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Darmkrebsvorsorge

Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Jährlich erkranken hier über 70.000 Menschen daran. Seit Oktober 2002 übernehmen die Krankenkassen für Versicherte ab 55 Jahren die Kosten für eine Darmspiegelung - für eine weitere nach 10 Jahren. Diese so genannte Koloskopie gilt als sichere und wirksame Methode zur Früherkennung von Darmkrebs. Gesetzlich Krankenversicherte ab einem Alter von 50 Jahren haben neben einem Beratungsgespräch beim Arzt die Möglichkeit, jährlich den Stuhl auf verstecktes Blut untersuchen zu lassen.

Menschen, bei deren erstgradigen Verwandten Darmkrebs aufgetreten ist, erkranken statistisch häufiger selbst daran. Sie sollten daher mit dem behandelnden Arzt darüber sprechen, ob eine vorgezogene Darmspiegelung (vor Vollendung des 55. Lebensjahres) sinnvoll ist. Wissenschaftliche Untersuchungen haben außerdem gezeigt, dass bestimmte Vorerkrankungen mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko einhergehen. Dazu gehören Diabetes, insbesondere bei Insulin-Therapie, und chronisch entzündliche Darmerkrankungen.

 

 

 

Informationsoffensive Darmkrebs

Im März 2012 haben die KVen eine Informationsoffensive gestartet, die den Bürger für das Thema sensibilisieren soll.
Verstärkte Aufklärung soll das Bewusstsein für Anzeichen einer möglichen Darmerkran-

kung stärken. Ein Beispiel: In einem für gesetzlich Krankenversicherte kostenlosen Beratungsgespräch informiert der Arzt umfassend zum Thema Darmkrebs und leitet ggf. Präventionsmaßnahmen ein. Eine aktuelle Praxisinformation (Stand Februar 2013) fasst das Wichtigste zum Thema zusammen.


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