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Pressemitteilungen 


01.10.2019


Gemeinsame Pressemitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH) und des UKE

Neue KV-Notfallpraxis für ambulante Versorgung am UKE eröffnet

Am heutigen Dienstag ist die neue Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) offiziell eröffnet worden. Die Praxis befindet sich im Hauptgebäude O10 des UKE direkt neben der Zentralen Notaufnahme (ZNA) und wird künftig außerhalb der regulären Praxisöffnungszeiten die ambulante allgemeinmedizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten übernehmen. Die KVH komplettiert damit das Leistungsportfolio des vertragsärztlichen Bereitschaftsdienstes „Arztruf Hamburg“. An der Eröffnung nahm auch Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks teil.


Walter Plassmann, der Vorstandsvorsitzende der KVH, zeigte sich sehr erfreut über die gute Zusammenarbeit mit dem UKE und erläuterte das Konzept der Praxis: „Diese neue Praxis ist von besonderer strategischer Bedeutung für den Ausbau der ambulanten Notfallversorgung in Hamburg. Das UKE ist mit Abstand das Krankenhaus mit dem höchsten Patientenaufkommen in der Stadt – auch in der Notfallversorgung. Mit der neuen Praxis machen wir den Patienten mit leichteren Beschwerden ein zielgenaues ergänzendes Versorgungsangebot: Wird ein Patient in der ZNA des UKE vorstellig, wird sofort entschieden, ob er als Notfall im Krankenhaus oder ambulant in der KV-Notfallpraxis behandelt wird.“ Das entlaste die ZNA des UKE und führe dort zu mehr Kapazitäten für die Behandlung der Menschen mit schweren oder lebensbedrohlichen Erkrankungen.


Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks: „Zu viele Patienten steuern auch mit einfacheren Gesundheitsproblemen direkt die Zentralen Notaufnahmen der Krankenhäuser an. Diese Patienten wären in vielen Fällen bei einem niedergelassenen Arzt oder in einer Notfallpraxis besser aufgehoben. Die heutige Eröffnung der Notfallpraxis am UKE ist deshalb ein weiterer wichtiger Schritt, um die Notfallversorgung am Patienten zu orientieren und nicht anders herum. Die Notfallpraxis sowie die neuen Möglichkeiten, die die Kassenärztliche Vereinigung beim „Arztruf Hamburg“ und bei der digitalen Terminfindung anbietet, sind gute Instrumente, um die richtige Versorgung zur richtigen Zeit sicherzustellen.“


„Wir verfügen künftig über ein Integriertes Notfallzentrum aus Zentraler Notaufnahme und Notfallpraxis, um vielen Patientinnen und Patienten eine hausärztliche ambulante Versorgung zu ermöglichen. Das UKE und die KVH gehen damit einen zukunftsweisenden Schritt, um noch besser auf die individuellen Nöte unserer Patienten einzugehen. Wir sind davon überzeugt, dass die Notfallversorgung dadurch auf höchstem Qualitätsniveau schneller und effizienter durchgeführt werden kann, zumal die Praxis unmittelbar neben der Notaufnahme liegt und voll in das UKE integriert ist. Ein modernes, sehr patientenorientiertes Konzept, das sich weit über die Grenzen von Hamburg hinaus durchsetzen könnte“, sagt Prof. Dr. Christian Gerloff, Stellvertretender Ärztlicher Direktor des UKE und Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie.


„Das Institut und die Poliklinik für Allgemeinmedizin ist bereits seit 2012 Bestandteil der interdisziplinären Notaufnahme und versorgt in der Woche tagsüber Patientinnen und Patienten mit niedrigdringlichem Behandlungsbedarf. Als Forschungsinstitut begleiten wir das neue Projekt auch wissenschaftlich. Unsere Hoffnung ist, dass die Versorgung in der Notfallpraxis zu einer Entlastung der Disziplinen in der Zentralen Notaufnahme führt. Untersucht werden auch die Wartezeiten und die Zufriedenheit der Patientinnen und Patienten mit der neuen Praxis“, sagt Prof. Dr. Martin Scherer, Direktor des Instituts und der Poliklinik für Allgemeinmedizin des UKE.


