuen Leistungen bereits ab Beginn der Ausbildung des Mitarbeiters zum NäPA abrechnen, sofern zu erwarten ist, dass die Ausbildung bis 30. Juni 2016 abgeschlossen sein wird. Die Abrechnungsgenehmigung ist bei der Abteilung Qualitätssicherung schriftlich zu beantragen. Das entsprechende Antragsformular sowie alle weiteren Informationen zur Genehmigung finden Sie auf unserer Internetseite: Mehr

 

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19.12.2014

Neuer Zuschlag zur sozialpädiatrischen Betreuung für Kinder- und Jugendärzte

Ab Januar 2015 besteht für Kinder- und Jugendärzte mit entsprechender Qualifikation die Möglichkeit, einen Zuschlag im Zusammenhang mit der Gebührenordnungsposition (GOP) 04355 zu erhalten. Dazu wird die GOP 04356 neu in den EBM aufgenommen; sie ist mit 195 Punkten bewertet (rd. 20 Euro). Die Vergütung erfolgt extrabudgetär.

 

Die Leistung kann zweimal im Krankheitsfall abgerechnet werden, d. h. zweimal innerhalb von vier Quartalen, bei Bedarf auch zweimal innerhalb eines Quartals. Voraussetzung für die Abrechnung ist ein persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt von mind. 15 Minuten. Die Leistung umfasst u. a. die Erhebung und/oder Monitoring von motorischen, kognitiven, emotionalen und/oder organbedingten Einschränkungen und/oder Auffälligkeiten sowie die Beratung über weiterführende Maßnahmen.

 

Genehmigung und Qualifikation

Um den Zuschlag abrechnen zu können, ist eine Genehmigung durch die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg erforderlich. An deren Erhalt sind Qualifikationsnachweise geknüpft:

  • Nachweis über eine sozialpädiatrische Qualifikation von mind. 40 Std. (gem. dem Curriculum „Entwicklungs- und Sozialpädiatrie für die kinder- und jugendärztliche Praxis“ der Bundesärztekammer. Alternativ wird eine ärztliche Tätigkeit von mind. 6 Monaten in einem Sozialpädiatrischen Zentrum anerkannt.
  • Nachweise über Kooperationen mit Logopäden, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Fachärzten für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie sowie einem Sozialpädiatrischen Zentrum.

Übergangsregelung

Kinder- und Jugendärzte, die im Vorjahresquartal und dem darauffolgenden Quartal in durchschnittlich mind. 50 Behandlungsfällen pro Quartal die GOP 04355 abgerechnet haben, können bis zum 30.06.2016 auch ohne Nachweis der Qualifikation den Zuschlag nach GOP 04356 in Ansatz bringen.

 

 

Weiterführende Informationen:

KBV Information:

http://www.kbv.de/html/12717.php

 

Beschluss zur EBM-Änderung:

http://www.kbv.de/media/sp/2015_01_01_BA_340.Si._BeschlussEEG_EBM_P_diater_Sozialp_diatrie.pdf


Curriculum „Entwicklungs- und Sozialpädiatrie für die kinder- und jugendärztliche Praxis“:

http://www.bundesaerztekammer.de/downloads/CurrSozialpaediatrie201404.pdf

 

Antragsformular:

Mehr

 

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16.10.2014

KV Hamburg vergibt Registrierungsnummern für medizinische Geräte

Um eine sichere Zuordnung und einfache Identifizierung von medizinischen Geräten zu gewährleisten vergibt die KV Hamburg / Ärztliche Stelle ab dem Jahr 2015 für folgende Geräte eine einmalige, unveränderliche Geräte-Registrierungsnummer:

  • Ultraschallgeräte
  • Röntgengeräte
  • Computertomographen
  • Mammographiegeräte
  • Gammakameras
  • DXA-Geräte (Osteodensitometrie)
  • Linearbeschleuniger, Afterloading-Geräte, Simulatoren (Strahlentherapie)

Sie erhalten von der KV Hamburg / Ärztliche Stelle für jedes Gerät zwei Registrierungsaufkleber mit der entsprechenden Registrierungsnummer. Einen Aufkleber bringen Sie gut sichtbar auf dem Gerät an, den Zweiten kleben Sie in Ihre Geräteunterlagen / Geräteordner. Im Falle eines Umzugs oder des Verkaufs eines Gerätes, bleibt die einmal vergebene Registrierungsnummer dem Gerät zugeordnet. Im Falle einer Neuanschaffung erhalten Sie für das neue Gerät eine neue individuelle Registrierungsnummer.

 

Bitte geben Sie bei jeder gerätebezogenen Korrespondenz die Registrierungsnummer an. Die Aufkleber mit den Registrierungsnummern werden Ihnen unaufgefordert zugeschickt. 

 

 

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 16.10.2014

Abnahmeprüfung von Ultraschallgeräten – Frist läuft aus!

Nach den Vorgaben der Ultraschallvereinbarung sind alle Ultraschallgeräte bis spätestens 31.03.2015 einer technischen Abnahmeprüfung zu unterziehen. Hierzu benötigt die KV Hamburg folgendes:

  • Einen aktuellen Gerätenachweis (Gewährleistungserklärung). Sie finden dieses Formular auf unserer Internetseite unter dem Punkt  „Formulare“, dort klicken Sie im Glossar auf „U“ dann auf „Ultraschalldiagnostik“. Mehr Der Gerätenachweis (Gewährleistungserklärung) ist vom Hersteller/Vertreiber Ihres Gerätes auszufüllen.
  • Ein B-Bild pro Ultraschallgerät. Ein Bild eines Organs oder Organbereichs ist ausreichend. Das Bild kann als Printout oder auf CD oder USB-Stick vorgelegt werden.

Sofern Ihr Ultraschallgerät bisher noch keiner technischen Abnahmeprüfung unterzogen wurde, d.h., wenn Sie noch keinen Bescheid von der KV Hamburg erhalten haben, in dem Ihnen die technische Leistungsfähigkeit Ihres Gerätes bescheinigt wurde, senden Sie das B-Bild und den vom Hersteller/Vertreiber ausgefüllten Gerätenachweis umgehend an die KV Hamburg.

 

Kassenärztliche Vereinigung Hamburg

Abteilung Qualitätssicherung

Heidenkampsweg 99

20097 Hamburg

 

Bitte beachten Sie, dass Leistungen, die mit einem Gerät erbracht wurden, welches nicht erfolgreich an der Abnahmeprüfung teilgenommen hat, nach dem 31.03.2015 zu Lasten der GKV nicht mehr durchgeführt und abgerechnet werden können.

 

 

 

Ansprechpartner:

Beate Gehrke-Vehrs

Kay Siebolds

Maike Exner

Saskia Willms

 

040/22 802-384

040/22 802-478

040/22 802-406 

040/22 802-631 

 

 

 

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03.02.2015

Qualitätssicherungsvereinbarung intravitrealen Medikamenteneingabe

 Zum 01.10.2014 ist die Qualitätssicherungsvereinbarung IVM in Kraft getreten.

 

Die IVM kann bei Augenerkrankungen, zum Beispiel der feuchten altersbedingten Makuladegeneration, angewendet werden. Ärzte, die das Verfahren anwenden, benötigen eine Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung.

 

Die IVM-Vereinbarung regelt die Anforderungen an die fachliche Befähigung, die räumliche und apparativ-technische Ausstattung, die hygienischen Anforderungen und die Dokumentation als Voraussetzung für die Ausführung und Abrechnung von Leistungen der intravitrealen Medikamenteneingabe im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung nach den Gebührenordnungspositionen 31371, 31372, 31373, 36371, 36372 und 36373 des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes (EBM).

 

Die Vergütung erfolgt außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung und ohne Mengenbegrenzung zu festen Preisen.

