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Genehmigungspflichtige Leistungen


Die Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung berechtigt nicht automatisch zur Ausführung und Abrechnung sämtlicher Leistungen; bestimmte Leistungen sind genehmigungspflichtig.

  • Genehmigungen werden arzt-/betriebsstätten- und ggf. gerätebezogen erteilt
  • Sollten Sie an mehreren Betriebsstätten Geräte nutzen, ist eine Aufstellung beizufügen, welches Gerät an welcher Betriebsstätte von Ihnen genutzt wird
  • Für angestellte Ärzte sind die Anträge vom anstellenden Arzt / Leiter des MVZ / der BAG zu stellen
  • Die beantragten Leistungen können erst nach Erteilung einer Genehmigung ausgeführt und abgerechnet werden Mehr
  • Soll Ihre fachliche Befähigung für die Ausführung und Abrechnung von Leistungen (z.B. Ultraschalldiagnostik) an Kindern nachgewiesen werden, muss aus dem Zeugnis hervorgehen, dass die Untersuchungen an Kinder durchgeführt wurden.
  • Zeugnisse und Urkunden sind vollständig (in Kopie) beizulegen. Die Zeugnisse müssen von einem von der Ärztekammer zur Weiterbildung bzw. zur vollen Weiterbildung befugten Arzt unterzeichnet sein.
  • Die Anträge sind gebührenpflichtig Mehr
  • Für die Bearbeitung von Anträgen auf Abrechnungsgenehmigungen, die ein Mitglied der Kassenärztlichen Vereinigung innerhalb von 12 Monaten nach Beginn der Mitgliedschaft vollständig stellt, werden höchstens Gebühren bis zu 300,00 € erhoben.
  • Bei eingeschränkter Zulassung (z.B. Sonderbedarfszulassung) und Ermächtigung werden nur die Leistungen genehmigt, für die Sie zugelassen bzw. ermächtigt sind.

Alle im Glossar aufgeführten Leistungen erfordern eine Genehmigung durch die KV Hamburg und müssen in der Abteilung Qualitätssicherung und Abrechnungsgenehmigung schriftlich beantragt werden.

 

 

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Zervix-Zytologie

 

Ansprechpartner:

Kay Siebolds

Saskia Willms

040/22 802-478

040/22 802-631

 

Grundlage:

Zervix-Zytologie-Vereinbarung

 

Antragsberechtigt:

Niedergelassene, ermächtigte Ärzte oder Ärzte im Angestelltenverhältnis mit der Facharztbezeichnung

  • Pathologie
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe

 

Fachliche Anforderungen:

Vorlage eines Zeugnisses, in dem Folgendes bestätigt wird:

 

  • eine mindestens halbjährige ganztägige Tätigkeit oder eine vom Umfang her vergleichbare, maximal 2-jährige berufsbegleitende Tätigkeit in der zytologischen Diagnostik in einem zytologischen Labor, das den Anforderungen nach Abs. 2 der Vereinbarung entspricht, mit der persönlichen Beurteilung von mindestens 5.000 Fällen aus der gynäkologischen Exfoliativ-Zytologie, in denen -ggf. unter Einbeziehung einer Lehrsammlung- mindestens 200 Fälle von Zervix-Karzinomen oder deren Vorstadien enthalten sind

und

  • einen Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an der Präparateprüfung

 

Zusätzliche Anforderungen:

  • Die räumliche und apparative Ausstattung der Zytologie-Einrichtung ist zu bestätigen
  • Bei Einsatz von Präparatebefundern muss der zytologieverantwortliche Arzt die fachliche Befähigung gemäß §4 der im Zytologie-Labor tätigen Präparatebefunder der KV durch Vorlage von Zeugnissen nachweisen.  

 

 

Strukturqualität:

Innerhalb von jeweils 2 Kalenderjahren muss der zytologieverantwortliche Arzt eine themenbezogene Fortbildung von 40 Stunden Dauer nachweisen.

Für die Präparatebefunder ist eine themenbezogene Fortbildung von jeweils 40 Stunden Dauer innerhalb von 2 Kalenderjahren nachweisen, wovon 20 Stunden auch durch eine einrichtungsinterne Fortbildung abgegolten werden können.

 

Stichprobenprüfung:

In einem 24-monatigen Abstand fordert die KVH vom zytologieverantwortlichen Arzt jeweils 12 Präparate mit der dazugehörenden Dokumentation und Befundung an.

Die Überprüfung der Präparatequalität und der ärztlichen Dokumentation bezieht sich auf die Beurteilung der Qualität des Zellmaterials, der Färbung und der Eindeckung sowie auf die Nachvollziehbarkeit der Befundung / Dokumentation (z. B. korrekte Angaben zur Präsenz endozervikaler Zellen).

 

Jahresstatistik:

Zum 1.Juli jeden Jahres sind der KVH Auswertungsergebnisse (Anzahl untersuchter Frauen, PAP-Einstufungen) zu melden. Diese werden in einer Statistik aller Praxen eingepflegt und durch die beratende Kommission auf Auffälligkeiten überprüft. Die Praxis erhält eine Statistik in anonymisierter Form.

 

 

Formulare:

Hier können Sie, abhängig von der genehmigungspflichtigen Leistung, z.B. folgende Formulare finden:

  • Antragsformulare
  • Gerätenachweise
  • Teilnahmeerklärungen 

  • etc.