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Genehmigungspflichtige Leistungen


Die Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung berechtigt nicht automatisch zur Ausführung und Abrechnung sämtlicher Leistungen; bestimmte Leistungen sind genehmigungspflichtig.

  • Genehmigungen werden arzt-/betriebsstätten- und ggf. gerätebezogen erteilt
  • Sollten Sie an mehreren Betriebsstätten Geräte nutzen, ist eine Aufstellung beizufügen, welches Gerät an welcher Betriebsstätte von Ihnen genutzt wird
  • Für angestellte Ärzte sind die Anträge vom anstellenden Arzt / Leiter des MVZ zu stellen
  • Die beantragten Leistungen können erst nach Erteilung einer Genehmigung ausgeführt und abgerechnet werden Mehr
  • Soll Ihre fachliche Befähigung für die Ausführung und Abrechnung von Leistungen (z.B. Ultraschalldiagnostik) an Kindern nachgewiesen werden, muss aus dem Zeugnis hervorgehen, dass die Untersuchungen an Kinder durchgeführt wurden.
  • Zeugnisse und Urkunden sind vollständig (in Kopie) beizulegen. Die Zeugnisse müssen von einem von der Ärztekammer zur Weiterbildung bzw. zur vollen Weiterbildung befugten Arzt unterzeichnet sein.
  • Die Anträge sind gebührenpflichtig Mehr
  • Für die Bearbeitung von Anträgen auf Abrechnungsgenehmigungen, die ein Mitglied der Kassenärztlichen Vereinigung innerhalb von 12 Monaten nach Beginn der Mitgliedschaft vollständig stellt, werden höchstens Gebühren bis zu 300,00 € erhoben.
  • Bei eingeschränkter Zulassung (z.B. Sonderbedarfszulassung) und Ermächtigung werden nur die Leistungen genehmigt, für die Sie zugelassen bzw. ermächtigt sind.

Alle im Glossar aufgeführten Leistungen erfordern eine Genehmigung durch die KV Hamburg und müssen in der Abteilung Qualitätssicherung und Abrechnungsgenehmigung schriftlich beantragt werden.

 

 

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HIV

 

Ansprechpartner:

Katharina Flindt

Lucas Rathke

040/22 802-424

040/22 802-358

 

Grundlage:

Qualitätssicherungsvereinbarung HIV/AIDS

 

Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung

 

 

 

Antragsberechtigt:

Niedergelassene, angestellte oder ermächtigte

  • Fachärzte für Allgemeinmedizin
  • Praktische Ärzte
  • Ärzte ohne Gebietsbezeichnung
  • Fachärzte Innere und Allgemeinmedizin
  • Fachärzte für Innere Medizin
  • Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin

 

Fachliche Anforderungen:

Vorlage eines differenzierten Zeugnisses/ Bestätigungsnachweises über die in den Vereinbarungen geforderten Kenntnisse und Erfahrungen

und

Nachweis über theoretische Kenntnisse im Bereich HIV / Aids durch die Vorlage von Bescheinigungen über 40 Fortbildungspunkte innerhalb von 3 Jahren vor Antragstellung (Hospitationen können hierbei nicht angerechnet werden)

 

 

Zusätzliche Anforderungen:

  • Die Praxis muss über mindestens einen separaten Liege- und Infusionsplatz verfügen
  • Es müssen regelmäßige Schulungen der eigenen Praxismitarbeiter sicher gestellt werden.  

 

Frequenzprüfung: 

Selbstständige Betreuung von jährlich durchschnittlich 25 HIV-/Aids-Patienten je Quartal. 

 

Strukturqualität: 

Jährlich müssen 30 Fortbildungspunkte zum Themenkomplex HIV-Infektion und Aids-Erkrankung erworben werden. Hierauf sind Fortbildungspunkte von bis zu 6 Qualitätszirkeln anrechenbar.   

 

Stichprobenprüfung: 

Dokumentation der HIV-Infektion/Aids-Erkrankung

 

Mindestens 10% der behandlungsführenden Ärzte werden jährlich aufgefordert, 10 abgerechnete Fälle unterschiedlicher Patienten aus einem Kalenderjahr für ein Quartal einzureichen. Die Anforderung an die Patientendokumentationen richtet sich nach den Angaben der Anlage 1 der Qualitätssicherungsvereinbarung HIV/Aids.  

 

 

 

 

 

 

 

 

Formulare:

Hier können Sie, abhängig von der genehmigungspflichtigen Leistung, z.B. folgende Formulare finden:

  • Antragsformulare
  • Gerätenachweise
  • Teilnahmeerklärungen 

  • etc.