 

 

Ansprechpartner:

Anja Göttsche

Lucas Rathke

Cornelia Wehner 

Monika Zieminski

040/22 802-684

040/22 802-358

040/22 802-602

040/22 802-603 

 

 

 

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 11.08.2014

Qualitätssicherungsvereinbarungen zur photodynamischen Therapie am Augenhintergrund (PDT) und phototherapeutischen Keratektomie (PTK)

Aussetzen der Dokumentationsprüfungen bis 31.12.2016

Die Partner des Bundesmantelvertrages haben beschlossen, die Dokumentationsprüfungen für die PDT und PTK bis zum 31.12.2016 auszusetzen.

 

Die Prüfungen der ärztlichen Dokumentation sind in den jeweiligen Qualitätssicherungsvereinbarungen vorgeschrieben (vgl. § 6 der QS-Vereinbarung PDT sowie § 7 der QS-Vereinbarung PTK).

 

Nach Ablauf des Zeitraumes werden die Partner des Bundesmantelvertrages erneut über die Fortsetzung der Maßnahme beraten.

 

 

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 11.07.2014

QS-Vereinbarung Kapselendoskopie in Kraft getreten

Zum 01.07.2014 ist die Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen für die Dünndarm-Kapselendoskopie zur Abklärung obskurer gastrointestinaler Blutungen (Qualitätssicherungsvereinbarung Dünndarm-Kapselendoskopie) in Kraft getreten.

 

An der Vereinbarung dürfen Fachärzte für Innere Medizin und Gastroenterologie sowie Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin mit Zusatzweiterbildung Kinder-Gastroenterologie teilnehmen.

 

Die Vergütung für die Durchführung und Auswertung dieser Leistung erfolgt extrabudgetär und unter folgenden GOPs.

 

 

Abrechnung für Erwachsene (Kapitel 13.3.3 EBM)

Durchführung: GOP 13425, rund 115€ (1139 Punkte)

 

Auswertung: GOP 13426, rund 247€ (2435 Punkte)

 

 

Abrechnung bei Kindern (Kapitel 4.5.1 EBM)

Durchführung: GOP 04528, rund 115€ (1139 Punkte)

 

Auswertung: GOP 04529, rund 247€ (2435 Punkte)

 

 

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter unserem Glossar Genehmigung oder

auf der KBV Homepage.

 

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12.06.2014
Neue Servicebroschüre der KBV für Ärzte

Tipps und Hinweise zur Sonografie der Säuglingshüfte

Die Sonografie der Säuglingshüfte steht im Fokus einer neuen Servicebroschüre der KBV. Sie richtet sich an alle Fachärzte, die Hüftsonografien durchführen. Das Heft bietet auf 38 Seiten jede Menge Tipps und Hinweise sowie zahlreiche Abbildungen.

 

Ärzte erhalten einen kompakten Überblick über die Sonografie der Säuglingshüfte, die im Rahmen der dritten Früherkennungsuntersuchung (U3) vorgeschrieben ist. Sie erfahren Schritt für Schritt, wie sie die Untersuchung richtig durchführen und dokumentieren. Die Autoren greifen dabei auch die häufigsten Fehlerquellen auf. Sie zeigen anhand von Beispielen aus dem Praxisalltag und Ultraschallbildern, welche Fehler es geben kann und wie sie vermieden werden. An der Publikation haben Experten aus dem Bereich Pädiatrie und Orthopädie mitgearbeitet.

 

Zum Hintergrund: Vereinbarung zur Qualitätssicherung

Grundlage für den Leitfaden sind die Anforderungen aus der Qualitätssicherung. Seit 2006 ist die Sonografie der Säuglingshüfte qualitätsgesichert. Die entsprechende Vereinbarung ist zum 1. April 2012 grundlegend überarbeitet und konkretisiert worden. Teil der Qualitätssicherung sind regelmäßige Dokumentationsprüfungen.

 

Hinweise zu Download und Bestellung

Die Broschüre wird kostenlos abgegeben. Ärzte können sie über ihre Kassenärztliche Vereinigung beziehen. Eine elektronische Version steht auf der KBV-Internetseite zur Verfügung: Zu finden ist sie in der Mediathek und auf der Themenseite zur Sonografie der Säuglingshüfte.

 

 

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22.05.2014

Zertifikat für bestandene gynäkologische Online-Prüfung

Gynäkologinnen und Gynäkologen, die erfolgreich an einer Online-Prüfung für eine Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung des erweiterten Basisultraschalls im 2 Trimenon teilnehmen, erhalten ab sofort neben der Bescheinigung über eine erfolgreiche Prüfung auch ein repräsentatives Zertifikat.

 

Ärzte, die die Online-Prüfung bereits abgelegt haben, können sich das Zertifikat ebenfalls herunterladen, indem sie sich mit den bekannten Zugangsdaten erneut im Online-Portal anmelden.

 

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10.04.2014

Neue EBM-Gebührenordnungsposition für die Osteodensitometrische Untersuchung ohne Vorliegen einer Fraktur ab 1. Januar 2014

Der Bewertungsausschuss hat in seiner 319. Sitzung mit Wirkung zum 1. Januar 2014 den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) an die geänderten Richtlinien angepasst und die Gebührenordnungsposition (GOP) 34601 zur Vergütung der osteodensitometrischen Untersuchung mittels zentraler DXA ohne Vorliegen einer Fraktur in den Abschnitt 34.6 (Osteodensitometrie) des EBM aufgenommen. Zugleich wurde der Leistungsinhalt der GOP 34600 angepasst. Der Beschluss des Bewertungsausschusses ist auf der Internetseite des Instituts des Bewertungsausschusses (www.institut-des-bewertungsausschusses.de in der Rubrik Bewertungsausschuss / Beschlüsse) veröffentlicht.

 

Bitte beachten Sie:

  • Die Abrechnung der neuen Untersuchung im Wege der Kostenerstattung bzw. Privatliquidation ist mit der Aufnahme der GOP 34601 in den EBM nicht mehr möglich.
  • Eine mit anderen Methoden als der zentralen Dual-Engery X-ray Absorptiometrie durchgeführte Osteodensitometrie (z. B. CT-gestützt) kann nicht über die GOP 34600 oder 34601 EBM zu Lasten der GKV abgerechnet werden.
  • Voraussetzungen für die Abrechnung der GOP 34600 oder 34601 EBM ist auch weiterhin eine durch die KVH erteilte Genehmigung zur Knochendichtemessung:

Sofern Ihnen die Genehmigung bereits für ein DXA-Gerät erteilt wurde, können Sie die GOP 34600 oder 34601 EBM weiterhin abrechnen.

Für eine Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung der Osteodensitometrie  ist ein Antrag, mit dem Nachweis der fachlichen Befähigung und eine entsprechende Gewährleistungserklärung des Herstellers für ein DXA-Gerät, bei der KVH einzureichen. Bitte beachten Sie, dass die Abrechnung der GOP 34600 bzw. 34601 EBM erst ab Erteilung der Genehmigung möglich ist.

     

Bei Fragen wenden Sie sich gern an die Abteilung „Qualitätssicherung“ Herrn Thomas Müller unter der Telefonnummer 22802 552.

In der auf unserer Homepage eingerichteten Arztsuche finden sich  unter der Rubrik Genehmigungspflichtige Leistungen „Osteodensitometrie“ Ärzte, die eine Osteodensitometrie mittels DXA anbieten.   

 

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23.01.2014

Fortbildungskurs zur Sonographie der Säuglingshüfte bei Aussetzen der Genehmigung gemäß § 11 Abs. 3

Am 26.04.2014 findet eine Fortblidung zur Sonographie der Säuglingshüfte statt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Fortbildungskalender. Mehr

 


25.11.2013

Stichprobenprüfung im Einzelfall: Ultraschall-Hinweise überarbeitet

Die KV Hamburg hat die Hinweise zur Umsetzung der Qualitätsprüfung Ultraschall in enger Zusammenarbeit mit den beratenden Ultraschallkommissionen der KV Hamburg und der KV Schleswig-Holstein überarbeitet. Die Hinweise Ultraschall regeln in Ergänzung der aktuellen Ultraschallvereinbarung die Prüfung der bildlichen und schriftlichen Dokumentation von ultraschalldiagnostischen Leistungen und deren Bewertung im Rahmen der Stichprobenprüfung. Sie definiert die Standards der Bilddarstellung und der schriftlichen Befundung für alle in der Ultraschallvereinbarung vorgesehenen Anwendungsbereiche.

