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Genehmigungspflichtige Leistungen


Die Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung berechtigt nicht automatisch zur Ausführung und Abrechnung sämtlicher Leistungen; bestimmte Leistungen sind genehmigungspflichtig.

  • Genehmigungen werden arzt-/betriebsstätten- und ggf. gerätebezogen erteilt
  • Sollten Sie an mehreren Betriebsstätten Geräte nutzen, ist eine Aufstellung beizufügen, welches Gerät an welcher Betriebsstätte von Ihnen genutzt wird
  • Für angestellte Ärzte sind die Anträge vom anstellenden Arzt / Leiter des MVZ zu stellen
  • Die beantragten Leistungen können erst nach Erteilung einer Genehmigung ausgeführt und abgerechnet werden Mehr
  • Soll Ihre fachliche Befähigung für die Ausführung und Abrechnung von Leistungen (z.B. Ultraschalldiagnostik) an Kindern nachgewiesen werden, muss aus dem Zeugnis hervorgehen, dass die Untersuchungen an Kinder durchgeführt wurden.
  • Zeugnisse und Urkunden sind vollständig (in Kopie) beizulegen. Die Zeugnisse müssen von einem von der Ärztekammer zur Weiterbildung bzw. zur vollen Weiterbildung befugten Arzt unterzeichnet sein.
  • Die Anträge sind gebührenpflichtig Mehr
  • Für die Bearbeitung von Anträgen auf Abrechnungsgenehmigungen, die ein Mitglied der Kassenärztlichen Vereinigung innerhalb von 12 Monaten nach Beginn der Mitgliedschaft vollständig stellt, werden höchstens Gebühren bis zu 300,00 € erhoben.
  • Bei eingeschränkter Zulassung (z.B. Sonderbedarfszulassung) und Ermächtigung werden nur die Leistungen genehmigt, für die Sie zugelassen bzw. ermächtigt sind.

Alle im Glossar aufgeführten Leistungen erfordern eine Genehmigung durch die KV Hamburg und müssen in der Abteilung Qualitätssicherung und Abrechnungsgenehmigung schriftlich beantragt werden.

 

 

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Nicht- ärztliche Praxisassistenten

 

Ansprechpartner:

Inga Beitz

 

040/22 802-451

Grundlage:

Vereinbarung über die Erbringung ärztlich angeordneter Hilfeleistungen in der Häuslichkeit der Patienten, in Alten- oder Pflegeheimen oder in anderen beschützenden Einrichtungen oder in hausärztlichen Praxen

 

Teilnahmeberechtigt:

Ärzte die ausschließlich an der hausärztlichen Versorgung teilnehmen:

  • Fachärzten für Allgemeinmedizin,
  • Fachärzten für Innere und Allgemeinmedizin,
  • Praktischen Ärzten,
  • Ärzten ohne Gebietsbezeichnung,
  • Fachärzten für Innere Medizin ohne Schwerpunktbezeichnung, die gegenüber dem Zulassungsausschuss ihre Teilnahme an der hausärztlichen Versorgung gemäß § 73 Abs. 1a SGB V erklärt haben

 

Genehmigungs-voraussetzungen für die Praxis:

Für die Praxis

Die Praxis muss in den letzten vier Quartalen, vor Antragstellung:

  • durchschnittlich mindestens 700 Fälle je Hausarzt (mit voller Zulassung) und Quartal behandelt haben (bei mehreren Hausärzten in der Praxis erhöht sich die Fallzahl um 521 je weiterem Hausarzt mit vollem Tätigkeitsumfang).

oder

  • in den letzten vier Quartalen im Durchschnitt mindestens 120 Fälle je Hausarzt und Quartal bei Patienten, die älter als 75 Jahre sind, behandelt haben (bei mehreren Hausärzten in der Praxis erhöht sich die Fallzahl um 80 Fälle je weiterem Hausarzt mit vollem Tätigkeitsumfang).

Sofern ein Hausarzt nicht in Vollzeit tätig ist, wird die Fallzahl anteilig ermittelt.

 

 

für die Praxisassistenten:

  • Die nicht - ärztlichen Praxisassistenten müssen mit mindestens 20 Wochenstunden beschäftigt werden,
  • ein qualifizierter Berufsabschluss gemäß der Verordnung über die Berufsausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten / Arzthelfer (in) oder dem Krankenpflegegesetz

und

  • mindestens dreijähriger Berufserfahrung in einer hausärztlichen Praxis.

Der Nachweis muss der KV Hamburg vorgelegt werden.

 

 

Die theoretische und praktische Fortbildung für die / den Praxisassistenten / -in gelten als erfüllt, wenn folgender zeitlicher Umfang nachgewiesen werden kann:

 

 

Dauer der Berufs-tätigkeit

Theoretische Fortbildung (Stunden)

Praktische Fortbildung (Stunden)

Notfall-

managem.

