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Genehmigungspflichtige Leistungen


Die Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung berechtigt nicht automatisch zur Ausführung und Abrechnung sämtlicher Leistungen; bestimmte Leistungen sind genehmigungspflichtig.

  • Genehmigungen werden arzt-/betriebsstätten- und ggf. gerätebezogen erteilt
  • Sollten Sie an mehreren Betriebsstätten Geräte nutzen, ist eine Aufstellung beizufügen, welches Gerät an welcher Betriebsstätte von Ihnen genutzt wird
  • Für angestellte Ärzte sind die Anträge vom anstellenden Arzt / Leiter des MVZ zu stellen
  • Die beantragten Leistungen können erst nach Erteilung einer Genehmigung ausgeführt und abgerechnet werden Mehr
  • Soll Ihre fachliche Befähigung für die Ausführung und Abrechnung von Leistungen (z.B. Ultraschalldiagnostik) an Kindern nachgewiesen werden, muss aus dem Zeugnis hervorgehen, dass die Untersuchungen an Kinder durchgeführt wurden.
  • Zeugnisse und Urkunden sind vollständig (in Kopie) beizulegen. Die Zeugnisse müssen von einem von der Ärztekammer zur Weiterbildung bzw. zur vollen Weiterbildung befugten Arzt unterzeichnet sein.
  • Die Anträge sind gebührenpflichtig Mehr
  • Für die Bearbeitung von Anträgen auf Abrechnungsgenehmigungen, die ein Mitglied der Kassenärztlichen Vereinigung innerhalb von 12 Monaten nach Beginn der Mitgliedschaft vollständig stellt, werden höchstens Gebühren bis zu 300,00 € erhoben.
  • Bei eingeschränkter Zulassung (z.B. Sonderbedarfszulassung) und Ermächtigung werden nur die Leistungen genehmigt, für die Sie zugelassen bzw. ermächtigt sind.

Alle im Glossar aufgeführten Leistungen erfordern eine Genehmigung durch die KV Hamburg und müssen in der Abteilung Qualitätssicherung und Abrechnungsgenehmigung schriftlich beantragt werden.

 

 

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Photodynamische Therapie

 

Ansprechpartner:

Lucas Rathke

Cornelia Wehner

Monika Zieminski

 

040/22 802-385

040/22 802-602

040/22 802-603

Grundlage:

Qualitätssicherungsvereinbarung zur photodynamischen Therapie am Augenhintergrund

 

Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung

 

 

 

 

 

Antragsberechtigt:

  • Medizinische Versorgungszentren
  • niedergelassene Augenärzte
  • ermächtigte Augenärzte
  • Augenärzte im Angestelltenverhältnis

 

Fachliche Anforderungen:

Zeugnis oder Bescheinigung über die selbstständige Auswertung unter Anleitung von mindestens 200 Fluoreszenzangiographien am Augenhintergrund zur Differentialdiagnostik pathologischer Veränderungen bei Vorliegen einer AMD oder/und einer pathologischen (hohen) Myopie zur Indikationsstellung zu operativen und medikamentösen Eingriffen, insbesondere zu einer photodynamischen Therapie und selbstständige Durchführung unter Anleitung von 50 photodynamischen Therapien am Augenhintergrund - jeweils innerhalb von 5 Jahren vor Antragstellung.

 

Der Zeugnisaussteller muss nach der Weiterbildungsordnung in vollem Umfang (60 Monate) zur Weiterbildung im Gebiet Augenheilkunde befugt sein. Bei weniger als 60 Monaten muss der Zeugnisaussteller ebenfalls die Anforderungen an die fachliche Befähigung nach der Qualitätssicherungsvereinbarung PDT erfüllen.

 

Kann der Nachweis von 50 photodynamischen Therapien am Augenhintergrund nicht geführt werden, besteht alternativ die Möglichkeit, die Teilnahme an einem mindestens 4stündigen Kurs, der innerhalb der letzten 12 Monate vor Antragstellung absolviert wurde, nachzuweisen. Die inhaltlichen Anforderungen an den Kurs bzw. der Qualifikation des Kursleiters sind der Vereinbarung zu entnehmen

 

 

Stichprobenprüfung:

Hinweis:

Die Partner des Bundesmantelvertrages haben beschlossen, die Dokumentationsprüfungen für die PDT und PTK bis zum 31.12.2019 auszusetzen.

 

 

Jährliche Anforderung von Dokumentationen (Erstindikation) von zehn abgerechneten Fällen. Die Auswahl der Fälle erfolgt durch die Kassenärztliche Vereinigung unter Angabe des Namens des Patienten.

 

Werden die Anforderungen an die sachgerechte Indikationsstellung in zwei aufeinanderfolgenden Jahren jeweils erfüllt, erfolgt die Überprüfung nur alle zwei Jahre mit Prüfung von zehn Fällen aus diesem Zeitraum.

 

Die Überprüfung der Dokumentationen erfolgt durch dafür zuständige PDT-Kommission.

Das Ergebnis der Überprüfung wird dem Arzt durch Kassenärztliche Vereinigung mitgeteilt.

 

Werden die Anforderungen an die sachgerechte Indikationsstellung nicht erfüllt, muss der Arzt innerhalb von drei Monaten an einer erneuten Überprüfung der ärztlichen Dokumentation nach der Vereinbarung teilnehmen. Werden die Anforderungen auch dann nicht erfüllt, hat der Arzt die Möglichkeit an einem Kolloquium bei der Kassenärztlichen Vereinbarung teilzunehmen. Hat der Arzt an dem Kolloquium nicht teilgenommen oder war die Teilnahme nicht erfolgreich, ist die Genehmigung zur Ausführung und Abrechnung der photodynamischen Therapie am Augenhintergrund zu widerrufen. Ein erneuter Antrag auf Genehmigung kann frühestens nach Ablauf von sechs Monaten nach Widerruf der Genehmigung gestellt werden.

 

Kompetenzcenter:

Ja – die Leitung obliegt der KVH

 

Formulare:

Hier können Sie, abhängig von der genehmigungspflichtigen Leistung, z.B. folgende Formulare finden:

  • Antragsformulare
  • Gerätenachweise
  • Teilnahmeerklärungen 

  • etc.