 

Diese Standards sind ab dem 01.01.2014 Grundlage der Stichprobenprüfungen im Einzelfall gem. § 136 SGB V (Qualitätskontrolle).

 

In den Hinweisen Ultraschall finden Sie Informationen zu:

  • Dokumentationsformen (Ausdruck, digitale Medien)
  • Vorlagefristen
  • Aufbau der beratenden Sonographiekommission
  • Prüfungsablauf
  • Ergebnisermittlung und Maßnahmen
  • Allgemeine Anforderungen an die bildliche Dokumentation für alle Anwendungsbereiche nach der Ultraschall-Vereinbarung
  • Spezielle Anforderungen für einzelne Anwendungsbereiche nach der Ultraschall-Vereinbarung

Wir empfehlen Ihnen, Ihre ultraschalldiagnostischen Untersuchungen gemäß den Hinweisen Ultraschall zu dokumentieren. Im Rahmen der Stichprobenprüfung Ultraschall (Qualitätskontrolle) werden die dort aufgeführten Dokumentationsparameter als Dokumentationsstandard herangezogen.

 

Die vollständigen Hinweise Ultraschall finden Sie hier

 

 

Weiterführende Informationen, insbesondere zur bildlichen Darstellung und zur Geräteeinstellung, auch anhand von Bildbeispielen finden Sie in einer Broschüre, die uns die KV Baden-Württemberg freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Mehr

 

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21.10.2013

Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersucherungen – Ringversuchspflicht für Schwangerschaftstest entfällt ab sofort

Ärzte, die Schnelltests auf Schwangerschaft durchführen, müssen nicht mehr an Ringversuchen teilnehmen. Auf Beschluss des Vorstands der Bundesärztekammer vom 23.08.2013 wurde diese Verpflichtung für die laboratoriumsmedizinische Untersuchung „Schwangerschaftstest“ aus der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersucherungen gestrichen. Somit entfällt mit sofortiger Wirkung die Ringversuchspflicht für die GOP 32132 – Schwangerschaftsnachweis – EBM.

 

Bekanntmachung aus dem Deutschen Ärzteblatt, Jahrgang 110, Heft 39, 27.09.2013

 

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12.07.2013

Kurs zur Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz

Termine für die Kurse zur Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz in der Fortbildungsakademie der Ärztekammer Hamburg im Jahr 2014:

 

Jeweils 17:30 - 21.00 Uhr

  • Donnerstag 03. + 10. April 2014
  • Donnerstag 18. + 25. September 2014

Ansprechpartner:

 

Ärztekammer-Hamburg

Fortbildungsakademie

Tel.: 040 / 20 22 99 300

Link: www.aerztekammer-hamburg.de


 


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12.07.2013

Substitutionsbericht

Der Bericht der Qualitätssicherungskommission Substitution der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg für die Jahre 2009 - 2012 ist Online. Mehr

 


30.05.2013

Ultraschall in der Schwangerschaft

Erweiterter Basisultraschall im 2. Trimenon

                         – systematische Untersuchung der fetalen Morphologie

 

Ab dem 01.07.2013 können Frauen im zweiten Drittel ihrer Schwangerschaft ein zusätzliches Ultraschallscreening in Anspruch nehmen. Nach den im September 2010 geänderten Mutterschaftsrichtlinien (MuRl) können Schwangere sich im Rahmen eines Screenings zwischen zwei Untersuchungen entscheiden:

  • Sonographie mit Biometrie ohne systematische Untersuchung der fetalen Morphologie

oder

  • Erweiterte Sonographie mit Biometrie und systematische Untersuchung der fetalen Morphologie.

Entwicklungsstörungen des Kindes sollen auf diese Weise frühzeitig erkannt werden.

 

Wer kann diese Leistung beantragen?

Die Untersuchung kann durch Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe durchgeführt werden, die Ihre Befähigung für diese Untersuchung nachgewiesen haben. Der Befähigungsnachweis erfolgt durch eine Online-Prüfung. Voraussetzung zur Teilnahme an der Online-Prüfung ist, dass Sie bereits eine Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung der geburtshilflichen Basisdiagnostik (Anwendungsbereich 9.1) durch die KV Hamburg erhalten haben.

 

Online-Prüfung

Zum Nachweis Ihrer fachlichen Befähigung absolvieren Sie eine computergestützte Prüfung, in der Sie Fragen an Ihrem heimischen Computer beantworten. Sie müssen also keine Veranstaltung besuchen oder zur Prüfung in die KV kommen.

 

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat die Online-Prüfung gemeinsam mit dem GKV-Spitzenverband entwickelt und wurde dabei von Gynäkologen und Pränatalmedizinern aus den Berufsverbänden und Fachgesellschaften unterstützt.

 

Die Prüfung ist eine Eingangsprüfung und bezieht sich auf die neuen Regelungen der Mutterschaftsrichtlinie für das erweiterte Ultraschallscreening im 2. Trimenon und die in der Mutterschaftsrichtlinie definierten Organbereiche (Mutterschaftsrichtlinie vom 16.09.2010 Anlage 1 a Abschnitt 2 b). Mit Hilfe von Ultraschallbildern und Videos werden Sie u. a. zu Auffälligkeiten bezüglich bestimmter Organe sowie der Biometrie etwa des Kopf- oder Bauchumfanges des Kindes befragt.

 

Sie beantworten 30 Fragen, die grundsätzlich mit "ja“, “nein“ oder “weiß ich nicht" zu beantworten sind.

 

Von 60 möglichen Punkten müssen Sie mindestens 50 Punkte erreichen. Die Prüfungszeit beträgt 60 Minuten. Nach Ablauf dieser Zeit wird das Programm automatisch beendet und die bis dahin gegebenen Antworten werden ausgewertet.

 

Sie haben drei Prüfungsversuche. Falls Sie die Prüfung dreimal nicht bestehen, kann ggf. eine Prüfung in Form eines Kolloquiums vor der beratenden Sonographie-Kommission der KV Hamburg erfolgen.

 

Wenn Sie die Prüfung bestehen, wird Ihnen dies durch das Prüfungsprogramm angezeigt. Das Ergebnis der Prüfung wird automatisch an die KV Hamburg übermittelt. Sie erhalten dann eine schriftliche Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung von Ultraschallleistungen für diesen Anwendungsbereich. Ein schriftlicher Antrag ist in diesem Fall nicht erforderlich.

 

Die KV Hamburg bietet Ihnen diese Prüfung über unser Online-Portal www.ekvhh.de an. Ein Zugriff auf dieses Portal ist ab dem 01.06.2013 möglich.

 

Sofern Sie keinen Zugang zu einem internetfähigen Computer haben, können Sie die Prüfung auch im Hause der KV Hamburg durchführen. Die Plätze für eine Prüfung im Hause der KV Hamburg sind jedoch begrenzt, so dass eine telefonische Anmeldung unter den unten stehenden Telefonnummern zwingend erforderlich ist.

 

Abrechnung

Bitte beachten Sie, dass diese Leistung erst erbracht und abgerechnet werden darf, wenn

  • Sie die Online-Prüfung erfolgreich absolviert haben und
  • Ihnen die KV Hamburg einen entsprechenden schriftlichen Genehmigungsbescheid erteilt hat und
  • die geänderten Mutterschaftsrichtlinien (MuRL) zum 01.07.2013 in Kraft getreten sind

Bisher steht für diese Leistung keine GOP zur Verfügung. Da die vorhandene GOP 01770 “Betreuung einer Schwangeren“ diese neue Leistung nicht abdeckt, empfiehlt die Kassenärztliche Bundesvereinigung folgendes Vorgehen:

 

Wenn Sie die Leistungen des erweiterten Basisultraschalls / Screenings nach der neuen MuRL erbringen, rechnen Sie zunächst die GOP 01770 ab. Zudem erstellen Sie eine Privatrechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) über den zusätzlichen Aufwand für das Screening aus. Die Patientin kann die Rechnung zur Kostenerstattung bei ihrem Leistungsträger einreichen.

