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Pressemitteilungen 


28.02.2011


Hamburger Ärzte fordern angemessene Bezahlung von Hausbesuchen

Die Vertreterversammlung  der KV Hamburg fordert die Krankenkassen auf, für eine angemessene Bezahlung von Hausbesuchen zu sorgen. In Ihrer dazu gefassten Resolution stellt sie fest, dass die neue Hausbesuchspauschale eine einzige Mogelpackung sei.
 
Bisher bekamen die Ärzte pro Besuch 15 Euro – ein Honorar, für das sich IT-Techniker oder Waschmaschinen-Reparateure nicht auf den Weg machen würden. Das Fass zum Überlaufen brachte, dass sich eine von Kassenärztlicher Bundesvereinigung und Krankenkassen vereinbarte Anhebung der Pauschale auf 21 Euro für einen Hausbesuch im Nachhinein als Mogelpackung erwies. Die scheinbare Erhöhung wird nämlich der hausärztlichen Quartalspauschale für die Regelversorgung von augenblicklich 33 Euro  entnommen. „Das ist ein Unding“, erläutert die Bergedorfer Hausärztin Dr. Silke Lüder. „Wir zahlen diese Steigerung aus eigener Tasche.“


Seit dem 1.7.2010 unterliegen die von den Ärzten erbrachten Leistungen wieder einer strikten Mengenbegrenzung (Budgets) – auch die Hausbesuche. Die Hamburger Ärzte weisen darauf hin, dass anhaltende Budgetierung und chronische Unterfinanzierung die notwendige medizinische Versorgung gefährden.

 

Die Vertreterversammlung der KV Hamburg rechnete vor, wie hoch das Honorar sein müsste, um den betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten einer Praxis gerecht zu werden. „Wir fordern für einen normalen Hausbesuch eine Pauschale von 80 Euro“, sagte Lüder, „und für alle Besuche zur Unzeit oder mit Verlassen der Sprechstunde im akuten Notfall 120 Euro."


Eine angemessenen Bezahlung würde sich langfristig auch für die Krankenkassen rechnen: Krankenhausaufenthalte und Rettungsdienstkosten könnten reduziert werden.

 


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