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Genehmigungspflichtige Leistungen


Die Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung berechtigt nicht automatisch zur Ausführung und Abrechnung sämtlicher Leistungen; bestimmte Leistungen sind genehmigungspflichtig.

  • Genehmigungen werden arzt-/betriebsstätten- und ggf. gerätebezogen erteilt
  • Sollten Sie an mehreren Betriebsstätten Geräte nutzen, ist eine Aufstellung beizufügen, welches Gerät an welcher Betriebsstätte von Ihnen genutzt wird
  • Für angestellte Ärzte sind die Anträge vom anstellenden Arzt / Leiter des MVZ zu stellen
  • Die beantragten Leistungen können erst nach Erteilung einer Genehmigung ausgeführt und abgerechnet werden Mehr
  • Soll Ihre fachliche Befähigung für die Ausführung und Abrechnung von Leistungen (z.B. Ultraschalldiagnostik) an Kindern nachgewiesen werden, muss aus dem Zeugnis hervorgehen, dass die Untersuchungen an Kinder durchgeführt wurden.
  • Zeugnisse und Urkunden sind vollständig (in Kopie) beizulegen. Die Zeugnisse müssen von einem von der Ärztekammer zur Weiterbildung bzw. zur vollen Weiterbildung befugten Arzt unterzeichnet sein.
  • Die Anträge sind gebührenpflichtig Mehr
  • Für die Bearbeitung von Anträgen auf Abrechnungsgenehmigungen, die ein Mitglied der Kassenärztlichen Vereinigung innerhalb von 12 Monaten nach Beginn der Mitgliedschaft vollständig stellt, werden höchstens Gebühren bis zu 300,00 € erhoben.
  • Bei eingeschränkter Zulassung (z.B. Sonderbedarfszulassung) und Ermächtigung werden nur die Leistungen genehmigt, für die Sie zugelassen bzw. ermächtigt sind.

Alle im Glossar aufgeführten Leistungen erfordern eine Genehmigung durch die KV Hamburg und müssen in der Abteilung Qualitätssicherung und Abrechnungsgenehmigung schriftlich beantragt werden.

 

 

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Substitution

 

Ansprechpartner:

Michael Bauer

Sabrina Pfeifer

Christine Schwarzloh

 

040/22 802-388

040/22 802-858

040/22 802-741

Grundlagen:

Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung

 

 

Weitere rechtliche Grundlagen:

Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung - (BtMVV)  

 

Durchführungsbestimmungen der KVH (Substitution)

 

Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln (BtMG)

 

Kooperationsvereinbarung zur "Stärkung des Kinderschutzes"

 

Richtlinien der Bundesärztekammer zur Durchführung der substitionsgestützten Behandlung Opiatabhängiger

 

 

Verordnung von Substitutionsmitteln bei in häuslicher Gemeinschaft mitlebenden Kindern

 

Weltweite Reisebestimmungen für Substitutionspatienten (BfArM)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Antragsberechtigt:

  • Medizinische Versorgungszentren
  • niedergelassene Ärzte
  • ermächtigte Ärzte
  • Ärzte im Angestelltenverhältnis

 

Fachliche Anforderungen:

Zusatzweiterbildung "Suchtmedizinische Grundversorgung"

 

Zusätzliche Anforderungen:

Bei Substitution mit Diamorphin:

  • Zusatzweiterbildung "Suchtmedizinische Grundversorgung" muss sich auf die Behandlung mit Diamorphin erstrecken und diese kann nur durch eine mindestens sechsmonatige Tätigkeit im Rahmen des Modellprojektes „Heroingestützte Behandlung Opiatabhängiger“ ersetzt werden
  • Dürfen nur in Einrichtungen durchgeführt werden, die von der KVH eine Genehmigung erhalten haben und denen die zuständige Landesbehörde eine Erlaubnis gemäß § 5 Abs. 9b BtMVV erteilt hat

 

 

Anzeigeverfahren:

Beginn und Beendigung einer Substitutionsbehandlung hat der Arzt unverzüglich der KVH und der leistungspflichtigen Krankenkasse anzuzeigen.

 

 

Stichprobenprüfung
im Einzelfall:

  • Pro Quartal werden mindestens 2% der abgerechneten Behandlungsfälle im Rahmen einer Zufallsauswahl geprüft.
Sofortige Überprüfung der Dokumentation bei Aufnahme der Substitutionsbehandlung:
  • mit Diamorphin, Codein oder Dihydrocodein
  • bei kürzer als zwei Jahre bestehender Opiatabhängigkeit
  • sowie bei Opiatabhängigen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben
Überprüfung der Dokumentationen von Substitutionsbehandlungen mit Ablauf von 5 Behandlungsjahren

 

Formulare:

Folgende Formulare zur Substitutionsbehandlung sind im Bereich Formulare verfügbar:

  • Antrag auf Genehmigung
  • An- und Abmeldebogen KVH
  • An- und Abmeldebogen Kostenträger
  • Einverständniserklärung zur Datenübermittlung – bei Behandlungsbeginn
  • Einverständniserklärung zur Datenübermittlung – bei Abschluss der Behandlungsvereinbarung
  • Aufnahmedokumentation
  • Verlaufsdokumentation
  • Kooperationsvereinbarung zur "Stärkung des Kinderschutzes"