 

Leistungen nach der bisherigen MuRL werden weiter über die GOP 01770 abgerechnet. Wir empfehlen Ihnen, auf ihrer Rechnung nach GOÄ einen entsprechenden Hinweis aufzunehmen.

 

Sobald eine Vergütungsregelung für diese Leistung im EBM festgelegt wurde, informieren wir Sie über die bekannten KV-Medien.

 

Befreiung von der Prüfungspflicht

Sie sind von der Prüfungspflicht befreit, wenn Sie

  • eine Genehmigung für den Anwendungsbereich „weiterführende Differentialdiagnostik-Fehlbildungsdiagnostik erhalten haben und im Zeitraum 01.06.2011 bis 31.05.2012 regelmäßig Leistungen der Anwendungsbereiche „geburtshilfliche Basisdiagnostik“und „weiterführende Differentialdiagnostik-Fehlbildungsdiagnostik“ abgerechnet haben, oder
  • im Zeitraum 01.06.2011 bis 31.05.2012 eine Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung des Anwendungsbereichs „weiterführende Differentialdiagnostik-Fehlbildungsdiagnostik“ erhalten haben

Folgende Ansprechpartner stehen Ihnen für Fragen zum erweiterten Basisultraschall und zur Prüfung zur Verfügung:

 

Aus der  Abteilung Qualitätssicherung:

 

Ansprechpartner:

Kay Siebolds

Sindy Richter (Terminvergabe)

Beate Gehrke-Vehrs

040/22 802-478

040/22 802-631

040/22 802-384

 

 

Weitere Informationen

Die Mutterschaftsrichtlinien finden Sie auf der Homepage des Gemeinsamen Bundesausschusses unter www.g-ba.de in der Rubrik Richtlinien/Mutterschaftsrichtlinien. Die aktuelle Fassung der Ultraschallvereinbarung – einschließlich der neuen Anlage VI zur Online-Prüfung – finden Sie auf der Homepage der KBV unter www.kbv.de in der Rubrik Rechtsquellen/Qualitätssicherung.

 

 

 

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Hörgeräteversorgung: Elektronische Dokumentation ab 1. April 2013

Am 1. April 2013 beginnt die Verpflichtung zur elektronischen Dokumentation.

 

Behandlungsfall bezogene Dokumentation

 

Es werden pseudonymisierte Angaben zu einzelnen Fällen gemacht (gemäß Anlage 2 der Qualitätssicherungsvereinbarung Hörgeräteversorgung). Dabei wird unterschieden zwischen der eigentlichen Hörgeräteverordnung und der ersten Nachuntersuchung.

 

Fristen zum Dokumentieren

 

Die Daten sind für das zweite Quartal 2013 bis zum 14. Juli einzureichen.

Bis zum 30. September können die Daten nachgereicht werden.

 

Hinweis: Die Fristen zur Einreichung der Dokumentationen sind in der Qualitätssicherungsvereinbarung Hörgeräteversorgung definiert.

 

Technische Voraussetzungen

 

KV-SafeNet

 

Keine Sanktionen

 

In der Qualitätssicherungsvereinbarung sind derzeitkeine Qualitätssicherungsmaßnahmen oder Sanktionen im Zusammenhang mit den Ergebnissen der elektronischen Dokumentationen vorgegeben.

 

 

 

Allgemeine Fragen:

Infocenter

040/22 802-900

 

Fragen zum Vertrag:

Susanne Keller

Cornelia Wehner

040/22 802-494

040/22 802-602

Fragen zum Portal der KVH:

Dr. Ghislain Kouematchoua

040/22 802-309

Formulare:

Kurzanleitung eDoku


 

 

eDoku-Portal:

Portal für Safe-Net

 

 

 

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Kurs zur Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz

Termine für die Kurse zur Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz in der Fortbildungsakademie der Ärztekammer Hamburg im Jahr 2013:

 

Jeweils 17:30 - 21.00 Uhr

  • Donnerstag 19. + 26. September 2013 

Ansprechpartner:

 

Ärztekammer-Hamburg

Fortbildungsakademie

Tel.: 040 / 20 22 99 300

Link: www.aerztekammer-hamburg.de


 


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Februar

Neuropsychologische Therapie ab 2013 neu im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) Kapitel 30.11

Ab dem 01.01.2013 ist die neuropsychologische Therapie in das Kapitel 30 (Abschnitt 30.11) des EBM aufgenommen worden. Diese Leistungen werden außerhalb der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung vergütet. Die Bewertungen der therapeutischen Sitzungen orientieren sich dabei an den Bewertungen der psychotherapeutischen Behandlungen.

 

Die neuropsychologische Diagnostik und Therapie dient der Feststellung und Behandlung von hirnorganisch verursachten Störungen geistiger (kognitiver) Funktionen, des emotionalen Erlebens, des Verhaltens und der Krankheitsverarbeitung sowie der damit verbundenen Störungen psychosozialer Beziehungen. Betroffen sind Patienten mit hirnorganischen Erkrankungen, zum Beispiel nach einem Schlaganfall oder Unfall.

 

Zur Feststellung der Indikation sind berechtigt: Fachärzte für Neurologie, Nervenheilkunde, Psychiatrie, Psychiatrie und Psychotherapie, Neurochirurgie, Kinder- und Jugendmedizin mit Schwerpunkt Neuropädiatrie oder Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie.

 

Zur Durchführung der spezifischen neuropsychologischen Diagnostik und zur an-schließenden Therapie sind nur Ärzte, Psychologische Psychotherapeuten sowie Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten berechtigt, die eine neuropsychologische Zusatzqualifikation nachweisen können.

 

 

Ansprechpartner:

Manuela Gottschlich

Birgit Gaumnitz

 

040/22 802-406

040/22 802-889

 

  

 


Weiterführende Informationen

 

Genehmigung: Neuropsychologische Therapie

Sitelink

Formulare: Neuropsychologische Therapie

Sitelink

 


 

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Januar

Programm für das Ringversuchsjahr 2013

Ab sofort stehen Ihnen die neuen Ringversuchsprogramme für das Jahr 2013 des Referenzinstituts für Bioanalytik und der INSTAND e.V. zur Verfügung.

 

Für die Anmeldung wenden Sie sich bitte an eine der folgenden Adressen:

 

INSTAND e.V.

Ubierstr. 20

40223 Düsseldorf

Telefon: 0211/ 15 92 13 24 

Telefax: 0211/ 15 92 13 5

Internet: www.instand-ev.de


Referenzinstitut für Bioanalytik

Friesdorfer Straße 159

53175 Bonn

Telefon: 0228/ 92 68 95 0

Telefax: 0228/ 92 68 95 29

Internet:www.dgkl-rfb.de

 

 


Haben Sie noch Fragen? Wir helfen Ihnen unter der u. g. Telefonnummer gern weiter!

 

 

Ansprechpartner KVH:

Michael Bauer

Milena Stechmann

 

040/22 802-388

040/22 802-687

 

 

 

 

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29.06.2012

 

Neue Dokumentationsbögen für die Substitution ab 01.07.2012

Anfang des Jahres haben sich die Qualitätssicherungskommission Substitution und die KV Hamburg darauf verständigt, dass für eine bessere Überprüfung der Qualität in der vertragsärztlichen Substitutionsbehandlung die Dokumentationsbögen zu novellieren sind. Folgende Dokumentationen wurden geändert:

  • Aufnahmedokumentation
  • Verlaufsdokumentation
  • Dokumentation nach Ablauf von 5 Behandlungsjahren.

