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Pressemitteilungen 


19.07.2011


Gemeinsame Pressemitteilung der Kassenärztlichen Vereinigungen Baden-Württemberg, Bayerns, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachs

KVen kritisieren einmütig die verfehlte Neufassung des § 116 b im geplanten Versorgungsgesetz

Gemeinsames Positionspapier der Kassenärztlichen Vereinigungen Baden-Württemberg, Bayerns, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen und Westfalen-Lippe


In Übereinstimmung mit ihren Vertreterversammlungen erklären die Vorstände der genannten Kassenärztlichen Vereinigungen gemeinschaftlich, dass sie die im Referentenentwurf für das GKV-Versorgungsstrukturgesetz vorgesehenen Regelungen für die spezialärztliche Versorgung (§ 116 b SGB V in der Fassung des GKV-VSG) in der bestehenden Form ablehnen. Sie fordern den Gesetzgeber zu folgenden Korrekturen auf:

  • Quartalsweiser Überweisungsvorbehalt durch Vertragsärzte
  • Zwingende Einbeziehung von Kooperationsvereinbarungen
  • Qualitätssicherung durch die Kassenärztliche Vereinigung gemäß GKV-Standard
  • Gleiche Qualitätsstandards in beiden Sektoren (persönliche Leistungserbringung unter Wahrung des Facharztstandards)
  • Abrechnung über die Kassenärztliche Vereinigung
  • Einzelleistungsvergütung bei gleicher Honorierung ärztlicher Tätigkeit in beiden Sektoren ohne Mengenbegrenzung
  • Keine Bereinigung der morbiditätsorientierten Gesamtvergütung (mGV) je Versichertem bei den KVen
  • Ersatz der dem Gemeinsamen Bundesausschuss zugedachten Regelungsvorgaben durch dreiseitige Verträge zwischen den an der spezialärztlichen Versorgung Beteiligten
  • Eingrenzung auf seltene Erkrankungen (fünf Erkrankungen pro eine Million Einwohner) und nachgewiesene Versorgungsdefizite
  • Einbeziehung der Kassenärztlichen Vereinigungen zur Klärung eines Sicherstellungsbedarfes

Ohne diese Korrekturen könnte sich die Intention des Gesetzgebers nach einer Überwindung der Sektoren in ihr Gegenteil verkehren: In der aktuellen Entwurfsfassung des GKV-VSG manifestiert sich die ambulante spezialärztliche Versorgung als zusätzliches ambulantes Versorgungssegment neben den „klassischen“ Sektoren – mit allen problematischen Konsequenzen im Versorgungsalltag. So zieht die spezialärztliche Versorgungsebene neue Schnittstellen- und Übergangsprobleme nach sich. Darüber hinaus drohen Parallelstandards in der Qualitätssicherung und in jedem Falle Doppelstrukturen in der Abrechnung. Schließlich stellt der geplante § 116 b SGB V die Sicherstellungs- und Ordnungsfunktion der KVen in Frage. So steht insbesondere das Prinzip des ungeregelten Zugangs zur neuen Versorgungsebene („jeder darf, der kann“) im Widerspruch zum Reformansatz einer am regionalen Versorgungsbedarf orientierten Zulassungssteuerung, der ansonsten den Entwurf des GKV-VSG wie ein roter Faden durchzieht.

Pressekontakt:

  • Baden-Württemberg: Kai Sonntag (07 11) 78 75 34 19
  • Bayern: Martin Eulitz (0 89) 5 70 93 21 90
  • Brandenburg: Ralf Herre (03 31) 2 86 81 96
  • Bremen: Christoph Fox (04 21) 3 40 43 28
  • Hamburg: Barbara Heidenreich (0 40) 22 80 25 34
  • Hessen: Karl Matthias Roth (0 69) 79 50 27 55
  • Mecklenburg-Vorpommern: Eveline Schott (03 85) 7 43 12 12
  • Niedersachsen: Detlef Haffke (05 11) 3 80 31 33
  • Nordrhein: Frank Naundorf (02 11) 59 70 81 08
  • Rheinland-Pfalz: Monja Bungert (0 61 31) 32 61 17
  • Saarland: Kerstin Kaiser (06 81) 4 00 33 89
  • Sachsen: Ingo Mohn (03 51) 8 29 06 58
  • Sachsen-Anhalt: Ursula Günther (03 91) 6 27 65 05
  • Schleswig-Holstein: Marco Dethlefsen (0 45 51) 88 33 81
  • Thüringen: Sven Auerswald (0 36 43) 55 91 96
  • Westfalen-Lippe: Christopher Schneider (02 31) 94 32 32 66

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