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Genehmigungspflichtige Leistungen


Die Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung berechtigt nicht automatisch zur Ausführung und Abrechnung sämtlicher Leistungen; bestimmte Leistungen sind genehmigungspflichtig.

  • Genehmigungen werden arzt-/betriebsstätten- und ggf. gerätebezogen erteilt
  • Sollten Sie an mehreren Betriebsstätten Geräte nutzen, ist eine Aufstellung beizufügen, welches Gerät an welcher Betriebsstätte von Ihnen genutzt wird
  • Für angestellte Ärzte sind die Anträge vom anstellenden Arzt / Leiter des MVZ zu stellen
  • Die beantragten Leistungen können erst nach Erteilung einer Genehmigung ausgeführt und abgerechnet werden Mehr
  • Soll Ihre fachliche Befähigung für die Ausführung und Abrechnung von Leistungen (z.B. Ultraschalldiagnostik) an Kindern nachgewiesen werden, muss aus dem Zeugnis hervorgehen, dass die Untersuchungen an Kinder durchgeführt wurden.
  • Zeugnisse und Urkunden sind vollständig (in Kopie) beizulegen. Die Zeugnisse müssen von einem von der Ärztekammer zur Weiterbildung bzw. zur vollen Weiterbildung befugten Arzt unterzeichnet sein.
  • Die Anträge sind gebührenpflichtig Mehr
  • Für die Bearbeitung von Anträgen auf Abrechnungsgenehmigungen, die ein Mitglied der Kassenärztlichen Vereinigung innerhalb von 12 Monaten nach Beginn der Mitgliedschaft vollständig stellt, werden höchstens Gebühren bis zu 300,00 € erhoben.
  • Bei eingeschränkter Zulassung (z.B. Sonderbedarfszulassung) und Ermächtigung werden nur die Leistungen genehmigt, für die Sie zugelassen bzw. ermächtigt sind.

Alle im Glossar aufgeführten Leistungen erfordern eine Genehmigung durch die KV Hamburg und müssen in der Abteilung Qualitätssicherung und Abrechnungsgenehmigung schriftlich beantragt werden.

 

 

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Onkologie (Teilnahme an der Onkologie-Vereinbarung)

 

Ansprechpartner:

Michael Bauer

Sabrina Pfeifer

 

040/22 802-388

040/22 802-858

Grundlage:

Onkologie-Vereinbarung

 

Onkologie Umsetzungsvereinbarung 

 

 

Antragsberechtigt:

  • Medizinische Versorgungszentren
  • niedergelassene Ärzte
  • ermächtigte Ärzte
  • Ärzte im Angestelltenverhältnis

 

Fachliche Anforderungen:

Fachliche Qualifikation:

  • Innere Medizin mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie
  • Facharztweiterbildung mit der Zusatzbezeichnung Medikamentöse Tumortherapie oder
  • Facharzt- bzw. Gebietsbezeichnung, die die Inhalte der Zusatzbezeichnung Medikamentöse Tumortherapie erfüllen

Nachweis über betreute onkologische Patienten:

  • Fachärzte für Innere Medizin mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie: Betreuung von durchschnittlich 120 Patienten / Quartal und Arzt (in den letzten 12 Monaten vor Antragsstellung) mit soliden oder hämatologischen Neoplasien, darunter 70 Patienten, die mit medikamentöser Tumortherapie behandelt werden, davon 30 mit intravenöser und/oder intrakavitärer und/oder intraläsionaler Behandlung
  • Andere Fachgruppen: Betreuung von durchschnittlich 80 Patienten / Quartal und Arzt (in den letzten 12 Monaten vor Antragsstellung) mit soliden Neoplasien, darunter 60 Patienten die mit antineoplastischer Therapie behandelt werden, davon 20 mit intravenöser und/oder intrakavitärer antineoplastischer und oder intraläsionaler Behandlung

Ausnahme Neu- und Jungpraxen:

  • Neu- und Jungpraxen bzw. neu und kürzer als zwei Jahre zugelassene Ärzte sind bei gegebener fachlicher Qualifikation auch dann zur Teilnahme an der Vereinbarung zuzulassen, wenn die entsprechenden Patientenzahlen vor dem Beginn der Teilnahme an der Vereinbarung sowie innerhalb der darauf folgenden 24 Monate noch unterschritten werden.

 

 

Zusätzliche Anforderungen:

  • Bildung und Nachweis einer onkologischen Kooperationsgemeinschaft
  • Nachweis über qualifiziertes Pflegepersonal
  • Gewährleistung der organisatorischen Maßnahmen gemäß § 5 Onkologie-Vereinbarung

 

 

Frequenzprüfung:

Nachweis über die Anzahl der jährlich onkologisch betreuten Patienten zur Aufrechterhaltung der Teilnahme

 

Strukturqualität:

Jährlicher Nachweis über:

  • die kontinuierliche Teilnahme an zertifizierten Fortbildungen (mindestens 50 Fortbildungspunkte pro Jahr)
  • die Teilnahme an 2 industrieneutralen durch die Ärztekammer zertifizierten Pharmakotherapieberatungen,
  • eine kontinuierliche interne und externe Fortbildung des Praxispersonals

Stichprobenprüfung:

Stichprobenprüfung der einheitlichen Dokumentation (8% der teilnehmenden Ärzte, jeweils 20 Fälle pro Jahr)

 

Formulare:

Hier können Sie, abhängig von der genehmigungspflichtigen Leistung, z.B. folgende Formulare finden:

  • Antragsformulare
  • Gerätenachweise
  • Teilnahmeerklärungen 

  • etc.