Was wurde geändert

Die Dokumentationsbögen wurden unter anderem um die Angaben zu den Vergabemodalitäten des Substitutionsmedikaments und zur aktuellen familiären und sozialen Situation des Patienten ergänzt.

 

Formular für die psychosoziale Betreuung

Ein neues Formular wurde für die Dokumentation der psychosozialen Betreuung (PSB) entwickelt. Dieses PSB-Formular soll in Zukunft verbindlich mit der Substitutionsdokumentation geführt und bei Qualitätsprüfungen durch die KV Hamburg mit vorgelegt werden.

 

Ausfüllhinweise von der Qualitätssicherungskommission

Neben den neuen Dokumentationen wurden auch Bögen mit Ausfüllhinweisen von der Qualitätssicherungskommission Substitution erstellt. Diese Hinweise sollen das Ausfüllen der Dokumentationen in Zukunft erleichtern.

 

Ab wann sind die neuen Bögen gültig

Die neuen Formulare sind ab dem 01. Juli 2012 gültig. Klicken Sie hier

 

Ansprechpartner:

Michael Bauer

Christine Schwarzloh

 

040/22 802-388

040/22 802-741

 

 

 

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17.08.2012

 

Im Zweifel für den Kinderschutz

Behörden, Ärzte und Suchtberater haben klare Regeln für die Zusammenarbeit bei der Substitutionsbehandlung erarbeitet. An einem „runden Tisch“ berieten die beteiligten Institutionen darüber, wie Kinder von Substitutionspatienten besser geschützt werden können.

 

Ergebnis dieser Runden ist die jetzt veröffentlichte „Kooperationsvereinbarung

zur Förderung der Erziehungsfähigkeit von substituierten drogenabhängigen Menschen mit regelmäßigem Umgang mit minderjährigen Kindern sowie der Stärkung des Kinderschutzes“. Darin werden Regeln festgelegt, die einzuhalten sind, wenn Ärzte, Suchtberater und Behördenmitarbeiter das Wohl von Kindern für gefährdet halten.

 

Näheres entnehmen sie bitte der Kooperationsvereinbarung.

 

 

 

 

Ansprechpartner:

Michael Bauer

040/22 802-388

Kooperations-vereinbarung einschließlich Anlagen:

Kooperationsvereinbarung zur Förderung der Erziehungsfähigkeit von substituierten drogenabhängigen Menschen mit regelmäßigem Umgang mit minderjährigen Kindern sowie der Stärkung des Kinderschutzes

 


 

 

 

 

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23.07.2012

Qualitätssicherungs-Vereinbarung Hörgeräteversorgung KINDER zum 01.07.2012 in Kraft getreten

 

Ziel der Vereinbarung ist die Sicherstellung einer dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft entsprechenden Steuerung und Durchführung der Betreuung von schwerhörigen Patienten, die mit Hörgeräten versorgt werden. Die Vereinbarung regelt die fachlichen und organisatorischen Voraussetzungen, den Umfang der Versorgung und die Anforderung an die Praxisausstattung, die ärztliche Dokumentation, Auflagen zur Aufrechterhaltung der Genehmigung für die Ausführung und Abrechnung von Leistungen der Versorgung schwerhöriger Kinder mit Hörgeräten in der vertragsärztlichen Versorgung.

 

Sie betrifft die Gebührenordnungspositionen 20338, 20339, 20340, 20377 und 20378 aus dem Kapitel 20 EBM.

 

Antragsberechtigt sind Fachärzte für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Fachärzte für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen (Phoniatrie und Pädaudiologie).

Die wesentlichen Details können Sie der Qualitätssicherungsvereinbarung Hörgeräteversorgung Kinder entnehmen.

 

Sie haben noch Fragen zu den Inhalten der Vereinbarung?

 

 

 

Ansprechpartner:

Susanne Keller

Cornelia Wehner

 

040/22 802-494

040/22 802-602

Grundlage:

Qualitätssicherungsvereinbarung Hörgeräteversorgung für Kinder

 

 

 

 

 

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Mai 2012

 

Qualitätssicherungsvereinbarung Hörgeräteversorgung zum 01.04.2012 in Kraft getreten

 

Ziel der Vereinbarung ist die Sicherstellung einer dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft entsprechenden Steuerung und Durchführung der Betreuung von schwerhörigen Patienten, die mit Hörgeräten versorgt werden. Die Vereinbarung regelt die fachlichen und organisatorischen Voraussetzungen, den Umfang der Versorgung und die Anforderung an die Praxisausstattung, die ärztliche Dokumentation, Auflagen zur Aufrechterhaltung der Genehmigung für die Ausführung und Abrechnung von Leistungen der Versorgung schwerhöriger Patienten mit Hörgeräten in der vertragsärztlichen Versorgung.

 

Antragsberechtigt sind Fachärzte für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Fachärzte für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen (Phoniatrie und Pädaudiologie).

 

Übergangsregelung

 

Ärzte die vor Inkrafttreten dieser Vereinbarung regelmäßig Leistungen zur Versorgung chronisch schwerhöriger Patienten mit Hörgeräten erbracht haben, erhalten eine Genehmigung, wenn sie innerhalb von 6 Monaten nach Inkrafttreten dieser Vereinbarung einen Antrag auf Genehmigung gestellt und den Nachweis der Anforderungen gemäß § 4 Anforderung an die Praxisausstattung innerhalb von 6 Monaten nach Antragstellung erbracht haben.

 

Die wesentlichen Details können Sie der Qualitätssicherungsvereinbarung Hörgeräteversorgung entnehmen.

 

Sie haben noch Fragen zu den Inhalten der Vereinbarung?

 

Ansprechpartner

Susanne Keller

040/22 802-494

Cornelia Wehner

040/22 802-602



 

Rechtlicher Hintergrund 

 Qualitätssicherungsvereinbarung Hörgeräteversorgung

 

 

 

 

 

 

 

 


Mai 2012

 

Elektronische Ergänzungsdokumentation ab 01. Januar 2013

 

Ab dem 1. Januar 2013 müssen bestimmte Angaben im Zusammenhang mit der Hörgeräteversorgung zusätzlich dokumentiert werden. Weiterhin ist der Einsatz eines speziellen Patientenfragebogens vorgeschrieben. Die Übermittlung dieser Dokumentationsdaten erfolgt ausschließlich elektronisch.

 

Neue ergänzende Dokumentation zur Verordnung:

Bestimmte Angaben zur Hörgeräteverordnung und -abnahme, vor allem zur Hörgerätetechnik, werden ab 1. Januar 2013 elektronisch mittels eines gesonderten Ergänzungsblattes erfasst.

 

APHAB-Fragebogen:

In dem Ergänzungsblatt wird auch abgefragt, ob sich die Hörfähigkeit des Patienten verbessert hat. Dazu ist der sogenannte APHAB-Fragebogen (Abbreviated Profile of Hearing Aid Benefit) zu verwenden. Der Fragebogen zur Bestimmung der Hörbehinderung umfasst 24 Fragen zu alltäglichen Hörsituationen, die vor und nach einer Hörgeräteversorgung vom Patienten auf einer siebenstufigen Skala zu beantworten sind.

Der APHAB-Fragebogen wurde – in Ergänzung zur audiometrischen Untersuchung

auch in die neue Hilfsmittel-Richtlinie aufgenommen, die seit 1. April 2012 in Kraft ist.

 

Die IT-Infrastruktur für die elektronische Dokumentation ab Januar 2013 wird derzeit aufgebaut. Die Formel zur Berechnung des APHAB-Nutzens (Verbesserung der Hörfähigkeit in %) findet sich in Anlage 3 der QS-Vereinbarung.

 

Die KBV empfiehlt Ihnen, sich über die Verwendung des APHABFragebogens, zum Beispiel auf www.quihz.de(Qualitätssicherung der integrierten Hörsystemversorgung durch Qualitätszirkel e.V.) oder beim Berufsverband der HNO-Ärzte, zu informieren.