Die neue Praxis ist im Hauptgebäude O10 des UKE direkt neben der Zentralen Notaufnahme zu finden. Die Öffnungszeiten der Notfallpraxis sind Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 18 – 24 Uhr, Freitag 17 – 24 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen 8 – 24 Uhr. Ein barrierefreier Zugang ist vorhanden.


Die neue Notfallpraxis ist ein Angebot des Bereitschaftsdienstkonzeptes „Arztruf Hamburg“, mit dem die KVH seit Mai 2018 unter der Telefonnummer 116117 ärztliche Hilfe rund um die Uhr bietet. Zum Leistungsportfolio zählen neben der Versorgung in den nun insgesamt fünf Notfallpraxen der KVH (am UKE, in Altona, Farmsen, Harburg und Reinbek) auch die ärztliche Beratung am Telefon, ein Hausbesuch durch den fahrenden Notdienst sowie die Vermittlung eines zeitnahen Arzttermins.

 

Factsheet KV-Notfallpraxis

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.arztruf-hamburg.de.


Kontakt
Dr. Jochen Kriens
Abteilungsleiter Politik und Öffentlichkeitsarbeit, Pressesprecher
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Humboldtstraße 56
22083 Hamburg
Telefon: 040 22 80 2-534
jochen.kriens@kvhh.de


Saskia Lemm
Unternehmenskommunikation
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
Martinistr. 52
20246 Hamburg
Telefon: 040 7410-59715
s.lemm@uke.de


Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg, Körperschaft des öffentlichen Rechts
Die Kassenärztliche Vereinigung Hamburg ist die Institution der Selbstverwaltung der sie tragenden Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten. Im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben arbeitet sie selbständig. Bezahlt wird sie direkt von ihren rund 5200 Mitgliedern, also den in Hamburg an der vertragsärztlichen und vertragspsychotherapeutischen Versorgung teilnehmenden Vertragsärzten und Vertragspsychotherapeuten. Die KV Hamburg ist also weder staatlich noch privatwirtschaftlich organisiert, sie ist weder Behörde noch arbeitet sie gewinnorientiert. Sie ist allein dem hoheitlichen „Sicherstellungsauftrag“ verpflichtet: der Organisation der ambulanten ärztlichen und psychotherapeutischen Versorgung der Bevölkerung. Dazu schließt sie Verträge mit den Krankenkassen, prüft die Abrechnungen der Mitglieder und zahlt ihnen auf dieser Basis die Honorare i. H. v. rund 1,3 Mrd. € pro Jahr aus. Sie erteilt Genehmigungen für spezielle Leistungen und überprüft die Qualität der Leistungen. Sie organisiert den extrem aufwendigen Zulassungsprozess und stellt zusätzlich zu der Versorgung in den Praxen der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten den Notdienst sicher. Und sie vertritt die Interessen der Ärzte und Psychotherapeuten gegenüber der Politik auf Landes- und Bundesebene. Die KV Hamburg beschäftigt über 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
Das 1889 gegründete Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist eine der modernsten Kliniken Europas und mit mehr als 11.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber in Hamburg. Gemeinsam mit seinem Universitären Herz- und Gefäßzentrum und der Martini-Klinik verfügt das UKE über mehr als 1.730 Betten und behandelt pro Jahr rund 507.000 Patientinnen und Patienten. Zu den Forschungsschwerpunkten des UKE gehören die Neurowissenschaften, die Herz-Kreislauf-Forschung, die Versorgungsforschung, die Onkologie sowie Infektionen und Entzündungen. Über die Medizinische Fakultät bildet das UKE rund 3.300 Mediziner und Zahnmediziner aus.
Wissen – Forschen – Heilen durch vernetzte Kompetenz: Das UKE. | www.uke.de

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