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Genehmigungspflichtige Leistungen


Die Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung berechtigt nicht automatisch zur Ausführung und Abrechnung sämtlicher Leistungen; bestimmte Leistungen sind genehmigungspflichtig.

  • Genehmigungen werden arzt-/betriebsstätten- und ggf. gerätebezogen erteilt
  • Sollten Sie an mehreren Betriebsstätten Geräte nutzen, ist eine Aufstellung beizufügen, welches Gerät an welcher Betriebsstätte von Ihnen genutzt wird
  • Für angestellte Ärzte sind die Anträge vom anstellenden Arzt / Leiter des MVZ zu stellen
  • Die beantragten Leistungen können erst nach Erteilung einer Genehmigung ausgeführt und abgerechnet werden Mehr
  • Soll Ihre fachliche Befähigung für die Ausführung und Abrechnung von Leistungen (z.B. Ultraschalldiagnostik) an Kindern nachgewiesen werden, muss aus dem Zeugnis hervorgehen, dass die Untersuchungen an Kinder durchgeführt wurden.
  • Zeugnisse und Urkunden sind vollständig (in Kopie) beizulegen. Die Zeugnisse müssen von einem von der Ärztekammer zur Weiterbildung bzw. zur vollen Weiterbildung befugten Arzt unterzeichnet sein.
  • Die Anträge sind gebührenpflichtig Mehr
  • Für die Bearbeitung von Anträgen auf Abrechnungsgenehmigungen, die ein Mitglied der Kassenärztlichen Vereinigung innerhalb von 12 Monaten nach Beginn der Mitgliedschaft vollständig stellt, werden höchstens Gebühren bis zu 300,00 € erhoben.
  • Bei eingeschränkter Zulassung (z.B. Sonderbedarfszulassung) und Ermächtigung werden nur die Leistungen genehmigt, für die Sie zugelassen bzw. ermächtigt sind.

Alle im Glossar aufgeführten Leistungen erfordern eine Genehmigung durch die KV Hamburg und müssen in der Abteilung Qualitätssicherung und Abrechnungsgenehmigung schriftlich beantragt werden.

 

 

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Hörgeräteversorgung

 

Ansprechpartner:

Inga Borchers

Anja Göttsche

Susanne Keller

Cornelia Wehner

 

040/22 802-895

040/22 802-559

040/22 802-494

040/22 802-602

Grundlage:

Qualitätssicherungsvereinbarung Hörgeräteversorgung

 

Qualitätssicherungsvereinbarung Hörgeräteversorgung KINDER

 

 

 

Antragsberechtigt:

  • Fachärzte für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
  • Fachärzte für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen (Phoniatrie und Pädaudiologie)

 

 

Fachliche Anforderungen:

Selbstständige Indikationsstellung nach Ausschluss zentraler Hörstörungen und Durchführung von mindestens 20 Hörtests zu Hörgeräteversorgung innerhalb der letzten 5 Jahre

 

 

Zusätzliche Anforderungen:

Theoretische Kenntnisse in der Diagnostik, Therapie und Versorgung von Hörstörungen sowie Kenntnisse über die aktuelle Hörgerätetechnik in Bezug auf die audiologischen Befunde durch Erlangung von 10 Fortbildungspunkten innerhalb von 2 Jahren vor Antragstellung

 

 

Praxisausstattung:

  • Schallreduzierter Raum zur Durchführung von Ton- und Sprachaudiometrien im freien Schallfeld
  • Audiometer mit entsprechenden Referenzwerten von Hörschwellen
  • Testverfahren zur Überprüfung des Hörhilfenversorgungs-Ergebnisses
  • Binokulares Ohrmikroskop
  • Möglichkeit zur Impedanzmessung

 

 

Praxisausstattung KINDER:

  • Schallreduzierter Raum zur Durchführung von Ton- und Sprachaudiometrien im freien Schallfeld
  • Kinderaudiometrieanlagen mit einer Mindestausstattung von fünf Audiometrielautsprechern mit Störschalllautsprechern
  • Zweikanalige BERA für die Untersuchungen mittels elektrischer Reaktionsaudiometrie
  • Testmaterial für Sprachaudiometrie gemäß des Sprachentwicklungsalters entsprechend
  • Binokulares Ohrmikroskop
  • Möglichkeit zur Impedanzmessung

 

Ärztliche Dokumentation:

Aus der ärztlichen Dokumentation (Patientendokumentation) muss der Umfang
der Hörgeräteversorgung vollständig und nachvollziehbar hervorgehen.

So muss die ärztliche Dokumentation insbesondere Angaben enthalten zur:

  • ärztlichen Neuverordnung eines Hörgerätes unter Verwendung des Muster 15 (Ohrenärztliche Verordnung einer Hörhilfe)
  • ersten Nachuntersuchung („Abnahme“)
  • möglicherweise notwendigen Nachsorge
  • gegebenenfalls erforderlichen Rück- und Absprache mit dem Hörgeräteakustiker

Die Inhalte der ärztlichen Dokumentation sind in § 7 der Vereinbarung nachzulesen.

 

Die Verpflichtung zur elektronischen Übermittlung der Angaben zur Hörgeräteversorgung und

–abnahme gemäß § 7 Abs. 3 der Vereinbarung beginnt am 01. April 2013

 

Kurzanleitung zur eDoku

 

Ausfüllanleitung

 

FAQ

 

Die Verpflichtung zur elektronischen Übermittlung der Angaben zur Hörgeräteversorgnung KINDER und

–abnahme gemäß § 7 Abs. 3 der Vereinbarung beginnt am 01. Juli 2013

 

Kurzanleitung zur eDoku - KINDER

 

Ausfüllanleitung - KINDER

 

FAQ - KINDER

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stichprobenprüfung

Die ärztlichen Dokumentationen sind auf Verlangen der KVH zur Überprüfung der Vollständigkeit und der Nachvollziehbarkeit vorzulegen.

 

 

Auflagen zur Aufrechterhaltung der Genehmigung:

1. Mindestens einmal jährlich durchgeführte messtechnische Kontrolle der eingesetzten Untersuchungsgeräte und Instrumentarien durch einen zugelassenen Wartungsdienst

 

2. Alle 2 Jahre Nachweis theoretischer Kenntnisse in der Diagnostik, Therapie und Versorgung von Hörstörungen sowie Kenntnisse über die aktuelle Hörgerätetechnik in Bezug auf die audiologischen Befunde durch Erlangung von 7 Fortbildungspunkten

 

 

Formulare:

Hier können Sie, abhängig von der genehmigungspflichtigen Leistung, z.B. folgende Formulare finden:

  • Antragsformulare
  • Gerätenachweise
  • Teilnahmeerklärungen 

  • etc.