 

 

Information - als Download

Elektronische Ergänzungsdokumentation ab 01. Januar 2013


 

 

 


April 2012

 

Qualitätssicherungsvereinbarung Molekulargenetik

 

Jahresstatistik zur Dokumentation

 

Um die hohe Qualität molekulargenetischer Untersuchungen bei monogenen Erkrankungen zu sichern und weiter zu fördern, ist die Erhebung bestimmter Daten erforderlich. Dazu erstellen die Labore eine Jahresstatistik, in die alle Leistungen des EBM-Unterabschnitts 11.4.2 einfließen. Die Daten werden unter anderem für Rückmeldeberichte zur praxisinternen Qualitätssicherung ausgewertet.

Die Datenerfassung und -übertragung erfolgt elektronisch. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat die Softwareanbieter rechtzeitig vor Inkrafttreten der Vereinbarung informiert, so dass die erforderlichen Anpassungen in der Praxisverwaltungssoftware vorgenommen werden konnten. Zur elektronischen Übermittlung der Daten wird ein Online-Portal zur Verfügung gestellt. Auf diesem Portal können die Ärzte künftig auch ihre Daten eingeben.

 

Hinweis: Informationen dazu folgen, sobald das Portal zur Verfügung steht.

 

Wichtiges in Kürze

  • die Jahresstatistik ist pro Betriebsstätte zu führen (nicht arztbezogen)
  • für jede Nebenbetriebsstätte ist eine separate Jahresstatistik zu erstellen
  • die Erfassung und Übermittlung der Daten erfolgt elektronisch
  • als Annahme- und Auswertungsstelle der Daten fungiert die Kassenärztliche Bundesvereinigung
  • die Jahresstatistik ist einmal jährlich und zwar immer am Ende des ersten Quartals für das zurückliegende Jahr bei einer Datenannahmestelle einzureichen
  • die erste Jahresstatistik für die Quartale II bis IV des Jahres 2012 ist bis zum 31. März 2013 an die Datenannahmestelle zu senden

 

 

Mehr Informationen 

 

Was gehört in die Jahresstatistik

Ausfüllhinweise zur Jahresstatistik

 

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Qualitätssicherungsvereinbarung Molekulargenetik  

 

 

 

 

 


April 2012

 

Qualitätssicherungsvereinbarung Molekulargenetik liegt vor

Die neue Qualitätssicherungsvereinbarung Molekulargenetik tritt zum 01.04.2012 in Kraft und betrifft den EBM Unterabschnitt 11.4.2. Ab diesem Datum dürfen die molekulargenetischen Untersuchungen bei monogenen Erkrankungen nur noch von Ärzten erbracht werden, die eine Genehmigung von der Kassenärztlichen Vereinigung erhalten haben.

Folgende wesentliche Regelungen gibt die Vereinbarung vor:

 

Anforderungen an die fachliche Qualifikation

  • Für Fachärzte für Humangenetik, Vertragsärzte mit der Zusatzbezeichnung Medizinische Genetik, Fachärzte für Laboratoriumsmedizin und für ermächtigte Fachwissenschaftler der Medizin gilt die fachliche Befähigung mit Vorlage der Facharzturkunde als nachgewiesen.
  • Die Gebührenordnungsposition 11430 ist auch für (Neuro-) Pathologen nach neuer Weiterbildungsordnung oder mit der fakultativen Weiterbildung Molekularpathologie abrechnungsfähig.

Übergangsregelung

  • Für Ärzte, die nicht den vorgenannten Facharztgruppen angehören und die vor der Einführung der molekulargenetischen Stufendiagnostik in den EBM regelmäßig molekulargenetische Untersuchungen nach den GOP 11320 bis 11322 EBM als Auftragsleistung erbracht haben, gilt eine Übergangsregelung.
  • Bei Ihnen gilt die fachliche Befähigung als nachgewiesen, wenn Sie innerhalb von 6 Monaten nach Inkrafttreten der Vereinbarung einen Antrag auf Genehmigung bei der KVH gestellt haben.

Anforderungen an die Leistungserbringung

  • Die molekulargenetische Untersuchung dürfen erst dann durchgeführt werden, wenn die Indikationsstellung aus den Auftragshinweisen geprüft und beurteilt werden kann.
  • Die Indikation, eine ggf. erfolgte konsiliarische Erörterung, Durchführung und Befundbeurteilung sind schriftlich nachvollziehbar zu dokumentieren.
  • Die Inhalte der schriftlichen Dokumentation sind in der Vereinbarung geregelt.
  • Es muss ein System der internen Qualitätssicherung nach den Vorgaben der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen eingerichtet werden.
  • Die regelmäßige Teilnahme an geeigneten externen Qualitätssicherungsmaßnahmen - Ringversuchen - muss nachgewiesen werden.
  • Jährlich ist eine Jahresstatistik betriebsstättenbezogen zu erstellen.

Bekanntmachung aus dem Deutschen Ärzteblatt, Jahrgang 109, Heft 11, 16.März 2012 

 

Ansprechpartner bei Fragen zur Qualitätssicherungsvereinbarung

Michael Bauer              040/22 802-388

Milena Stechmann      040/22 802-687

 

 

 


 

Februar 2012

 

Extra-Vergütung für den Kampf gegen MRSA 

Ab dem 1. April 2012 erhalten Vertragsärzte die Möglichkeit, Diagnostik und Behandlung von MRSA abzurechnen. Die Vergütung erfolgt außerhalb der morbiditätsorientierten Gesamtvergütung. Zunächst ist die Regelung auf zwei Jahre begrenzt.

Voraussetzung für die Abrechnung der Leistungen ist die Zusatzweiterbildung Infektiologie oder eine MRSA-Zertifizierung. Es gibt zwei Möglichkeiten die Zertifizierung zu erwerben:

  • durch Teilnahme an einem Online-Training (voraussichtlich ab April auf der Website der KBV: www.kbv.de). Um schon gleich ab Beginn des zweiten Quartals die MRSA-Leistungen abrechnen zu können, muss die Zertifizierung spätestens bis zum Ende des zweiten Quartals der KV-Qualitätssicherungsabteilung vorliegen.
  • oder durch den Besuch einer Fortbildungsveranstaltung der KV, zu der die Ärzte per Brief eingeladen werden. Mit der Teilnahme ist man automatisch berechtigt, die MRSA-Leistungen abzurechnen.

Unter den neu in den EBM aufgenommenen MRSA-Leistungen gibt es auch zwei Laborziffern. Diesen können nur von Ärzten abgerechnet werden, die eine Genehmigung zur Abrechnung von Leistungen des EBM-Abschnitts 32.3.10 "Bakteriologische Untersuchungen" haben.

Weitere tagesaktuelle Informationen unter: www.kvhh.de

 

Ansprechpartner:

Abteilung Praxisberatung,

Tel. 22 802 - 571           

 

Download: Extra-Vergütung für den Kampf gegen MRSA/MRSA: Die neuen EBM-Ziffern

 


Februar 2012

 

Informationen für die Praxis


Qualitätssicherung Molekulargenetik

Neue Qualitätsvorgaben für molekulargenetische Untersuchungen auf seltene Erbkrankheiten ab April – Laborsoftware jetzt für Dokumentation vorbereiten

 

Für molekulargenetische Untersuchungen auf seltene Erbkrankheiten (EBM-Unterabschnitt 11.4.2 monogene Leistungen) gelten ab 1. April 2012 zusätzliche Qualitätsanforderungen. Ärzte, die diese Leistungen dann erbringen und abrechnen wollen, benötigen eine Genehmigung ihrer Kassenärztlichen Vereinigung. Eine entsprechende Vereinbarung bereiten die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die gesetzlichen Krankenkassen auf Beschluss des Bewertungsausschusses derzeit vor. Teil dieser Vereinbarung wird eine elektronische Dokumentation bestimmter Parameter je Behandlungsfall sein.


