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Pressemitteilungen 


16.03.2011


KV Hamburg fordert regionale Autonomie zurück

 Widerstand gegen abermalige asymmetrische Verteilung

Für die neue KBV Spitze darf es nach der Wiederwahl kein „Weiter so“ in der Honorarpolitik geben. Zentralismus müsse durch regionale Entscheidungskompetenzen für Honorarverhandlung und -verteilung abgelöst werden, eine rechtlich problematische und sachlich nicht begründete „asymmetrische Verteilung“ der Finanzmittel wie in 2011 dürfe sich nicht wiederholen.

„Die auf die Bundesebene übertragene Entscheidungshoheit über Honorar und Behandlungsbedarf ist sachfremd und sinnfrei“ stellt Dieter Bollmann, Vorstandsvorsitzender der KV Hamburg, fest. „Die Kompetenz, die gewachsenen Strukturen und Bedürfnisse einer guten Versorgung vor Ort zu steuern und zu gewährleisten, liegt in der Region“, so der KV-Chef weiter.

Zentrale und damit für alle KVen in Deutschland getroffene Entscheidungen haben nach Auffassung Bollmanns viel zu häufig unsinnige Auswirkungen in den Regionen. Das zurzeit favorisierte Verteilungsmodell sei ein Konstrukt ohne jeden Bezug zum Versorgungsgeschehen. Jüngstes Beispiel dafür sei die Neuregelung für Hausbesuche, die in Hamburg und einigen anderen Ländern verheerende Folgen haben werde: Eine Erhöhung des Honorars finanziert ohne neues Geld, sondern durch Umverteilung in der Gruppe.  „Und hier liegt das Kernproblem“, erläutert Bollmann, „es gibt KV-Bereiche, in denen die Gesamtvergütung nicht verbraucht wird, und es gibt Bereiche wie Hamburg, wo sie nicht annähernd ausreicht. Wenn die KBV die einen KVen bedient, werden die anderen in massive Probleme gestürzt.“   

Deshalb fordert die KV Hamburg Spitze den KBV-Vorstand auf, die Voraussetzungen dafür wieder herzustellen, dass die Fortentwicklung der ambulanten Versorgung auf der Landesebene bürger- und arztnah gestaltet werden kann. In einem ersten Schritt muss auf die asymmetrische Verteilung der Honorarzuwächse verzichtet werden. Bollmann: „Weiteren Versuchen, über zentralistische Geldverteilung die KVen gegeneinander auszuspielen, werden wir massiven Widerstand entgegensetzen.“

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