Erweiterte

Notfall-

kompetenz

(Stunden)

weniger als 5 Jahre

 

200

50

20

weniger als 10 Jahre

 

170

 30

 20

mehr als 10 Jahre

 

150

 20

 20

 

 

 

Fortbildungsinhalte (Theorie):

  • Berufsbild (mindestens 15 Stunden)
  • Medizinische Kompetenz (mindestens 110 Stunden)
  • Kommunikation/Dokumentation (mindestens 25 Stunden)
  • Notfallmanagement (mindestens 20 Stunden inklusive praktischer Übungen)

 

Die Praktische Fortbildung soll den nicht-ärztlichen Praxisassistenten zur Anwendung des in der theoretischen Fortbildung Erlernten befähigen. Dazu begleitet der nicht-ärztliche Praxisassistent Hausbesuche des Arztes in der Häuslichkeit der Patienten, in Alten- oder Pflegeheimen oder in anderen beschützenden Einrichtungen und übernimmt unter Aufsicht des Arztes Hausbesuche.

 

  • Die Fortbildung Notfallmanagement ist zum Antragsdatum nicht älter als 3 Jahre
  • Die Nachweise über Hausbesuche und das Notfallmanagment ist zum Zeitpunkt des Antragsverfahrens durch eine ärztliche Bescheinigung gegenüber der KVH nachzuweisen. Danach gelten die jährlichen Auflagen zur Aufrechterhaltung der Genehmigung.

 

Zusatzqualifikation NäPa

  • Zertifikat über die Zusatzqualifikation

Das Qualifikationsangebot muss von der Ärztekammer anerkannt sein.

 

 

Zusatzqualifikation  VERAH

  • Zertifikat über die Zusatzqualifikation

Die Zusatzqualifikation liegt vor, wenn die medizinische Fachangestellte eine Ausbildung zur VERAH® und die erforderlichen Aufbaumodule, VERAH® Plus, absolviert hat und eine Ergänzungsprüfung bei der Landesärztekammer erfolgreich abgeschlossen hat.

 

  • Das Zertifikat darf bei Beantragung nicht älter als 5 Jahre sein.

 

 

Übergangsregelung für NäPa und VERAH


  • Anmeldbestätigung über den Beginn der jeweiligen Zusatzqualifikation

 

Die Genehmigung wird bis zum voraussichtlichen Abschluss der Fortbildung befristet, längstens für 4 Quartale und maximal bis zum 31.Dezember 2018. Danach muss das Zertifikat vorliegen, ansonsten wird die Genehmigung widerrufen.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Informationen zum Erhalt der Zusatzqualifikation Nichtärztliche Praxisassistenz:

Die Ärztekammer Hamburg führt die Lernerfolgskontrolle nach der Teilnahme an den VERAH Plus Modulen durch, die Teil der Qualifikation zur Nichtärztlichen Praxisassistenten ist. Bei Bestehen der Lernerfolgskontrolle wird  eine Bescheinigung ausgestellt. Dieser Ablauf  setzt die Ausbildung VERAH und VERAH Plus über das IHF (Institut für Hausärztliche Fortbildung im deutschen Hausärzteverband e.v.) voraus.

Für den Kompaktkurs, das Curricula NäPa, kooperiert die Ärztekammer Hamburg mit dem Edmund Christiani Seminar als Einrichtung der Ärztekammer Schleswig Holstein. Die Lernerfolgskontrolle sowie die Bescheinigung wird dort durchgeführt und ausgestellt.   www.aeksh.de/mfa_weiterbildung 

Kontaktdaten der ÄK Hamburg:
Zentrale:202299-300
E-Mail an: akademie@aekhh.de

Termine für die Lernerfolgskontrolle nach VERAH Plus bei der Ärztekammer Hamburg Fortbildungdakedemie, Ebene 13, Weidestr. 122b, 22083 HH:

Dienstag, 13.02.2018 um 14:00 Uhr

Donnerstag, 17.05.2018 um 14:00 Uhr 

Dienstag, 21.08.2018 um 14:00 Uhr

Dienstag, 23.10.2018 um 14:00 Uhr


Die Ärzte mit einer befristeten Genehmigung reichen bitte folgende Unterlagen Ihrer MFA bei der KV Hamburg ein, um eine unbefristete Genehmigung zu erhalten:

  • Das VERAH und VERAH Plus Zertifikat und die von der Ärztekammer Hamburg ausgestellte  Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an der Lernerfolgskontrolle

oder

  • Die Bescheinigung über den Kompaktkurs NäPa  der jeweiligen Ärztekammer (NäPa Zertifikat)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Auflage zur Aufrechterhaltung einer Gehnehmigung:

  • Jährliche Anzeige durch eine Erklärung der Praxis, dass die Anstellung des / der nicht – ärztlichen Praxisassistenten / -in weiterhin Bestand hat.
  • Die Fortbildung Notfallmanagement ist alle 3 Jahre zu wiederholen und der Qualitätssicherung der KVHH vorzulegen.
  • Die Prüfung der Behandlungsfälle erfolgt erstmalig nach zwei Jahren, danach im jährlichen Rhythmus.

 

Formulare:

Hier können Sie, abhängig von der genehmigungspflichtigen Leistung, z.B. folgende Formulare finden:

  • Antragsformulare
  • Hinweis zum Erhalt Zertifikat über die Zusatzqualifikation gemäß § 7 Anlage 8 zum BMV-Ä
  • etc.