Erweiterung der Laborsoftware zur elektronischen Dokumentation

Damit Sie Leistungen des Abschnitts 11.4.2. auch nach dem 1. April abrechnen können, möchten wir Sie über notwendige Anpassungen in der Praxissoftware informieren. Diese sind vor allem für die Laboreinrichtungen wichtig, die mit einer eigenen Laborsoftware arbeiten und sich selbst um das Update kümmern. Bei allen anderen Praxen sollten das die Softwarehäuser übernehmen, die von der KBV entsprechend unterrichtet werden.


Diese Dokumentationsanforderungen sind umzusetzen:

Neben den abgerechneten Gebührenordnungspositionen aus dem Unterabschnitt 11.4.2 sind künftig je Behandlungsfall folgende Angaben zu übermitteln:

 

  • Lebenslange Arztnummer (LANR) und Betriebsstättennummer (BSNR) des Einsenders je Behandlungsfall (Ausprägung: je neunstellige Nummer) à Pflichtfelder
  • Art der Fragestellung je Behandlungsfall (Ausprägung: Diagnostische Fragestellung / Prädiktive Fragestellung / Vorgeburtliche Fragestellung) à Pflichtfeld, genau eine Angabe ist je Behandlungsfall zulässig
  • Befund je abgerechnete Untersuchung (Ausprägung: Pathologisch / Unauffällig / Nicht beurteilbar) à Pflichtfeld, genau eine Angabe ist je abgerechnete Untersuchung zulässig
  • Endbefund je Behandlungsfall (Ausprägung: Pathologisch / Unauffällig / Nicht beurteilbar) à kein Pflichtfeld, genau eine Angabe ist je Behandlungsfall zulässig
  • Wurde ein Unterauftrag je Behandlungsfall erteilt (Ausprägung: ja / nein)? à Pflichtfeld, genau eine Angabe ist je Behandlungsfall zulässig

Weitere Informationen zur Dokumentation

Die Dokumentation erfolgt pro Behandlungsfall. Dabei ist jährlich – immer am Ende des ersten Quartals für das zurückliegende Jahr – eine betriebsstättenbezogene Aufstellung der dokumentierten Parameter des medizinischen Labors einzureichen. Die genauen Berechnungsvorschriften sowie weitere technische Anforderungen teilen wir Ihnen rechtzeitig mit.


Hintergrund

Zum 1. Januar 2011 wurde der Abschnitt 11.4 Indikationsbezogene molekulargenetische Stufendiagnostik neu in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab aufgenommen. Damit wurden Leistungen der GOP 11320 bis 11322 in eigene indikationsbezogene Positionen überführt. Die Änderung hatte der Bewertungsausschuss im September 2010 beschlossen und damit auch festgelegt, dass für den Unterabschnitt 11.4.2 eine Qualitätssicherungs-Vereinbarung abzuschließen ist. Darin sollen besondere Anforderungen an die Leistungserbringung definiert werden, um eine hohe Qualität molekulargenetischer Untersuchungen zu sichern.

 

Mehr Informationen

Hinweis: Sobald die Qualitätssicherungs-Vereinbarung Molekulargenetik beschlossen ist, stellen wir Näheres in einer Praxisinformation vor.

  

 

 


06.12.2011

ambulantes Operieren:

Neue Qualitätssicherungsvereinbarung ambulantes Operieren trat am 01. Dezember 2011 in Kraft 

Die Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen zum ambulanten Operieren nach § 135 Abs. 2 SGB V ist am 1. Dezember 2011 in Kraft getreten. Diese Vereinbarung übernimmt inhaltsgleich die Anforderungen an die Strukturqualität aus der Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen bei ambulanten Operationen und stationsersetzenden Eingriffen einschl. der notwendigen Anästhesien gemäß § 115b Abs. 1 SGB V, welche durch das Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-WSG) entfallen ist.

 

Die neue Vereinbarung regelt auch die fachlichen, organisatorischen, hygienischen, räumlichen und apparativ-technischen Voraussetzungen für die Ausführung und Abrechnung von ambulanten Operationen.

 

Wichtig

Vertragsärzte mit einer Berechtigung zur Durchführung und Abrechnung von Eingriffen nach § 115b SGB V behalten diese und gelten als Genehmigung im Sinne der neuen Qualitätssicherungsvereinbarung nach § 135 Abs. 2 SGB V.

 

Die Veröffentlichung im Deutschen Ärzteblatt erfolgt im Heft 49 am 9. Dezember 2011

 

Ansprechpartner:

Cornelia Wehner 22 802-602

Monika Zieminski 22 802-781                      

 

 


 

08.11.2011

 

Labormedizin:

Erweiterung der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen 

Auf Beschluss des Vorstands der Bundesärztekammer vom 23.09.2011 wurde die „Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen“ um folgende Teile ergänzt:

 

B 5 – Molekulargenetische und zytogenetische laboratoriumsmedizinische Untersuchungen

D 5 – Fachgruppe „Qualitätssicherung molekulargenetischer und zytogenetischer laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen“

E 5 – Spezielle Anforderungen an Ringversuche bei molekulargenetischen und zytogenetischen laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen

 

Die neuen Richtlinienteile sind zum 01.10.2011 in Kraft getreten. Die hierin festgelegten Anforderungen sind spätestens zum 30.09.2013 zu erfüllen.

Die Fachgruppe D 5 soll binnen zwölf Monaten nach Inkrafttreten konstituiert werden.

Mindestens eine Referenzinstitution gemäß E5 soll binnen zwölf Monaten nach Inkrafttreten bestellt werden.

 

Weiterführende Informationen

 

  Bekanntmachung aus dem Deutschen Ärzteblatt

       (Jahrgang 108, Heft 43, 28.10.2011)                      


 

 

14.10.2011

Substitution:

Die Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin warnt vor der Droge "Krokodil" 

 

Die auf Desomorphin basierende Droge "Krokodil" (auch "Krok" genannt) gilt als Heroinersatz, ist allerdings wesentlich gefährlicher. Die körperliche Abhängigkeit kann bereits nach einer sehr kurzen Konsumzeit beginnen. Außerdem muss das Desomorphin häufiger gespritzt werden, da der Rausch nur ca. zwei Stunden anhält. Innerhalb weniger Stunden verfärbt sich die Haut an den Einspritzstellen grün-grau (daher "Krokodil") und stirbt ab. Nicht selten kommt es danach zu großflächigen Haut- und Gewebeschäden, evt. sogar zu Amputation von Körperteilen, zum Leberversagen und zu platzenden Blutgefäßen.

 

Weiterführende Informationen

  Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin e.V.     

 

  Desomorphin-Krokodil-Info                      

 

09.08.2011

VDBD-Leitfaden „Die Injektion bei Diabetes mellitus“

Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) hat einen Leitfaden „Die Injektion bei Diabetes mellitus“ entworfen mit dem Ziel, bessere Therapieerfolge und Therapiezufriedenheit für die Menschen mit Diabetes mellitus zu erreichen. Bei Interesse besteht die Möglichkeit zum Downloaden einer pdf-Datei auf der Website: www.vdbd.de

 

04.08.2011

Nur noch elektronischer Nachweis von Ringversuchszertifikaten

Ab dem II. Quartal 2011 hat die Übertragung von Ringversuchszertifikaten für Laborleistungen an die KV Hamburg nur noch elektronisch zu erfolgen. Die Zertifikate, die eine erfolgreiche Teilnahme bescheinigen, müssen daher auch nicht mehr bei der Abteilung Qualitätssicherung eingereicht werden. Damit wurde die bisherige papiergebundene Dokumentation abgelöst.

