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Genehmigungspflichtige Leistungen


Die Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung berechtigt nicht automatisch zur Ausführung und Abrechnung sämtlicher Leistungen; bestimmte Leistungen sind genehmigungspflichtig.

  • Genehmigungen werden arzt-/betriebsstätten- und ggf. gerätebezogen erteilt
  • Sollten Sie an mehreren Betriebsstätten Geräte nutzen, ist eine Aufstellung beizufügen, welches Gerät an welcher Betriebsstätte von Ihnen genutzt wird
  • Für angestellte Ärzte sind die Anträge vom anstellenden Arzt / Leiter des MVZ zu stellen
  • Die beantragten Leistungen können erst nach Erteilung einer Genehmigung ausgeführt und abgerechnet werden Mehr
  • Soll Ihre fachliche Befähigung für die Ausführung und Abrechnung von Leistungen (z.B. Ultraschalldiagnostik) an Kindern nachgewiesen werden, muss aus dem Zeugnis hervorgehen, dass die Untersuchungen an Kinder durchgeführt wurden.
  • Zeugnisse und Urkunden sind vollständig (in Kopie) beizulegen. Die Zeugnisse müssen von einem von der Ärztekammer zur Weiterbildung bzw. zur vollen Weiterbildung befugten Arzt unterzeichnet sein.
  • Die Anträge sind gebührenpflichtig Mehr
  • Für die Bearbeitung von Anträgen auf Abrechnungsgenehmigungen, die ein Mitglied der Kassenärztlichen Vereinigung innerhalb von 12 Monaten nach Beginn der Mitgliedschaft vollständig stellt, werden höchstens Gebühren bis zu 300,00 € erhoben.
  • Bei eingeschränkter Zulassung (z.B. Sonderbedarfszulassung) und Ermächtigung werden nur die Leistungen genehmigt, für die Sie zugelassen bzw. ermächtigt sind.

Alle im Glossar aufgeführten Leistungen erfordern eine Genehmigung durch die KV Hamburg und müssen in der Abteilung Qualitätssicherung und Abrechnungsgenehmigung schriftlich beantragt werden.

 

 

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Neuropsychologische Therapie

 

Ansprechpartner:

Birgit Gaumnitz

Sabrina Pfeifer

 

040/22 802-889

040/22 802-858

Grundlage:

Richtlinie Methoden vertragsärztlicher Versorgung

Anlage I Punkt 19

 

Musterweiterbildungsordnung der Bptk

 

 

 

 

 

Antragsberechtigt:

Fachärzte für:

  • Neurologie
  • Nervenheilkunde
  • Psychiatrie
  • Psychiatrie und Psychotherapie
  • Neurochirurgie
  • Kinder- und Jugendmedizin mit Schwerpunkt Neuropädiatrie
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie

Berechtigt sind Ärzte und Psychotherapeuten mit neuropsychologischer Zusatzqualifikation.

  • Ärztliche Psychotherapeuten mit fachlicher Befähigung in einem anerkannten Psychotherapieverfahren1
  • Psychologische Psychotherapeuten mit fachlicher Befähigung in einem anerkannten Psychotherapieverfahren1
  • Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten mit fachlicher Befähigung in einem anerkannten Psychotherapieverfahren1

 

1Anerkannte Psychotherapieverfahren gemäß

Psychotherapie-Richtlinie

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Analytische Psychotherapie, Verhaltenstherapie

 

 

Hinweis:

  • Für die Indikationsstellung (Stufe 1) reicht eine entsprechende Facharztausbildung.
  • Ärzte und Psychotherapeuten, die Leistungen der Diagnostik (Stufe 2) und Therapie abrechnen wollen, benötigen eine Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg.


 

 

Fachliche Anforderungen:

Neuropsychologische Zusatzqualifikation

  • zwei Jahre klinische Tätigkeit in Vollzeittätigkeit oder in Teilzeittätigkeit entsprechend längerer Dauer auf Weiterbildungsstellen für Klinische Neuropsychologie oder klinischen Stellen; davon mindestens ein Jahr in zur Weiterbildung zugelassenen stationären Einrichtungen der Neurologie oder Neurologischen Rehabilitation (bis zu einem Jahr kann in einer zur Weiterbildung zugelassenen Praxis oder Ambulanz abgeleistet werden)
  • mindestens 400 Stunden Theorie; davon mindestens 200 Unterrichtsstunden in externen, zur theoretischen Weiterbildung zugelassenen Weiterbildungsstätten außerhalb der stationären oder ambulanten Einrichtung, in der die klinische Tätigkeit absolviert wird
  • mindestens 100 Stunden fallbezogene Supervision durch zur Weiterbildung befugte Supervisoren
  • Dokumentation von fünf differenzierten Falldarstellungen, aus denen neben der Darstellung der Ätiologie der Hirnfunktionsstörungen und gegebenenfalls der Lokalisation der Hirnschädigungen weitere relevante medizinische Daten, die neuropsychologische Diagnostik, die therapeutischen Maßnahmen, der Verlauf der Behandlung und deren Evaluation hervorgehen sollen. Dabei sollen unterschiedliche Störungsbereiche dargestellt werden; von den fünf Kasuistiken sollen zwei Begutachtungen (beziehungsweise Darstellungen in gutachtenform) sein

 

 

 

Stichprobenprüfung:

Jährliche Überprüfung der sachgerechten Dokumentation sowie der Indikation von zwölf Patienten. Die Beurteilung erfolgt nach einem einheitlichen Bewertungssystem.

Erforderliche Abrechnungs-genehmigung der KVH:

  • Psychotherapie

 

Kompetenzcenter:

Ja – die Leitung der Stichprobenprüfung obliegt der

Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein. 

Formulare:

Hier können Sie, abhängig von der genehmigungspflichtigen Leistung, z.B. folgende Formulare finden:

  • Antragsformulare
  • Gerätenachweise
  • Teilnahmeerklärungen 

  • etc.