 


04.08.2011

Ultraschalluntersuchungen mit Ultraschallgeräten mit kontinuierlicher empfangsseitiger Fokussierung bleiben abrechenbar

Derzeit werden von verschiedenen Herstellern Ultraschallgeräte mit sogenannter kontinuierlicher empfangsseitiger Fokussierung angeboten. Bei diesen Geräten wird die Fokussierung von der Sendeseite auf die Empfangsseite verschoben, eine sendeseitige Fokussierung findet damit nicht mehr statt. Diese Geräte sind nicht konform mit den Vorgaben der Ultraschall-Vereinbarung, die in der Anlage III unter Nr. 2.2 eine „sendeseitige Fokussierung“ fordert und unter Nr. 6 eine entsprechende Sendefokusposition vorgibt. Da es sich nach Sachverständigenaussagen bei diesen Geräten jedoch um qualitativ angemessene Alternativen handelt, steht die Nutzung oder die Anschaffung von Ultraschallgeräten mit kontinuierlicher empfangsseitiger Fokussierung einer Teilnahme an der Ultraschall-Vereinbarung nicht entgegen. Ultraschalluntersuchungen, die mit einem solchen Gerät durchgeführt werden, können bei bestehender Genehmigung weiter zu Lasten der GKV abgerechnet werden.

 


04.08.2011

Erweiterung der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersucherungen

Auf Beschluss des Vorstands der Bundesärztekammer vom 01.07.2011 wurde die „Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersucherungen“ um folgende Teile ergänzt: 

B 2 – Qualitative laboratoriumsmedizinische Untersuchungen

D 2 – Fachgruppe „Qualitätssicherung qualitativer laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen“

E 2 – Spezielle Anforderungen an Ringversuche bei qualitativen laboratoriumsmedizinischer  Untersuchungen

 

Die neuen Richtlinienteile sind zum 01.07.2011 in Kraft getreten. Die hierin festgelegten Anforderungen sind spätestens zum 30.06.2013 zu erfüllen. Mit Ablauf der Übergangsfrist werden die Richtlinien der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung in der Immunhämatologie außer Kraft gesetzt. (Bekanntmachung aus dem Deutschen Ärzteblatt, Jahrgang 108, Heft 30, 29. Juli 2011)



21.07.2011

Befristete Aussetzung der Dokumentationsprüfung bei photodynamischer Therapie am Augenhintergrund

Die Partner der Bundesmantelverträge haben beschlossen, die Dokumentationsprüfung nach § 7 der Qualitätssicherungs-Vereinbarung zur photodynamischen Therapie am Augenhintergrund nach § 135 Abs. 2 SGB V zunächst vom 1. Juli 2011 bis zum 30. Juni 2014 auszusetzen.

 

Dies bedeutet auch einen Abbau des bürokratischen Aufwands für die betroffenen Ärzte und Qualitätssicherungskommissionen der Kassenärztlichen Vereinigungen. Nach Ablauf des Zeitraums werden die Partner der Bundesmantelverträge erneut über die Fortsetzung der Maßnahme beraten.   er der Bundesmantelverträge erneut über die Fortsetzung der Maßnahme beraten.  

 

30.06.2011

Änderung der Ultraschall-Vereinbarung zum 01.07.2011

Wie bereits angekündigt finden Sie die aktuelle Version der Vereinbarung nun im Glossar "Genehmigungspflichtige Leistungen" unter dem Stichwort "Ultraschalldiagnostik".


17.06.2011

Aktueller Hinweis zum Versorgungsengpass mit Technetium-99m

Die Durchführungsempfehlungen zur Überbrückung des Versorgungsengpasses mit Technetium-99m endet zum 30. Juni 2011. Dies bedeutet, dass die ersatzweise Durchführung einer PET bzw. PET-CT-Untersuchung statt eines Knochenszinitgrammes mit Technetium-99m ab dem 01. Juli 2011 nicht mehr berechnungsfähig ist.

 

Die Kassenärztlichen Bundesvereinigung empfehlt hierzu: Wenn ersatzweise eine PET bzw. PET-CT durchgeführt werden muss, sollte vorab eine Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse eingeholt werden.

 


09.06.2011

Änderung der Ultraschall-Vereinbarung zum 01.07.2011

Die Partner der Bundesmantelverträge haben geringfügige Änderungen der Ultraschall-Vereinbarung nach § 135 Abs. 2 SGB V zum 01.07.2011 vereinbart. Die Änderungen betreffen ausschließlich Details zu apparativen Anforderungen in Anlage III der Vereinbarung.



Betreff 1

Bei den Anwendungsklassen AK 2.1 bis AK 2.6 (Auge) unter Nr. 6 wurde bei dem Kriterium Bilddokumentation lediglich ein erklärender Satz zu den Anforderungen hinzu-gefügt.



Betreff 2

Bei den Anwendungsklassen AK 21.1 und 21.2 sowie 21.5 (Herz) wurde der Wert beim Kriterium Sendefrequenz geändert. Dies ist auf gerätetechnische Weiterentwick-lung zurückzuführen


AK 21.1 Herz und herznahe Gefäße (Doppler) transtorakal – Jugendliche, Erwachsenen

Sendefrequenz von ≥ 2,0 MHz auf ≥1,9 MHz


AK 21.2 Herz und herznahe Gefäße (Doppler) transtorakal – Säugl., Kleinkinder, Kinder

Sendefrequenz von ≥ 2,0 MHz auf ≥1,9 MHz


AK 21.5 Herz und herznahe Gefäße (Doppler) transösophageal

Sendefrequenz von ≥ 3,5 MHz auf ≥3,0 MHz


Näheres entnehmen Sie bitte, der Ultraschall-Vereinbarung, die Sie ab 01.07.2011 auf unserer Internetseite (www.kvhh.de) abrufen können.

 


Neufassung der Mammographie-Vereinbarung zum 1. April 2011

Kriterien für Fallsammlungsprüfungen geändert

Die Qualitätsvereinbarung nach § 135 Abs. 2 SGB V zur kurativen Mammographie wurde geändert. Die Neufassung tritt zum 1. April 2011 in Kraft und ersetzt die seit dem 1. Januar 2007 geltende Mammographie-Vereinbarung. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband verständigt. Bei den Neuerungen handelt es sich in erster Linie um Änderungen und Vereinfachungen der Bestehenskriterien für die Fallsammlungsprüfungen. Zur Neufassung der Vereinbarung

 

 

Aktuelle Fomulare "Kurative Mammographie"

Beurteilung von Mammographieaufnahmen - Abschnitt C /

Beurteilungsbogen

 

PDF (73 KB)

Beurteilung von Mammographieaufnahmen - Abschnitt C / HInweise für den Arzt


PDF (33 KB)

Beurteilung einer Fallsammlung - Abschnitt D /

Beurteilungsbogen


PDF (78 KB)

Beurteilung einer Fallsammlung - Abschnitt D /

Hinweise für den Arzt

PDF (50 KB)

 



Gesundheitsbehörde kündigt Hygieneprüfungen an - betroffen sind die endoskopierenden Praxen

Die Hamburger Gesundheitsbehörde führt in diesem Jahr Hygieneprüfungen in endoskopierenden Praxen durch. „Vorgesehen ist, ab April sukzessiv alle colo-, gastro- oder bronchoskopierenden Praxen aufzusuchen, die nicht bereits innerhalb der letzten zwei Jahre von den jeweiligen Behörden in diesem Zusammenhang überwacht wurden“, heißt es in einem Schreiben der Behörde. Auf Anfrage der KV teilte die Behörde mit, Hintergrund der Aktion seien Hygiene-Probleme in einigen stationären Einrichtungen, die für Schlagzeilen gesorgt hätten. Geprüft werden soll insbesondere die Aufbereitung der Medizinprodukte. Die Praxen sollen folgende Unterlagen bereithalten:

Schriftliche Festlegung der Zuständigkeiten für die Aufbereitung


Nachweis der Qualifikation der mit der Aufbereitung betrauten Personen

Risikobewertung der aufzubereitenden Medizinprodukte

Standardarbeitsanweisungen zu den Aufbereitungsprozessen

Unterlagen zur Validierung der jeweiligen Aufbereitungsprozesse

Dokumentation der Prozessabläufe einschließlich der Freigabeentscheidung